Mit ‘Eurospeedway’ getaggte Artikel

ADAC GT-Masters 2009

Dienstag, 04. August 2009

Die “Saure-Gurkenzeit” und die Schreibfaulheit der anderen MML-ler ausnutzend, werde ich als Presi mal wieder Vorbild sein und nach einem Monat vom ADAC GT-Masters berichten.

Nach dem wunderbaren JCR im Mai als unser 2. und damit diesjährigem Haupttreffen am Lausitzring ausgelegt, verbrachten wir vom 3.-5. Juli unsere Zeit bei den GT Masters. Die Anreise unserer Truppe zog sich am Freitag den ganzen Nachmittag hin, mancher mußte noch Arbeiten oder sammelte jemanden ein, aber nach und nach füllte sich unsere Ecke auf dem Zeltplatz.

Schaepi überraschte uns mit einem nigelnagelneuen Popup-Zelt und konnte damit die rote Laterne des langsamsten Aufbauers endlich abgeben.

Der Anreiseabend gestaltete sich mit Grillen, Fässchen und Blutorange hervorragend, unsere Jugend fand beim Frisbeen lauter Frösche und unser Bernie legte wie immer als erster sein Haupt danieder. Samstag früh war die große Frage Kommen Gabi und Andreas ???

Vorsichtshalber hatten wir schon etwas gefrühstückt aber dann kam der erlösende Anruf per Handy: Wir sind gleich da! Leider war ein extrem übervorsichtiger und desorientierter Ordnungsmann nicht gewillt, die beiden auf den Campingplatz zu lassen. nachdem auch dieses Hinderniss überwunden war und Sie gelotst mit frischen Brötchen, Hackepeter und Eiersalat eintrafen war das Hallo groß!!!
So sehr gut gestärkt , konnten wir uns endlich dem Renngeschehen widmen. Sehr freundlich vom ADAC uns die Tribünen kostenlos zu überlassen. Insgesamt gesehen wäre aber ein kostenfreundliches W’endticket besser gewesen als dieser “Boxengassen hickhack noch ein Bändchen und jetzt sind 10 Euro fällig“.

Im großen und ganzen hat uns aber die Organisation durch den ADAC gut gefallen, auch die Umfrage war ok.

Bange Blicke galten am gesamten Samstag Vormittag dem Himmel. Dunkle bis sehr bedrohliche Gewitterwolken zogen immer engere Kreise um den Laustzring , bis dann zu Mittag sich alles in einem Inferno entlud.Sturm, Dunkelheit, Hagel und Regen fegten in großer Intensität über das Gelände.  Ahnungsvolle Blicke durch das Fernglas Richtung Zeltplatz ließen unseren Pavillon vermissen. Von Unruhe geplagt, machte ich mich mit Berni auf zum Lager: Da hatten wir den Salat: Pavillon zerfetzt, Kühlschränke , Bänke, Stühle durcheinander gewürfelt, aber der Notströmer lief wie ‘ne Eins und die Zelte standen auch noch alle. Als Aufbauhelfer trudelten dann noch Bummi, der Vize und Dennis ein und gemeinsam wurde alles aufgeräumt und für den Abend zusammengeflickt. Strapse und Stock sei Dank. So haben wir dann nach einer gut gemixten Aufmunterung unseres Kulturatache’s leider nur die 2. Hälfte des Masters Rennen gesehen. War ja am Samstag fest in “Audi R8 Hand”.

Sehr gefreut habe ich mich über unsere “Tagesgäste” Jacki, Hendrik und Anhang, die auch unseren Abend beim Grillen schön bereichert haben.

Der Abend klang bei Blutorange vernichten und Schaepis Blinklichtspielen aus, die Nacht hätte schön ruhig sein können, wenn nicht ein paar Technojünger unbedingt ihren Rausch mit Hämmern aus einem Fiat 500 untermalen mussten. Das war echt nervig, nur Julia wachte quietschvergnügt aus ihrem Tiefschlaf auf und hatte nichts bemerkt.

