Mit ‘Lausitzring’ getaggte Artikel

ADAC GT-Masters 2009

Dienstag, 04. August 2009

Die “Saure-Gurkenzeit” und die Schreibfaulheit der anderen MML-ler ausnutzend, werde ich als Presi mal wieder Vorbild sein und nach einem Monat vom ADAC GT-Masters berichten.

Nach dem wunderbaren JCR im Mai als unser 2. und damit diesjährigem Haupttreffen am Lausitzring ausgelegt, verbrachten wir vom 3.-5. Juli unsere Zeit bei den GT Masters. Die Anreise unserer Truppe zog sich am Freitag den ganzen Nachmittag hin, mancher mußte noch Arbeiten oder sammelte jemanden ein, aber nach und nach füllte sich unsere Ecke auf dem Zeltplatz.

Schaepi überraschte uns mit einem nigelnagelneuen Popup-Zelt und konnte damit die rote Laterne des langsamsten Aufbauers endlich abgeben.

Der Anreiseabend gestaltete sich mit Grillen, Fässchen und Blutorange hervorragend, unsere Jugend fand beim Frisbeen lauter Frösche und unser Bernie legte wie immer als erster sein Haupt danieder. Samstag früh war die große Frage Kommen Gabi und Andreas ???

Vorsichtshalber hatten wir schon etwas gefrühstückt aber dann kam der erlösende Anruf per Handy: Wir sind gleich da! Leider war ein extrem übervorsichtiger und desorientierter Ordnungsmann nicht gewillt, die beiden auf den Campingplatz zu lassen. nachdem auch dieses Hinderniss überwunden war und Sie gelotst mit frischen Brötchen, Hackepeter und Eiersalat eintrafen war das Hallo groß!!!
So sehr gut gestärkt , konnten wir uns endlich dem Renngeschehen widmen. Sehr freundlich vom ADAC uns die Tribünen kostenlos zu überlassen. Insgesamt gesehen wäre aber ein kostenfreundliches W’endticket besser gewesen als dieser “Boxengassen hickhack noch ein Bändchen und jetzt sind 10 Euro fällig“.

Im großen und ganzen hat uns aber die Organisation durch den ADAC gut gefallen, auch die Umfrage war ok.

Bange Blicke galten am gesamten Samstag Vormittag dem Himmel. Dunkle bis sehr bedrohliche Gewitterwolken zogen immer engere Kreise um den Laustzring , bis dann zu Mittag sich alles in einem Inferno entlud.Sturm, Dunkelheit, Hagel und Regen fegten in großer Intensität über das Gelände.  Ahnungsvolle Blicke durch das Fernglas Richtung Zeltplatz ließen unseren Pavillon vermissen. Von Unruhe geplagt, machte ich mich mit Berni auf zum Lager: Da hatten wir den Salat: Pavillon zerfetzt, Kühlschränke , Bänke, Stühle durcheinander gewürfelt, aber der Notströmer lief wie ‘ne Eins und die Zelte standen auch noch alle. Als Aufbauhelfer trudelten dann noch Bummi, der Vize und Dennis ein und gemeinsam wurde alles aufgeräumt und für den Abend zusammengeflickt. Strapse und Stock sei Dank. So haben wir dann nach einer gut gemixten Aufmunterung unseres Kulturatache’s leider nur die 2. Hälfte des Masters Rennen gesehen. War ja am Samstag fest in “Audi R8 Hand”.

Sehr gefreut habe ich mich über unsere “Tagesgäste” Jacki, Hendrik und Anhang, die auch unseren Abend beim Grillen schön bereichert haben.

Der Abend klang bei Blutorange vernichten und Schaepis Blinklichtspielen aus, die Nacht hätte schön ruhig sein können, wenn nicht ein paar Technojünger unbedingt ihren Rausch mit Hämmern aus einem Fiat 500 untermalen mussten. Das war echt nervig, nur Julia wachte quietschvergnügt aus ihrem Tiefschlaf auf und hatte nichts bemerkt.

Nach Frühstücken, Aufräumen und Fahne einholen, gings ans Zelte einpacken und Alle waren gespannt und wollten in der ersten Reihe sitzen, als Schaepi sein Zelt zusammenfaltete. Ja Popup ist nicht Popdown und so konnten wir der Fortsetzungsreihe “Schaepi und die Zelte” wieder ein lustiges Kapitel hinzufügen. Der Rest des Tages galt natürlich dem Masters ,das Wetter spielte mit und jeder blieb solange wie es der persönliche Zeitplan zulies .

