Mit ‘2005’ getaggte Artikel

Sabrina Hungerbühler

Freitag, 13. Februar 2009

Eine weitere Pilotin, die es nicht nur mir angetan hat, ist Sabrina Hungerbühler.

2005 gelangen mir auf dem Lausitzring während des Interserie-Rennens folgende Aufnahmen:

In der Box

kurzer Mechaniker-Check

von allen Fotografen begehrt

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie

Sabrina Hungerbühler (* 2. Dezember 1982 im Kanton St. Gallen) ist eine Schweizer Rennfahrerin.

Sie begann schon sehr früh Kart zu fahren. Im Alter von 16 Jahren gelang es ihr sich mit ihrem Talent gegenüber 600 jungen Piloten zu behaupten und bekam als einzige Frau unter 9 männlichen Piloten einen Platz im BMW Formel ADAC Junioren Cup. In der Saison 2005 gewann die junge Pilotin als erste Frau die Interserie in der stärksten Division (Sportprototypen).

Rennsport

  • 1993: Beginn der Rennsportkarriere im Kart
  • 1994: Kart-Kategorie Mini 10
  • 1995: Kart-Kategorie Mini 13 als Kartwerkspilotin von Swiss Huteless
  • 1996: Kart-Junioren (100 ccm Motor/ 140 km/h)
  • 1998: Kart-Königsklasse Formula A (als einzige Frau)
  • 1999: Kart-Königsklasse Formula A
  • 2000: BMW Formel ADAC (Junioren Cup)
  • 2001: BMW Formel ADAC (Internationale Meisterschaft)
  • 2002: BMW Formel ADAC (Austria Formel Masters)
  • 2003: Euro Sports Car Challenge
  • 2004: Euro Sports Car Challenge
  • 2005: Formel 3000 / Interserie (Gesamtsieg in der höchsten Kategorie als Erste Frau)
  • 2006: Sports Car Challenge SCC
  • 2007: Seat Leon Supercopa / Sports Car Challenge SCC und 100 AvD Meilen
  • 2008: SCC-Meisterschaft /Sports Car Challenge (auf PRC/BMW 3,3L)

Leider hat es ja bekanntlich mit einem Rennen 2008 auf dem Eurospeedway Lausitz nicht geklappt, die Sports Car Challenge sollte ja  im Rahmen des 24h Rennens fahren. Dieses wurde mangels Beteiligung abgesagt.

;-) ich schaffs sicherlich noch, mir mal ein Autogramm zu holen, denn die Frau ist eine echte Rennlady!!

LG der Presi

A1 - Grand Prix Of Nations 2005

Mittwoch, 19. Oktober 2005

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A1 - das stand vor dem 09. Oktober 2005 in Deutschland eher als Synonym für ein Feld eines Schachbrettes; seit diesem Sonntag wissen weitere 50.999 Fans, dass A1 für rasante Motorsport-Action steht.

Die A1-Boliden gastierten zu ihrem einzigen Deutschland-Gastspiel vom 8. bis 9. Oktober 2005 auf dem Lausitzring. Es war das zweite Rennen überhaupt für diese von Scheich Maktoum Hasher Maktoum Al Maktoumneu gegründeten Motorsportrennserie.

Das Konzept dieser Serie ist schlüssig und zukunftsorientiert. 24 Nationalteams treten gegeneinander an - in baugleichen Autos. Der Fokus liegt also auf Fahrer, Strategie und Abstimmung der Rennwagen, um vor den anderen Nationen als erster die Zielflagge sehen zu können.

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Ein ganz besonderes Higlight steckt hinter der Power-Boost Taste, das den Rennfahrern für ein paar Mal im Rennen kurzfristig 30 PS mehr Motorkraft zur Verfügung stellt.

Die Fans können sich mit ihrem Nationalteam identifizieren. Dazu trägt auch die Lackierung der Boliden bei, die jeweils an den Nationalfarben des jeweiligen Landes orientiert ist. Das leuchtend-orangene A1-Auto wurde z.B. lautstark von den vielen holländischen Fans angefeuert und angetrieben.

Der ehemalige DTM-Pilot Timo Scheider fuhr für das deutsche Team (”A1 - Team Germany”), das von Willi Weber geleitet wurde, der u.a. die Schumacher-Brüder zu Weltstars managte.

Die Fahrervorstellung war äußerst professionell. Showreif und akkustisch sehr gelungen, durch Schlagzeug und Drums begleitet, wurden alle Fahrer vom deutschen und englischen Streckensprecher präsentiert.