Nach Frühstücken, Aufräumen und Fahne einholen, gings ans Zelte einpacken und Alle waren gespannt und wollten in der ersten Reihe sitzen, als Schaepi sein Zelt zusammenfaltete. Ja Popup ist nicht Popdown und so konnten wir der Fortsetzungsreihe “Schaepi und die Zelte” wieder ein lustiges Kapitel hinzufügen. Der Rest des Tages galt natürlich dem Masters ,das Wetter spielte mit und jeder blieb solange wie es der persönliche Zeitplan zulies .

Schön, daß beim Rennen am Sonntag mal andere Marken auf dem Podium waren (Corvette, Ford und Ascari).

Resümee: Begeistert verfolgten wir mit den anderen 14.500 Zuschauern auf dem Lausitzring das Masters.

Neben dem ADAC GT Masters, sahen wir noch den ATS Formel-3-Cup, die ADAC Formel Masters und ADAC Procar.

Und nicht vergessen den Haigo ADAC Historic Cup (Schön mal wieder die Trabbis zu erleben).

Hier noch den Link des Masters: http://www.gtmasters.org/index.php

Bilder folgen diesmal hoffentlich von anderen MML-Mitgliedern

meint der Presi, der nicht Alleinunterhalter sein will

13. VW Blasen Lausitzring 2008

Mittwoch, 19. November 2008

Das 13. VW BLASEN fand diese Jahr auf dem Eurospeedway Lausitz für alle VW Fans vom 25.-27.Juli 2008 statt. Die ganze Veranstaltung war eine riesige super Fete mit viel Musik, ¼ Meilen Rennen, Triovalfahren, Show & Shine und viel Bölkstoff.

Da mein Trabbi “Ratte” Baujahr 1964 auch ein “Volkswagen” ist, habe ich mich mit meinen Freunde als “Eastside Rides” auf den Weg gemacht, um an der Party teilzunehmen. Wir hatten die drei Tage mächtig viel Spass und viel Durst bei dem super Wetter. Meine „Ratte“ hatte ich für den Wettbewerb “Show & Shine” angemeldet und den Ersten Platz in der „Sonderkategorie“ gewonnen. Der Juror meinte nur, “So einen Trabbi habe ich noch nie gesehen”.

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Eastside 100 - Lausitzring 2006

Dienstag, 01. August 2006

Vom 28.-30. Juli 06 hieß es für die Motorsportfreunde Mühlenbecker Land und Konsorten wieder Antreten zum alljährlichen Eurospeedway-Lausitz-Treffen. Dieses Mal gab es richtig was zu feiern: Ein MML-Mitglied wurde eine Woche vorher ein Vierteljahrhundert alt und das wollte und sollte gebührend gefeiert werden. Doch das Rennspektakel, welches an diesem Wochenende geboten wurde, war wohl - neben dem Fernglas - das tollste Geschenk.

Zum wiederholten Male schafften wir, eine große Truppe(15) zum Mitkommen zu begeistern. Nach einigen Anlaufschwierigkeiten vollbrachten wir es trotz des staubtrockenen Bodens unsere Zelte mit den Heringen zu befestigen. So waren alle Zelte aufgebaut und es konnte losgegrillt werden. Neben Bratwürsten, Fleisch, Tzatziki und Schweinespeck gab es auch jede Menge alkoholische Getränke, die den Abend lustig machten. Es gab noch eine erfreuliche Nachricht: Die Anzahl der Dixieklos hatte sich im Gegensatz zum Vorjahr verdoppelt! Nun waren es 4. Leider hatte man mit etwas Einschlafproblemen zu kämpfen, da auf dem Nebengelände (DEKRA) ein Opeltreffen mit Technokopfschmerzmusik stattfand, doch auch das überstand man irgendwie.

Käfer des Uniroyal Funcup

Käfer des Uniroyal Funcup

Am Samstag begann nun das Renngeschehen. Spätestens um 8:00 wurde man von den Motoren der Käfer der Uniroyal Funcup-Serie geweckt, welche bis 12:00 ihr Rennen fuhren. Da das Interesse von Seiten unseres Vereins daran nicht so groß war (”the same procedure as last year”), entschieden wir uns erst gegen 12:15 die Tribünen zu betreten, denn dann begann das erste Zeittraining der RECARO Formel 3 im Oval. Darauf folgten Trainingssessions der FORMEL Lista, der Sports Car Challenge und der ADAC Historic Formel. Doch eigentlich warteten wir nur gespannt auf das erste Rennen im Oval und das zurecht.