Schön, daß beim Rennen am Sonntag mal andere Marken auf dem Podium waren (Corvette, Ford und Ascari).

Resümee: Begeistert verfolgten wir mit den anderen 14.500 Zuschauern auf dem Lausitzring das Masters.

Neben dem ADAC GT Masters, sahen wir noch den ATS Formel-3-Cup, die ADAC Formel Masters und ADAC Procar.

Und nicht vergessen den Haigo ADAC Historic Cup (Schön mal wieder die Trabbis zu erleben).

Hier noch den Link des Masters: http://www.gtmasters.org/index.php

Bilder folgen diesmal hoffentlich von anderen MML-Mitgliedern

meint der Presi, der nicht Alleinunterhalter sein will

Vorschau ADAC GT Masters Weekend

Freitag, 05. Juni 2009

Vom 03.-05. Juli haben wir auf dem Lausitzring die ADAC GT Masters zu Gast.
Damit alle, die am “Vereinssommerausflug” teilnehmen wollen , wissen, was Sie erwartet hier eine kleine Vorschau:
Folgende Rennserien nehmen teil:
ADAC GT Masters (Sportwagen nach FIA GT3)
Hier werden zwei 1-Stundenrennen geboten mit Fahrerwechsel.
Fahrzeugmarken:Ascari, Aston Martin, Audi R8, BMW Alpina, Corvette, Ferrari 430,
Ford GT, Lamborghini Gallardo, Porsche 997.
ATS Formel 3 Cup
Chassis von Dallara, Lola, oder Mygall und Motoren von Mercedes,Honda,Opel, Renault, Volkswagen oder OPC-Challenge
versprechen mit einem interessanten Fahrermix von Rookies bis zu erfahrenen Cracks spannende Rennen.
Die Rennen dauern je 30 Minuten.
ADAC Formel Masters
Nachwuchsformelserie mit 1600 ccm Volkswagenmotor (145 PS)
ADAC Procar
Torenwagenrennserie mit 3 Divisionen
Division 1 2 Liter Hubraum 280 PS
Division 2 1,6 Liter Hubraum 185 PS
Division 3 Benziner mit bis zu 2 Liter und 210 PS

Hier der Link zum Nachlesen: www.adac-gt-masters.de

Sehr zuschauerfreundlich ist diesmal der Eintritt : er ist frei.  Nur der Zugang zum Fahrerlager kostet 10 Euro, natürlich zuzüglich Campinggebühren für jeden.

Da ja unser Platz zum Campen beim JCR so genial war, sollten wir auch diesmal versuchen, dort unsere Zelte aufzubauen.
Wenn der Zeitplan raus ist, kommt nochmal ein Update.

Update vom 24.06.09 ,  Zeitplan ist ONLINE:

Der Link zum Nachlesen unter  www.eurospeedway.de/upload/datenbanken/veranstaltungen/zeitplan/2009-07-05_Zeitplan_ADAC_Masters_Weekend.pdf

Zusätzlich zu o.g. Rennserien ist wieder der ADAC Historic Cup dabei (Touren- und Formelfahrzeuge).

MFG der Presi

Portrait - 74 Dodge Charger HEMI NASCAR Racer

Mittwoch, 20. Mai 2009

In der beliebten Reihe “Der Presi stellt vor” ;-) wollen wir uns heute mal nicht um eine Person, sondern um ein Auto kümmern.

Beim JCR 2009 auf dem Lausitzring tauchte in der historischen Tourenwagenrennserie “GTC-TC ‘71-’81″ ein wunderbarer orang-schwarzer 74′er Charger auf, der mir zunächst akustisch durch sein herrliches V8-Bullern in der Boxengasse auffiel. Die darauf folgende Ausfahrt zur JCR-Memorialparade und der Formationsflug mit dem NASCAR von Stefan Oberndorfer durch die Start-und Ziel-Gerade ließen für Momente Ovalracinggefühle aufkommen, auf jeden Fall standen mir vor Aufregung alle Haare zu Berge.

Wie Christoph Schwartz und sein Team aus Frankreich zu diesem Boliden kamen, ist eine spannende Story:
Durch die Ölkrise von 1973 bedingt, lichteten sich die Starterfelder bei den 24 Stundenrennen von Daytona und Le Mans. Um Sie wieder voll zu bekommen, wurden neue Klassen geschaffen, so auch für NASCAR Autos. So gingen Hershell und Doug  McGriff 1976 bei den 24 H von Daytona an den Start, wurden 3. und gewannen eine Einladung nach Le Mans. Gesponsort von Olympia Beer trat man an, Motorschäden verhinderten gute Plätze.