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Sowohl das Sprintrennen als auch das einstündige Hauptrennen wurden danach vom französischen Rennfahrer Nicolas Lapierre soverän “nach Hause” gefahren. Timo Scheider wurde im Sprintrennen fünfter; das Hauptrennen beendete er leider nach einem verpatzten Boxenstopp auf Platz 10, nachdem er zwischenzeitlich im Rennen schon an dritter Position lag.

Neben dem A1 Grand Prix of Nations wurde der Eurospeedway Lausitz im Rahmenprogramm vom Trabant Lada Racing Cup und der Interserie Sprint Challenge befahren.

Bei traumhaften äußeren Bedingungen mit strahlendem Sonnenschein hatten vier MML-Mitglieder einen äußerst angenehmen Tag - zumal die Eintrittskarten von der deutschen Tageszeitung mit den vier großen Buchstaben per Verlosung gesponsert wurden.

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Links zum Thema: http://www.a1gp.com/

Eastside 100 - Lausitzring 2005

Donnerstag, 01. September 2005
Eurospeedway Lausitz Logo mit MML e.V. Vereinslogo

Eurospeedway Lausitz Logo mit MML e.V. Vereinslogo

Das Wochenende vom 26. – 28. August 2005 bot eine doppelte Premiere: Zum einen war die Oval-Premiere einer europäischen Formel-Serie (RECARO Formel-3-Cup) zu bestaunen; zum anderen waren die Motorsportfreunde Mühlenbecker Land erstmalig über zwei Nächte von Freitag bis Sonntag anwesend.

Campen war angesagt. Insgesamt neun Autos und acht Zelte bildeten eine windschützende Wagenburg für unseren Aufenthalt. Mit 16 (!) Personen bildeten wir eindeutig die stärkste Kraft auf dem Camping-Platz und ließen uns auch nicht von unmotivierten Techno/Sido/50Cent-Jüngern stören.

Zelten hinter der Haupttribüne Eurospeedway Lausitz

Zelten hinter der Haupttribüne Eurospeedway Lausitz

MML e.V. Vereinsmitglieder auf der Haupttribüne Eurospeedway Lausitz

MML e.V. Vereinsmitglieder auf der Haupttribüne Eurospeedway Lausitz

Nach der „häuslichen“ Einrichtung am Freitag abend und einem Spätgrillen wurden wir samstags früh um kurz nach sieben stilgerecht von Motorensound geweckt. Es wurde ein langer Tag, der für viele ohne Morgendusche in den Tribünenkatakomben nicht ohne Kopfschmerzen zu ertragen gewesen wäre.

Boxenaufstellung RECARO Formel 3 Cup vor dem Ovalrennen

Boxenaufstellung RECARO Formel 3 Cup vor dem Ovalrennen

Das Highlight des Tages wurde das Rennen der Formel 3 im 2-Meilen Trioval. Die Rennfahrer dieser Serie zeigten den Zuschauern großen Sport. Spannende Windschattenduelle, viele Überholmanöver, disziplinierte Attacken und ein ganz knappes Fotofinish. Am Ende konnte Jan Seyffarth das Rennen knapp vor für sich entscheiden.

Die flotten Käfer des Uniroyal Fun Cups rundeten den Renntag mit einem deftigen 2h Training ab.

Käfer des Uniroyal Funcup in der Boxengasse Eurospeedway Lausitz

Käfer des Uniroyal Funcup in der Boxengasse Eurospeedway Lausitz

Abends wieder lecker Grillen und Bierchen trinken. Unser Kühlschrank - kühles Bier ist immer wichtig! - wurde durch ein kleines Strom-Aggregat angetrieben, im Gegensatz zum letzten Jahr stand diesmal kein Stromanschluss auf dem Zeltplatz zur Verfügung.

Kümmerling-Trioval

Kümmerling-Trioval

So schön auch die sanitären Anlagen in der Tribüne sind, so unangenehm war es zum wiederholten Male, wenn nachts der Zugang zu diesen verwehrt ist und der ganze Zeltplatz mit zwei Dixie-Klo’s Vorlieb nehmen muss.

Der Sonntag begann mit einem vier Stunden Renn-Marathon des Uniroyal Fun Cups. In Teams mit 2 bis 6 Fahrern pro Auto (Käfer) musste diese Zeitdistanz mit inkl. 5 Pflichtboxenstopps absolviert werden.