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Jägermeister Trabbi von Heiko Gaida

Jägermeister Trabbi von Heiko Gaida

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Als Favoriten gingen der Chinese Ho-Pin Tung und der Niederländer Ferdinand Kool aus dem belgischen Team JB Motorsport sowie die Schweizerin Cyndie Allemann an den Start. Schon vor diesem zeigte sich, wie siegessicher die Fahrer von JB Motorsports waren: Sie ließen das Warm-up aus. Doch die anderen bewahrten die Ruhe und zeigten Nerven.

Dieses Rennen war Motorsport vom Feinsten, die genannten Favoriten zogen eine Wahnsinns-Show ab. Das Feld war dicht zusammen; meist zu zweit oder zu dritt nebeneinander flogen sie fast durch die Kurven. Der Fahrer der auf der Start- und Zielgeraden führte, konnte im ersten Turn schon wieder Sechster sein. Zum Schluss setzte sich der Chinese Ho-Pin Tung durch und gewann ohne Hilfe seines Teamkameraden, dem eine Durchfahrtsstrafe wegen Überfahren der weißen Linie im ersten Turn verpasst wurde. Cyndie Allemann wurde grandiose Zweite.

Cyndie Allemann mit ihren Pokalen

Cyndie Allemann mit ihren Pokalen

Ho-Pin Tung

Ho-Pin Tung

Bis in den Abend schauten wir uns noch die restlichen Zeittrainings an und ließen den Tag bei einem gemütlichen Lagerfeuer in der Feuerschale auslaufen.

Am Sonntag hatten wir weniger Glück. Aus den Lautsprechern des Eurospeedways drangen um 7:00 aufgenommene Motorengeräusche mit anschließender Werbung von Radeberger aus den Lautsprecherboxen. So trabten wir noch nicht ganz wach zu den Duschen. Dann gab es das wohl verdiente Frühstück und alle waren fit zum Zeltabbau, was sehr schnell vollzogen war. Nun ging es ans Eingemachte. Wir suchten uns Plätze auf der gestern nur spärlich besetzten Haupttribüne, welche schon um 8:00 dieses Tages prall gefüllt war, da die Bewohner aus Senftenberg und Schipkau freien Eintritt bekamen. Nach 6 spannenden Rennen auf dem Grand-Prix-Kurs begann ein Spektakel der Superlative.

Das leider wegen tröpfelnden Regens ausgefallene Warm-Up trübte auch nicht die Vorfreude auf das, was uns jetzt erwartete: Der ehemalige deutsche Formel-1 Rennfahrer Jochen Mass fuhr 5 Runden in einem original 750 PS(!!) NASCAR-Boliden. Die Zuschauer waren begeistert und der Moderator holte kaum Luft. Das Gefühl war “saugeil” (O-Ton Streckensprecher), wenn das Auto die Start- und Zielgerade entlang fuhr und das Motorengeräusch den Eurospeedway zum Beben brachte. Man kann sich kaum vorstellen, wie sich das Rennfahrerherz freuen würde, wenn irgendwann 30 bis 40 solcher Oval-Kolosse den Lausitzring mit einem Rennen beglücken könnten.

Jochen Mass und der NASCAR Bolide am Lausitzring

Jochen Mass und der NASCAR Bolide am Lausitzring

Es folgte eine Vorstartzeremonie mit anscheinend allen Vereinen und Clubs aus Senftenberg, Schipkau und Umgebung. Von Cheerleadern über Reiseleitern in Jägerkostüm bis hin zum Radrennverein wurde nichts ausgelassen. Abgerundet wurde die Parade mit einem Feuerwerk bei Tag, aber die Veranstalter hatten die Rechnung ohne das trockene Gras gemacht, schon wurde eine riesige schwarze Fläche von verbranntem Gras sichtbar. Die Feuerwehr rückte sofort aus und bekämpfte den Brand. Zum Glück ist weiter nichts passiert. Ein Opernsänger sang die deutsche Nationalhymne und alle 16.000 Zuschauer auf der Haupttribüne standen selbstverständlich auf. Anschließend wurden die Fahrer vorgestellt und gebetet(!), jedoch vergaß der Geistliche das “Amen” am Schluss…er war sicherlich genauso aufgeregt wie wir. Jetzt konnte das heißersehnte 2. Rennen endlich starten.