Viele Jahre später fand Christoph Schwartz ein Boxengassenbild von Le Mans aus dem Jahr 1976 , konnte mit dem alten Team Kontakt aufnehmen, die Idee war geboren und man nahm das Projekt in Angriff im Jahr 2006 also nach 30 Jahre des Ursprungsrennens beim Le Mans Classic anzutreten.

Sponsoren wurden gesucht und gefunden und ein original NASCAR Charger bei Chuck Shafer aufgetrieben und gekauft. Beim Rennen wurde man 34. von 55 gestarteten Autos.

Bis zum letzten Jahr trat man in Weiß-Gold an, seit 2009 in Orange-Schwarz.
Christoph Schwartz bewegte und bewegt den Renner auf Strecken wie Nürburgring, Monza und jüngst auf dem Lausitzring und nahm an Veranstaltungen der Classic Endurance Racing Serie oder der GTC-TC teil.

Beim JCR 2009 konnte Christoph Schwartz den 2. Platz hinter dem Porsche 911 RSR von Daniel Schrey belegen. Beim 2. Rennen landete er im Kiesbett und eine defekte Kühlung verhinderte besseres.

Jedenfalls waren die Jungs um Christoph Schwartz vom Lausitzring voll begeistert und wollen 2010 wiederkommen. Hoffen wir auf weiteres gutes Sponsoring durch den Moparshop und durch MOTUL und freuen uns jetzt schon auf ein Wiedersehen im nächsten Jahr. GOOD Luck !

Hier die Links zum Nachlesen und dann noch ein paar Bilder:

http://www.olympia-charger.com/
http://www.moparshop.de/content/blogcategory/28/89/
http://www.dasautoblog.com/2007/06/oly_express_neu.html

Volles Rohr !!! Volles Rohr !!!!!

Ab in die Box

Ab in die Box

Zurück von der Memorialparade

Zurück von der Memorialparade

Das Triebwerk

Das Triebwerk

wenn der losbrüllt....

wenn der losbrüllt....

Während des Radwechsels

Während des Radwechsels

irgendwas stimmt nicht, er kommt rein

irgendwas stimmt nicht, er kommt rein

Wasserdampf steigt auf

Wasserdampf steigt auf

Das wars leider , Christph steigt aus

Das wars leider , Christph steigt aus und nimmt den Helm ab

Jim Clark Revival aktuell

Mittwoch, 18. Februar 2009

Folgende Serien bis jetzt nehmen am JCR teil (Stand 17.2.09):

  • EuroBoss (Formel 1, Champcar)
  • Fia Lurani Trophy (Formel Junior ; Formelrennwagen)
  • GTC-TC ‘71 & ‘81 (historische GT - und Tourenwagen @Detta: auch Mustang!!)
  • HAIGO (unser Kuller Trabbi usw.)
  • Historic Formula 2 Trophy (historische Formel 2 und Formel Atlantic vor ‘78)
  • Historische Formel V (DIE Nachwuchsserie der 70′ger)
  • ICS (Internationaler SportswagenCup)
  • STT H&R Cup (Spezial Tourenwagen Trophy, haben wir mit HAIGO schon erlebt)

verhandelt wird noch mit:

  • Gruppe C
  • Supersports
  • Trophee Lotus
  • usw.

Ausführliche weitere Infos auf www.jimclark-revival.com mit Links und Fotos.

@Detta: Die Ford-Mustangs wollen einen Guinness Weltrekordversuch bestreiten!!!

Das wird echt ein Hammer!!

Weitere Neuigkeiten demnächst !

LG Der Presi

Update 20.02.09:

Eine weitere Serie, die dabei ist: Orwell Super Sportscup

Die „Big Banger“ sind wieder da ! So bezeichnen Fans die CanAm-Rennwagen aus den 60er und frühen 70er Jahren mit den großvolumigen V8-Motoren. Diese bis zu 860 PS starken Ami-Kraftwerke versetzten nicht nur die amerikanische Zuschauer in Erstaunen sondern ab 1970 auch das europäische Rennpublikum bei den Rennen der Interserie.

Dort wurden auch der March 717- Chevrolet und der McLaren M8F- Chevrolet eingesetzt, der im Feld des ORWELL SuperSports Cup wieder in Aktion zu bewundern sind. Die beiden Sport-Prototypen wurden von Helmut Kelleners gefahren, der mit jedem der beiden Fahrzeuge einen Rennsieg erzielen konnte. Die Autos trugen die Farben des Weisberg – Racing Teams aus Remscheid.