Käfer des Uniroyal Funcup beim Boxenstopp

Käfer des Uniroyal Funcup beim Boxenstopp

Am Nachmittag stand dann wieder das zweite große Oval-Rennen der Formel 3 auf dem Programm. Wieder spannend, wieder aufregend - auf dem Treppchen standen dann nach dem Schwenken der Zielflagge zwei Teamkollegen von JB Motorsport auf Platz 1 und 2: Ferdinand Kool und Ho-Pin Tung in ihren gelben Opel-Spiess Dallara F304.

MML e.V. Vereinsmitglieder beim "Auftanken"

MML e.V. Vereinsmitglieder beim "Auftanken"

Alle Teilnehmer empfanden beide oben genannten Premieren sicherlich als vollen Erfolg und sind gespannt, ob im nächsten Jahr ebenfalls eine Eastside 100 Veranstaltung stattfinden wird.

Kinobesuch Nascar 3D

Sonntag, 28. August 2005
IMAX Filmplakat für Nascar 3D

IMAX Filmplakat für Nascar 3D

Die außergewöhnlichen Kommunikationsfähigkeiten unseres Vereinspräsidenten hatten uns am Donnerstag, den 18.August 2005 die Möglichkeit gegeben, bei der Premiere des Films “NASCAR 3D” dabei zu sein. Mit dem Sponsor der Veranstaltung, der Firma Arndt Motorsport Tuning, hatte unser “Presi” Kontakt aufgenommen und Karten “ergattern” können. Insgesamt 5 Personen von uns standen auf der Gästeliste, die jeweils mit einer Begleitperson das CineStar IMAX Kino im Sony-Center am Potsdamer Platz in Berlin betreten durften.

Im wie immer völlig überlaufenden Sony-Center trudelten wir alle so zwischen 18.00 und 20.00 Uhr ein, um in voller Vorfreude auf den Einlass zu warten. Die vor dem Kino ausgestellten Wagen (ASCAR, NASCAR, u.a.) verkürzten die Wartezeit.

Die letzte halbe Stunde vor Filmbeginn verbrachten wir in der oberen Etage des Kinos mit Blick auf den Innenbereich des Sony Centers. Der direkte Zugang zum VIP-Bereich wurde uns leider verwehrt, Snacks und Getränke durften wir also nicht verköstigen, aber unsere Vereins-T-Shirts fanden trotzdem bei den “normalen” Gästen Beachtung.

MML e.V. Mitglieder beim Ausflug zum IMAX für "Nascar 3D"

Nach einer kurzen Ansprache der Veranstalter konnte der Film beginnen - gezeigt übrigens in der englischen Originalversion mit dem Kommentar von Kiefer Sutherland. Die 3D-Brillen wurden aufgesetzt und wir ließen uns von den Bild- und Soundeffekten begeistern. Für 45min waren alle Menschen im gut gefüllten IMAX-Saal von den gezeigten Bildern gefesselt.

Thematisch wurde im Film alles abgehandelt: Geschichte, Technik, Strecken, Ablauf eines Renntages. Ehemalige und aktuelle NASCAR-Persönlichkeiten kamen zu Wort. Am spektakulärsten waren jedoch die 3D-Mitfahrten in den Autos. Da ist man mittendrin statt nur dabei. “Ahhhs” und “Ohhhhs” wurden dem Publikum entlockt als z. B. bei einem Crash mit Hilfe der 3D-Technik direkt ein Reifen in die Menge “geschleudert” wurde.

Alles in allem ein sehr gelungener Abend für den MML Verein.

Nascar Bolide bei der Film Präsentation "Nascar 3D" im Sony-Center Berlin

Nürburgring 2005 - Mein Formel 1 Highlight

Mittwoch, 01. Juni 2005

Eintrittskarte Formel 1 Rennen Nürburgring 2005

Spontane Entschlüsse sind oft die Besten. Als Michael Schumacher FAN musste es irgendwann mal sein. Der Nürburgring, die deutsche Rennstreckenlegende mit der Nordschleife, ist allein schon eine Reise wert, aber mit der Formel 1 zusammen unschlagbar.

So habe ich spontan bei einem Busreiseunternehmen eine F1-Tour zum „Großen Preis von Europa 2005“ am Nürburgring gebucht. Abfahrt war am 27.05.05 um 19:00 Uhr vom ZOB-Berlin. Die ganze Nacht wurde durchgefahren mit einigen Zwischenstopps. Am Samstag gegen 10 Uhr war ich dann am Ring. Das Wetter konnte nicht besser sein, mit 30 Grad und Sonne total.