Die Favoriten waren die gleichen wie am Vortag, doch die Atmosphäre war um das Vielfache gestiegen. Die Autos fuhren wieder eng an eng und zogen sogar zu viert nebeneinander durch die Turns. Nach dem Pech am Samstag führte Ferdinand Kool mit Ho-Pin Tung früh das Feld an. Den Chinesen verschlug es aber in der letzten Runde noch auf den 9. Platz, weil er einen Unfall vermeiden wollte. Somit gewann Kool vor Harald Schlegelmilch und Cyndie Allemann.

Ein paar Zuschauer verließen die Tribüne und machten sich auf den Heimweg. Wir schlossen uns ihnen nach dem nächsten Rennen an und kamen erstaunlich gut weg.

Sabrina Hungerbühler nach dem 2. Platz

Sabrina Hungerbühler nach dem 2. Platz

der lange Schatten von Sabrina Hungerbühler

der lange Schatten von Sabrina Hungerbühler

Es war dieses Jahr wieder ein Fest für Rennsportfans und die, die es noch werden wollen, und wer weiß, vielleicht berichten wir nächstes Jahr von NASCAR am Eurospeedway Lausitz.

Viele Grüsse Pierre

Weitere Bilder:

A1 - Grand Prix Of Nations 2005

Mittwoch, 19. Oktober 2005

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A1 - das stand vor dem 09. Oktober 2005 in Deutschland eher als Synonym für ein Feld eines Schachbrettes; seit diesem Sonntag wissen weitere 50.999 Fans, dass A1 für rasante Motorsport-Action steht.

Die A1-Boliden gastierten zu ihrem einzigen Deutschland-Gastspiel vom 8. bis 9. Oktober 2005 auf dem Lausitzring. Es war das zweite Rennen überhaupt für diese von Scheich Maktoum Hasher Maktoum Al Maktoumneu gegründeten Motorsportrennserie.

Das Konzept dieser Serie ist schlüssig und zukunftsorientiert. 24 Nationalteams treten gegeneinander an - in baugleichen Autos. Der Fokus liegt also auf Fahrer, Strategie und Abstimmung der Rennwagen, um vor den anderen Nationen als erster die Zielflagge sehen zu können.

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Ein ganz besonderes Higlight steckt hinter der Power-Boost Taste, das den Rennfahrern für ein paar Mal im Rennen kurzfristig 30 PS mehr Motorkraft zur Verfügung stellt.

Die Fans können sich mit ihrem Nationalteam identifizieren. Dazu trägt auch die Lackierung der Boliden bei, die jeweils an den Nationalfarben des jeweiligen Landes orientiert ist. Das leuchtend-orangene A1-Auto wurde z.B. lautstark von den vielen holländischen Fans angefeuert und angetrieben.

Der ehemalige DTM-Pilot Timo Scheider fuhr für das deutsche Team (”A1 - Team Germany”), das von Willi Weber geleitet wurde, der u.a. die Schumacher-Brüder zu Weltstars managte.

Die Fahrervorstellung war äußerst professionell. Showreif und akkustisch sehr gelungen, durch Schlagzeug und Drums begleitet, wurden alle Fahrer vom deutschen und englischen Streckensprecher präsentiert.

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Sowohl das Sprintrennen als auch das einstündige Hauptrennen wurden danach vom französischen Rennfahrer Nicolas Lapierre soverän “nach Hause” gefahren. Timo Scheider wurde im Sprintrennen fünfter; das Hauptrennen beendete er leider nach einem verpatzten Boxenstopp auf Platz 10, nachdem er zwischenzeitlich im Rennen schon an dritter Position lag.

Neben dem A1 Grand Prix of Nations wurde der Eurospeedway Lausitz im Rahmenprogramm vom Trabant Lada Racing Cup und der Interserie Sprint Challenge befahren.

Bei traumhaften äußeren Bedingungen mit strahlendem Sonnenschein hatten vier MML-Mitglieder einen äußerst angenehmen Tag - zumal die Eintrittskarten von der deutschen Tageszeitung mit den vier großen Buchstaben per Verlosung gesponsert wurden.

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Links zum Thema: http://www.a1gp.com/