Die Zweiliter-Motoren in den Chevron, Lola, March, Osella und TOJ stammen von Cosworth oder BMW. Die Einspritzmotoren leisten rund 300 PS. Dank des geringen Gewichts von rund 600 Kilogramm sind diese Prototypen wieselflink und können den Big Bangern das Leben ganz schön schwer machen.

Zu den CanAm-Wagen und den Zweiliter-Prototypen kommen einige interessante Porsche- Renner, die ursprünglich in der Marken- Weltmeisterschaft eingesetzt wurden zum Einsatz.

http://www.orwell-supersportscup.com

Update 10.03.09

- Unser Vize Detta nimmt mit seinem Mustang am Guinness Weltrekord Versuch auf der Rennstrecke teil, die Anmeldung ist erfolgt.

- Die neueste teilnehmende Serie ist die uns vom Lausitzring und von Most bekannte Interserie (also noch mehr Formel und Sportwagen!!)

LG der Presi

Heikki Kovalainen

Montag, 16. Februar 2009

In unserer Reihe “Rennfahrer/in vorgestellt” heute mal ein Blick auf den Finnen Heikki Kovalainen.
Unsere MML-Truppe war ja 2004 zur Nissan World Series vom 06.-08.August und so erlebten wir schon dort Heikki als Ausnahmetalent und Sieger des Rennens. Die Serie startete ja bekanntlich auf dem klassischen Grand-Prix-Kurs und noch heute hält Heikki den Rundenrekord mit seinem Nissan mit einer Durchschnittsgeschwindigkeit von 177 km/h vor Fahrzeugen der EUROBOSS-Serie, des A1 GP, der DTM und der Formel3.

Hier 2 Bilder Blick in die Box (Heikki ’s Nr.22)In der Box (Nr.22) Nissan World Series '04 und die Siegerehrung von Heikki.

Siegerehrung,  Heikki gewinnt

Weitere Daten von Heikki aus der Wikipedia:

Karriere

Anfänge im Motorsport

Formel-3-Pilot Kovalainen 2002

Kovalainen startete seine Karriere im Jahre 1999 im Kartsport, wo er auf Anhieb Vize-Meister wurde. Ein Jahr später 2000, machte er sich zum ersten mal einen Namen, indem er gleich vier Titel gewann. Sein größter Triumph war dabei, der Kart Driver of the Year in Finland-Award. 2001 fuhr Kovalainen in der britischen Formel-Renault-Meisterschaft und wurde am Ende der Saison vierter der Gesamtwertung. Dabei sicherte er sich zwei Siege und zwei Pole-Positions. Er wurde zum „Best Rookie“ gewählt. Noch im gleichen Jahr fuhr er ein paar Rennen in der Formel 3. Seinen ersten Grand Prix bestritt er in Macao, wo er Achter wurde.

2002 startete er in der britischen Formel-3-Meisterschaft und beendete die Saison auf dem dritten Platz der Gesamtwertung. Im Formel-3-Grand-Prix von Macao wurde er nach dem achten Platz im Jahr zuvor diesmal Zweiter. Nach den beiden Jahren in England ging Heikki Kovalainen 2003 nach Japan, wo er in die Nissan World Series einstieg und auf Anhieb Vize-Meister wurde. Ein Jahr später 2004 gewann er dann die Serie. Im Dezember 2004 konnte Heikki Kovalainen das Race of Champions gewinnen. 2005 startete Heikki in der neu gegründeten GP2-Serie, der Nachwuchsserie der Formel 1. Er beendete die Saison als Vize-Meister. Noch im selben Jahr fuhr er erste Tests für das Formel-1-Team von Renault. 2006 wurde er dann von Renault als offizieller Testfahrer verpflichtet.

Für die Formel-1-Saison 2007 wurde Kovalainen bei Renault als Stammfahrer und Nachfolger von Weltmeister Fernando Alonso verpflichtet. In seinem ersten Rennen am 18. März 2007 in Australien belegte er den 13. Platz. Beim zweiten Saisonrennen in Malaysia am 8. März 2007 sicherte sich Kovalainen mit dem achten Platz den ersten WM-Punkt seiner Karriere. Beim “Chaos”-Rennen am 10. Juni 2007 in Kanada belegte der Finne den vierten Platz (von Startplatz 22 aus) und hatte bis kurz vor Schluss sogar die Chance, aufs Podest zu kommen. Damit klappte es aber beim Großen Preis von Japan in Fuji am 30. September 2007, als er hinter dem Briten Lewis Hamilton und vor dem späteren Weltmeister und Landsmann Kimi Räikkönen ins Ziel kam.