Die Müdigkeit verflog sofort, als die ersten „Rennklänge“ an das Ohr drangen. Ich hatte einen Stehplatz gebucht an der letzen Kurve (Coca Cola) vor dem Ziel. Von dort hatte ich auch freien Blick auf die Veedol Schikane und konnte somit den Kampf auf den letzten Metern beobachten. Samstagvormittag war Training und am Nachmittag ging es um die Startplatzierungen. Michael erreichte nur den 10. Startplatz. Für mich etwas enttäuschend, aber der Lokalmatador Nick Heidfeld, vom dem ich auch ein Autogramm erhielt, hatte zur Überraschung aller die Pole geschafft. So war doch noch ein Deutscher auf dem ersten Startplatz.

Autogrammkarte Nick Heidfeld - Formel 1 - Nürburgring 2005

Das Rennen am Sonntag war natürlich das Highlight. Gleich in der ersten Kurve krachte es und die gelben Flaggen wurden geschwenkt. Als das Startfeld dann bei mir vorbeifuhr war die Gänsehaut da. Dann ging es über 59 Runden. In der letzten Runde der spektakuläre Unfall vom Führenden Montoya. Bei Tempo 300 riss das rechte Vorderrad ab. Michael kämpfte sich von Platz 10 auf Platz 5 vor und Nick Heidfeld erreichte den zweiten Platz, hinter dem Sieger und späteren Weltmeister der Saison 2005/06 Fernando Alonso. Glücklich über das tolle Formel 1 Wochenende, aber total müde, erreichte ich wieder die Heimat.

Der rote Formel 1 Ferrari 2005

Blick auf die Schikane - Formel 1 Rennen Nürburgring 2005

Formel 1 Safety Car am Nürburgring 2005

Auto Cross in Biesentahl 2005

Mittwoch, 01. Juni 2005

Autocross Biesentahl

Es war der 29. Mai 2005 und es war heiß. Sehr heiß. Vier Vereinsmitglieder und ein Vereinsmitgliedsanhängsel machten sich an diesem Tag auf die Reise. Eigentlich auf einen Kurztrip, denn unser Motorsportziel war die Autocross-Strecke Biesentahl “in den Wukuhlen”. Kurzfristig als Ersatz für den verregneten Pfingstsonntag wollten wir wenigstens nun einmal das Dröhnen der Motoren in unseren Ohren sausen hören.

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Die Anreise zur Strecke nach Biesentahl wurde gleich zu einem Abenteuer. Auf der Fahrt zum Parkplatz hatten wir uns schon wie auf der richtigen Piste gefühlt. Über Stock und Stein ging es auf einem schmalen Streifen zur großen “Park”-wiese.

Pünktlich zum ersten Rennen waren wir da und konnten dann im Laufe des Tages folgende Autoklassen beobachten:

  • Autocross
  • Spezialfahrzeuge
  • Tourenwagen
  • Cross-Karts
  • Trabant-Sonderlauf

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Es wurde sehr interessanter Motorsport geliefert. Die Wukuhlen verlangten von Mensch und Maschine alles ab. Ganz besonders beeindruckend war, wie sich die Rennpappen über die Hügelpiste schleppten. Sand und Erde wurde in die Luft geschleudert, Motoren heulten, Autos überschlugen sich oder blieben auf der Strecke liegen. Beulen und Karosserie-Schäden konnten dann ganz genau im Fahrerlager unter die Lupe genommen werden.

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Das Ereignis wurde vom gastgebenden Verein MC Klosterfelde hervoragend organisiert. Helfer wiesen die Autos ein, Helfer sicherten die Strecke, Helfer machten die Strecke mit schwerem Baugerät wieder einigermaßen befahrbar, Helfer befeuchteten die Strecke mit viel Wasser, so dass der aufgewirbelte Staub sich in Grenzen hielt. Einzig allein die “Beschallung” fiel teilweise etwas merkwürdig aus. Der Herr am Mikrofon - in der Mitte der Strecke auf einem Podest mit dem besten Blick auf die Rennen ausgestattet - fand Formulierungen und Sätze, die die Zuschauer eher belustigten statt informierten.

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Links zum Thema: http://www.autocross-deutschland.de/