Am 10. Dezember 2007 gab das Renault-Team offiziell bekannt, dass der Spanier Fernando Alonso 2008 zum Team zurückkehren wird. Da das zweite Cockpit an den Brasilianer Nelson Piquet Jr. vergeben wurde, war Kovalainen vorübergehend ohne Vertrag für die nächste Saison. Vier Tage später aber verpflichtete Alonsos ehemaliger Arbeitgeber McLaren den Finnen als zweiten Fahrer neben Lewis Hamilton für die Saison 2008.

McLaren (seit 2008)

In den ersten Saisonrennen fuhr der Finne auf einem Niveau mit dem favorisierten Hamilton und lag nach drei Rennen gleichauf mit dem Briten in der Weltmeisterschaft. Beim Großen Preis von Spanien fuhr Kovalainen dann in der 22. Runde nahezu ungebremst in die Reifenstapel, nachdem die Felge am linken Vorderrad seines McLaren gebrochen war.[1] Der Finne blieb bei dem Unfall unverletzt und ging zwei Wochen danach beim Grand Prix der Türkei wieder an den Start. Im Vorfeld des Großen Preises von Ungarn gab McLaren-Mercedes bekannt, dass Kovalainen auch 2009 an der Seite von Lewis Hamilton für die „Silberpfeile“ an den Start gehen wird.[2] Am Rennsonntag feierte Kovalainen dann seinen ersten Grand-Prix-Sieg, den er nach dem Ausfall des führenden Felipe Massa drei Runden vor Schluss geerbt hatte. Damit ist er der insgesamt 100. Fahrer, der sich in die Siegerliste der Formel 1 einträg

Sabrina Hungerbühler

Freitag, 13. Februar 2009

Eine weitere Pilotin, die es nicht nur mir angetan hat, ist Sabrina Hungerbühler.

2005 gelangen mir auf dem Lausitzring während des Interserie-Rennens folgende Aufnahmen:

In der Box

kurzer Mechaniker-Check

von allen Fotografen begehrt

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie

Sabrina Hungerbühler (* 2. Dezember 1982 im Kanton St. Gallen) ist eine Schweizer Rennfahrerin.

Sie begann schon sehr früh Kart zu fahren. Im Alter von 16 Jahren gelang es ihr sich mit ihrem Talent gegenüber 600 jungen Piloten zu behaupten und bekam als einzige Frau unter 9 männlichen Piloten einen Platz im BMW Formel ADAC Junioren Cup. In der Saison 2005 gewann die junge Pilotin als erste Frau die Interserie in der stärksten Division (Sportprototypen).

Rennsport

  • 1993: Beginn der Rennsportkarriere im Kart
  • 1994: Kart-Kategorie Mini 10
  • 1995: Kart-Kategorie Mini 13 als Kartwerkspilotin von Swiss Huteless
  • 1996: Kart-Junioren (100 ccm Motor/ 140 km/h)
  • 1998: Kart-Königsklasse Formula A (als einzige Frau)
  • 1999: Kart-Königsklasse Formula A
  • 2000: BMW Formel ADAC (Junioren Cup)
  • 2001: BMW Formel ADAC (Internationale Meisterschaft)
  • 2002: BMW Formel ADAC (Austria Formel Masters)
  • 2003: Euro Sports Car Challenge
  • 2004: Euro Sports Car Challenge
  • 2005: Formel 3000 / Interserie (Gesamtsieg in der höchsten Kategorie als Erste Frau)
  • 2006: Sports Car Challenge SCC
  • 2007: Seat Leon Supercopa / Sports Car Challenge SCC und 100 AvD Meilen
  • 2008: SCC-Meisterschaft /Sports Car Challenge (auf PRC/BMW 3,3L)

Leider hat es ja bekanntlich mit einem Rennen 2008 auf dem Eurospeedway Lausitz nicht geklappt, die Sports Car Challenge sollte ja  im Rahmen des 24h Rennens fahren. Dieses wurde mangels Beteiligung abgesagt.

;-) ich schaffs sicherlich noch, mir mal ein Autogramm zu holen, denn die Frau ist eine echte Rennlady!!

LG der Presi

HAIGO Trabi Crash auf dem Lausitzring 2006

Montag, 09. Februar 2009

Dieses Video aus dem Jahr 2006 möchten wir euch nicht vorenthalten:

Klettwitz, 28.07. - 30.07.2006, Rennwochenende Eastside 100
Im HAIGO Rennen der Klasse Tourenwagen (3. Wertungslauf) kommt es zu einem spannenden Überholmanöver. Auf der langen Start-/Zielgeraden des Eurospeedway Lausitz überholt Heiko Gaida mit seinem Jägermeister Trabant Nr.# 1 mit Vollgas den Lada mit der Startnummer 84 von Cornelius Rotzsch. Alle Zuschauer auf der großen Haupttribüne des Lausitzrings springen von ihren Sitzen auf und können es nicht glauben.

Doch dann passiert das Unglaubliche. In der ersten Linkskurve am Ausgang der Boxengasse verliert Heiko Gaida die Kontrolle und sein Trabant gerät ins Schleudern. Der knall-orange Jägermeister Trabi überschlägt sich mehrfach und kommt auf der Wiese in Turn 1 zu stehen. Bei diesem Unfall schrecken alle zurück - egal ob Zuschauer, Streckenposten oder Rennfahrer.

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von Vereinsmitglied Denes

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von YouTube Nutzer herby318

Heiko Gaido hat diesen spektakulären Crash glücklicherweise unversehrt überstanden. Binnen Jahresfrist konnten wir ihn 2007 bei einem weiteren HAIGO Historic Cup Rennen im Rahmen der ADAC GT Masters auf dem Lausitzring im Fahrerlager begrüßen. Sein Jägermeister Trabi stand neu aufgebaut bereit.

Wir wünschen Heiko Gaida weiterhin erfolgreiche Rennen…!

Jägermeister Trabi von Heiko Gaida im Fahrerlager Eurospeedway Lausitz

Rückansicht Jägermeister Trabi von Heiko Gaida im Fahrerlager Eurospeedway Lausitz

Jägermeister Trabi von Heiko Gaida im Fahrerlager Eurospeedway Lausitz

Motorraum Jägermeister Trabi

Weiterführende Links: http://www.haigo.net

Jim Clark Revival auf dem Lausitzring - Wer kommt mit?

Freitag, 06. Februar 2009
15. Mai 2009 14:00bis17. Mai 2009 12:00

Nach einer meines Erachtens inhaltsarmen Saison 2008 hat die neue Betreibergesellschaft EuroSpeedway Verwaltungs GmbH mit den Geschäftsführern Josef Hofmann und Josef Meier für 2009 einen “dicken” Fisch an Land gezogen.

Das “Jim Clark Revival”, diesmal “on Tour” auf dem Lausitzring. Wie kam es dazu? Die DTM hatte sich für die traditionelle Saisoneröffnung auf dem Hockenheimring zunächst im Oktober ‘08 das letzte Aprilwochenende ausgesucht, eigentlich der Stammtermin für das Jim Clark Revival auf dem Hockenheimring. Da noch genug Zeit war, wich man auf den 14.5-17.5.09 aus. Danach legte sich die Formel 1 mit ihrem Terminkalender fest, wegen möglicher Überschneidungen von TV-Übertragungen korrigierte die DTM dann erneut. Könnt Ihr raten auf welchen Termin?

Genau: 15.5.-17.5.09. Somit war das JCR wieder draussen, immense Aufwände zur Terminverschiebung umsonst und beteiligte Rennserien an anderen Terminen schon gebunden. Jetzt gabs also einen Termin mit einer Topveranstaltung, aber keine Rennstrecke. Und nun Tada: Der Eurospeedway Lausitz springt ein.

Genial, denn nun kommen wir ohne Riesenanreise zum Genuß von Rennserien wie

  • FiA - F1 (historische Formel 1)
  • FiA - Lurani (Junior serie)
  • Formel Ford
  • F2
  • Orwell Supersports (bis 8,8 Liter Hubraum!!)
  • Group C
  • GTC - TC (Historische GT und Tourenwagen)
  • Formel V
  • Formel Renault (aktuell)
  • F3 Cup (aktuell)
  • usw usw.

Sicherlich gibt es dazu bald ein Update, wenn das Rahmenprogramm fix ist. Fest stehen aber schon die Eintrittspreise: W’ende 35 Euro für Alles mit Programmheft. Einzeltag 20 Euro. Z.Z. klappert Ronny G. Bredhauer (Organisationsleiter des JCR) auf der Bremen Classic Motorshow, mal sehen ob es in unserer Region noch ein Preview gibt.

Noch ein Wort zum Namensgeber Jim Clark, man kann ja nicht alles wissen:
Jim Clark war 2-facher Formel 1 Weltmeister in den 60′zigern, gewann über 50 Formel 1 Rennen und verunglückte im April 1968 auf dem Hockenheimring während eines Formel-2 Rennens tödlich.

Nur sintflutartiger Dauerregen kann mich abhalten, diese Veranstaltung zu besuchen. Wer kommt mit? :-)

LG der Presi

siehe auch:
http://www.eurospeedway.de
http://www.jimclark-revival.com
http://de.wikipedia.org/wiki/Jim_Clark

13. VW Blasen Lausitzring 2008

Mittwoch, 19. November 2008

Das 13. VW BLASEN fand diese Jahr auf dem Eurospeedway Lausitz für alle VW Fans vom 25.-27.Juli 2008 statt. Die ganze Veranstaltung war eine riesige super Fete mit viel Musik, ¼ Meilen Rennen, Triovalfahren, Show & Shine und viel Bölkstoff.

Da mein Trabbi “Ratte” Baujahr 1964 auch ein “Volkswagen” ist, habe ich mich mit meinen Freunde als “Eastside Rides” auf den Weg gemacht, um an der Party teilzunehmen. Wir hatten die drei Tage mächtig viel Spass und viel Durst bei dem super Wetter. Meine „Ratte“ hatte ich für den Wettbewerb “Show & Shine” angemeldet und den Ersten Platz in der „Sonderkategorie“ gewonnen. Der Juror meinte nur, “So einen Trabbi habe ich noch nie gesehen”.

Denes

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Eastside 100 - Lausitzring 2006

Dienstag, 01. August 2006

Vom 28.-30. Juli 06 hieß es für die Motorsportfreunde Mühlenbecker Land und Konsorten wieder Antreten zum alljährlichen Eurospeedway-Lausitz-Treffen. Dieses Mal gab es richtig was zu feiern: Ein MML-Mitglied wurde eine Woche vorher ein Vierteljahrhundert alt und das wollte und sollte gebührend gefeiert werden. Doch das Rennspektakel, welches an diesem Wochenende geboten wurde, war wohl - neben dem Fernglas - das tollste Geschenk.

Zum wiederholten Male schafften wir, eine große Truppe(15) zum Mitkommen zu begeistern. Nach einigen Anlaufschwierigkeiten vollbrachten wir es trotz des staubtrockenen Bodens unsere Zelte mit den Heringen zu befestigen. So waren alle Zelte aufgebaut und es konnte losgegrillt werden. Neben Bratwürsten, Fleisch, Tzatziki und Schweinespeck gab es auch jede Menge alkoholische Getränke, die den Abend lustig machten. Es gab noch eine erfreuliche Nachricht: Die Anzahl der Dixieklos hatte sich im Gegensatz zum Vorjahr verdoppelt! Nun waren es 4. Leider hatte man mit etwas Einschlafproblemen zu kämpfen, da auf dem Nebengelände (DEKRA) ein Opeltreffen mit Technokopfschmerzmusik stattfand, doch auch das überstand man irgendwie.

Käfer des Uniroyal Funcup

Käfer des Uniroyal Funcup

Am Samstag begann nun das Renngeschehen. Spätestens um 8:00 wurde man von den Motoren der Käfer der Uniroyal Funcup-Serie geweckt, welche bis 12:00 ihr Rennen fuhren. Da das Interesse von Seiten unseres Vereins daran nicht so groß war (”the same procedure as last year”), entschieden wir uns erst gegen 12:15 die Tribünen zu betreten, denn dann begann das erste Zeittraining der RECARO Formel 3 im Oval. Darauf folgten Trainingssessions der FORMEL Lista, der Sports Car Challenge und der ADAC Historic Formel. Doch eigentlich warteten wir nur gespannt auf das erste Rennen im Oval und das zurecht.

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Jägermeister Trabbi von Heiko Gaida

Jägermeister Trabbi von Heiko Gaida

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Als Favoriten gingen der Chinese Ho-Pin Tung und der Niederländer Ferdinand Kool aus dem belgischen Team JB Motorsport sowie die Schweizerin Cyndie Allemann an den Start. Schon vor diesem zeigte sich, wie siegessicher die Fahrer von JB Motorsports waren: Sie ließen das Warm-up aus. Doch die anderen bewahrten die Ruhe und zeigten Nerven.

Dieses Rennen war Motorsport vom Feinsten, die genannten Favoriten zogen eine Wahnsinns-Show ab. Das Feld war dicht zusammen; meist zu zweit oder zu dritt nebeneinander flogen sie fast durch die Kurven. Der Fahrer der auf der Start- und Zielgeraden führte, konnte im ersten Turn schon wieder Sechster sein. Zum Schluss setzte sich der Chinese Ho-Pin Tung durch und gewann ohne Hilfe seines Teamkameraden, dem eine Durchfahrtsstrafe wegen Überfahren der weißen Linie im ersten Turn verpasst wurde. Cyndie Allemann wurde grandiose Zweite.

Cyndie Allemann mit ihren Pokalen

Cyndie Allemann mit ihren Pokalen

Ho-Pin Tung

Ho-Pin Tung

Bis in den Abend schauten wir uns noch die restlichen Zeittrainings an und ließen den Tag bei einem gemütlichen Lagerfeuer in der Feuerschale auslaufen.

Am Sonntag hatten wir weniger Glück. Aus den Lautsprechern des Eurospeedways drangen um 7:00 aufgenommene Motorengeräusche mit anschließender Werbung von Radeberger aus den Lautsprecherboxen. So trabten wir noch nicht ganz wach zu den Duschen. Dann gab es das wohl verdiente Frühstück und alle waren fit zum Zeltabbau, was sehr schnell vollzogen war. Nun ging es ans Eingemachte. Wir suchten uns Plätze auf der gestern nur spärlich besetzten Haupttribüne, welche schon um 8:00 dieses Tages prall gefüllt war, da die Bewohner aus Senftenberg und Schipkau freien Eintritt bekamen. Nach 6 spannenden Rennen auf dem Grand-Prix-Kurs begann ein Spektakel der Superlative.

Das leider wegen tröpfelnden Regens ausgefallene Warm-Up trübte auch nicht die Vorfreude auf das, was uns jetzt erwartete: Der ehemalige deutsche Formel-1 Rennfahrer Jochen Mass fuhr 5 Runden in einem original 750 PS(!!) NASCAR-Boliden. Die Zuschauer waren begeistert und der Moderator holte kaum Luft. Das Gefühl war “saugeil” (O-Ton Streckensprecher), wenn das Auto die Start- und Zielgerade entlang fuhr und das Motorengeräusch den Eurospeedway zum Beben brachte. Man kann sich kaum vorstellen, wie sich das Rennfahrerherz freuen würde, wenn irgendwann 30 bis 40 solcher Oval-Kolosse den Lausitzring mit einem Rennen beglücken könnten.

Jochen Mass und der NASCAR Bolide am Lausitzring

Jochen Mass und der NASCAR Bolide am Lausitzring

Es folgte eine Vorstartzeremonie mit anscheinend allen Vereinen und Clubs aus Senftenberg, Schipkau und Umgebung. Von Cheerleadern über Reiseleitern in Jägerkostüm bis hin zum Radrennverein wurde nichts ausgelassen. Abgerundet wurde die Parade mit einem Feuerwerk bei Tag, aber die Veranstalter hatten die Rechnung ohne das trockene Gras gemacht, schon wurde eine riesige schwarze Fläche von verbranntem Gras sichtbar. Die Feuerwehr rückte sofort aus und bekämpfte den Brand. Zum Glück ist weiter nichts passiert. Ein Opernsänger sang die deutsche Nationalhymne und alle 16.000 Zuschauer auf der Haupttribüne standen selbstverständlich auf. Anschließend wurden die Fahrer vorgestellt und gebetet(!), jedoch vergaß der Geistliche das “Amen” am Schluss…er war sicherlich genauso aufgeregt wie wir. Jetzt konnte das heißersehnte 2. Rennen endlich starten.

Die Favoriten waren die gleichen wie am Vortag, doch die Atmosphäre war um das Vielfache gestiegen. Die Autos fuhren wieder eng an eng und zogen sogar zu viert nebeneinander durch die Turns. Nach dem Pech am Samstag führte Ferdinand Kool mit Ho-Pin Tung früh das Feld an. Den Chinesen verschlug es aber in der letzten Runde noch auf den 9. Platz, weil er einen Unfall vermeiden wollte. Somit gewann Kool vor Harald Schlegelmilch und Cyndie Allemann.

Ein paar Zuschauer verließen die Tribüne und machten sich auf den Heimweg. Wir schlossen uns ihnen nach dem nächsten Rennen an und kamen erstaunlich gut weg.

Sabrina Hungerbühler nach dem 2. Platz

Sabrina Hungerbühler nach dem 2. Platz

der lange Schatten von Sabrina Hungerbühler

der lange Schatten von Sabrina Hungerbühler

Es war dieses Jahr wieder ein Fest für Rennsportfans und die, die es noch werden wollen, und wer weiß, vielleicht berichten wir nächstes Jahr von NASCAR am Eurospeedway Lausitz.

Viele Grüsse Pierre

Weitere Bilder: