Archiv für die Kategorie ‘Rennveranstaltung’

Countdown Lausitzring ADAC GT-Masters

Donnerstag, 15. Juli 2010

Liebe MML-ler,

ich stoße mal pünktlich 1 Monat vor unserer Jahresfahrt zum Lausitzring den Countdownzähler an. Glücklicherweise gibt es ja am 6.8.2010 nochmal einen Stammtisch bei Gabi, wo wir alles präzise besprechen können. Im Vorfeld möchte ich gern nochmal die “Feldstärke” ermitteln. Wer kommt also mit, wer nicht. Bekannt ist bis jetzt, daß unser Kulturatache wegen wirklich höherer Verpflichtungen nicht mitkommen kann. Sehr schade, ich hoffe, wir können das kulturelle Niveau trotzdem einigermaßen auf ‘m Level halten (Überraschungsbeiträge sind wie immer willkommen).

Wackelkandidaten sind bis jetzt : Pierre (muß eventuell arbeiten gehen ), Dennis (z.Z. beim Bund, bekommt er frei?) , Vize (will wegen seiner Freundin nicht zelten und überlegt ob Wohnmobil, Hotel o.ä), Berni’s Bekannte Moni (muß ev. arbeiten), Claudia+Freund (überhaupt Interesse?), Freund von Cristin (überhaupt Interesse?), weitere Gäste?? Schmitti??

Gesetzt sind bis jetzt: Presi, Katrin,Christian, Julia, Berni,Schaepi,Cristin,Bernd+Heike,Gabi+Andreas [11 Personen]

Schlage vor, daß Schaepi und ich wieder Grillzeug und Bier (bezahlt aus der Vereinskasse holen) und die restliche Versorgung (Frühstück, Verdäuerchen, Brot…..)auf aller Schulter ruht.

An großem Equipment nehmen wir 6-MeterPavillion, Bierzeltgarnituren, Notströmer, Kühlschrank, Grill, Feuerschale+Holz mit. Fehlt was?

An weiteres wie Sitze, Zelte usw. denkt jeder selber ,logo.

Ergänzende Hinweise oder Kritiken usw. bitte posten oder zum Stammtisch ansagen.

Möge der Wettergott mit uns sein meint der Presi

Pfingstmontag ist Kartmontag - Teil 3 des Bruderduells

Montag, 24. Mai 2010

Am heutigen Pfingstmontag abend kam es zum nächsten Show-Down zwischen Pierre und mir auf der Kartbahn. Wiederum bei Kartland in Reinickendorf sollte der nächste Part des Bruder-Zweikampfes über die Bühne gebracht werden. Nach dem letzten Rennen stand es im ultimativen Jahresvergleich zwischen uns 1:1. Heute sollte also definitiv einer die Führung übernehmen.

Diesmal waren insgesamt zehn Protagonisten Teil des Rennens. Es war wiederum ein Top55 Race mit 5 Runden Warm-Up, 10 Runden Qualifying sowie 40 Runden Renndistanz. Diesmal starteten wir jedoch mit Gewichtsausgleich, was Pierre 30kg und mir etwa 25kg Zusatzgewicht verschaffte.

In den Qualifikationsrunden konnte sich Heiko mit einer hohen 28er behaupten, danach machten Andreas (29.07) und Manuel (29.08) die nächsten beiden Plätze ganz knapp unter sich aus. Anschließend folgte ich mit einer 29.37 knapp vor Björn und Pierre.

Nach dem Ampelstart des eigentlichen Rennens konnte Pierre kurzzeitig auf Platz 5 direkt hinter mir vorrücken, wurde jedoch schnell von Björn überholt, der diese Strecke heute zum ersten Mal fuhr, jedoch von seiner Kart Erfahrung profitieren konnte.

An der Spitze versuchten sich die ersten vier Starter zurecht zu finden. Es kristallisierte sich schnell ein Zweikampf zwischen Heiko und Andreas sowie zwischen Manuel und mir heraus. Aus dem Duell um Platz 3 wurde dann ganz schnell ein Dreikampf. Im Prinzip hingen Björn und ich 40 ganze Runden hinter Manuel fest, der zwar etwas langsamer fuhr, jedoch immer auf Kampflinie ging und kein Platz zum Überholen bot. Einzig und allein bei Überrundungen kam etwas Spannung in die Sache. 40 Runden musste ich also mal wieder hinter dem Auspuff hängen. Manuels einzig großer Fehler konnte nicht durch mich bestraft werden, da ich gerade aufgrund einer Überrundung 10m hinter ihm lag.

Pierre hielt sich dezent auf Platz 6 mit sicheren Abstand nach hinten und nach vorne. Er schraubte seinen persönlichen Bahnrekord trotz der Zusatzgewichte um ca. zwei weitere Zehntel nach oben. Der Sieg konnte erneut, wie im letzten Rennen auch, durch Andreas errungen werden, der durch einen dicken Patzer von Heiko sieben Runden vor Schluss an die Spitze kam. Im hinteren Teil machten die Väter Stephan und Wolfgang die rote Laterne unter sich aus.

Mir blieb mal wieder der undankbare vierte Platz, und auch meine Bestzeit lag 3 Zehntel zurück. Aber zumindest gelang die Führung im Bruderduell. 2:1. Fortsetzung folgt.

Hier die Ergebnisse:

Platz 1 - Andreas - 40 Runden (Rundenbestzeit 28.334 - schnellste Rennrunde)
mit der Kart-Nr. 2
Platz 2 -Heiko - 40 Runden, 2.962 Diff. (Rundenbestzeit 28.541)
mit der Kart-Nr. 3
Platz 3 - Manuel - 40 Runden, 20.979 Diff. (Rundenbestzeit 28.988)
mit der Kart-Nr. 5
Platz 4 - Christian - 40 Runden, 21.205 Diff. (Rundenbestzeit 28.928)
mit der Kart-Nr. 6
Platz 5 - Björn - 40 Runden, 23.172 Diff. (Rundenbestzeit 28.670)
mit der Kart-Nr. 10
Platz 6 - Pierre- 39 Runden, 1 Lap Diff. (Rundenbestzeit 29.057)
mit der Kart-Nr. 4
Platz 7 - Jean-Pierre - 38 Runden, 2 Lap Diff. (Rundenbestzeit 29.411)
mit der Kart-Nr. 7
Platz 8 – Hakan - 38 Runden, 2 Lap Diff. (Rundenbestzeit 29.769)
mit der Kart-Nr. 1
Platz 9 - Stephan - 34 Runden, 6 Lap Diff. (Rundenbestzeit 32.838)
mit der Kart-Nr. 13
Platz 10 - Wolfgang - 32 Runden, 8 Lap Diff. (Rundenbestzeit 33.736)
mit der Kart-Nr. 11

Bericht zur Orientierungs-Rallye „Zweitausend + 10 Tücken“ vom 1. Mai 2010

Mittwoch, 19. Mai 2010

Orientierungs-Rallye „Zweitausend + 10 Tücken“ vom 1. Mai 2010

Veranstalter: ARGE Ostsee-Rallye e.V. im RKB

Im Namen des MML e.V. haben wir (Christian, Pierre und Julia) uns mutig und neugierig dieser Veranstaltung gestellt. Wohlwissend, dass wir blutige Anfänger sind, haben wir uns ausnahmsweise zu dritt in der Schnupperklasse C angemeldet. Das Starterfeld war groß und so starteten wir mit der letzten Startnummer 44. Nach einer kleinen Schulung und Einweisung sowie einem Kontrollcheck unseres Startautos sowie einem kleinen Imbiss ging es los! Wir bekamen unsere Fahraufträge, Karten und ein Heft voller Grundregeln, mit denen wir die nächsten 3,5 Stunden Sollzeit verbringen und dann optimaler Weise ans Ziel kommen sollten.

Christian und Julia bei der Vorbereitung zur Orie 2010+10 Tücken

Christian und Julia bei der Vorbereitung zur Orie 2010+10 Tücken

Pierre beim Vorbereiten auf die Orie 2000 + 10 Tücken

Pierre beim Vorbereiten auf die Orie 2000 + 10 Tücken

Unsere Voraussetzungen:

Christian, Fahrer und Erfahrungen einer kleinen Orientierungsfahrt von 2008
Pierre, Beifahrer und keine besondere Qualifikation im Kartenlesen
Julia, offizielle Beifahrerin und Zuständige der Stempelkarte (Bordkarte)

Christians Ziel: kein Unfall bauen
Pierres Ziel: am Ende der Rally Kartenlesen können
Julias Ziel: alle Nummern (NK) entdecken und richtig notieren

Unser gemeinsames Ziel: Nicht Letzter werden und nicht aus der Wertung kommen!

Kartenstudium im Vorfeld der Orie 2000 + 10 Tücken

Kartenstudium im Vorfeld der Orie 2000 + 10 Tücken

Nach leichten anfänglichen Irritationen fanden wir uns zunächst gut in das Geschehnis rein, wir bekamen unseren ersten Kontrollstempel (SK) an einer Kontrollstation und sahen auch schon einige Nummern, die wir exakt in eine unserer Bordkarten schrieben. Der erste Fahrauftrag war geschafft!

Bei uns herrscht Demokratie und so besprach unser Team sich vor jedem nächsten Fahrauftrag: wir zeichneten uns die Strecken vor und stimmten ab, wo es nun weiter lang gehen sollte. Ich diktierte die Straßennamen und Richtungen, die Christian (Fahrer) abfahren sollten. Pierre versuchte verzweifelt Nummern oder Stempelkontrollen zu entdecken, nachdem wir in Alt-Zehdenick eine Einbahnstraße umgekehrt fahren sollten und die Stempelkontrolle auf der falschen Seite erschien, war uns klar: irgendetwas stimmte nicht, wir haben uns verfahren! Nach kurzem Ärger stürzten wir uns auf die nächsten Aufgaben…. hier kamen uns Autos mit Startnummern entgegen, was auch nicht sein konnte…wir waren zwar verwirrt, ließen uns aber nicht davon abbringen weiter zu machen.

Wir lernten Straßen kennen, die wir Stadtkinder als Trampelpfade bezeichnen würden und schrieben irgendwann jede Nummer auf, die uns in den Weg kamen. Endlich kam eine Fischgrätenaufgabe und eine Bordkennzeichenaufgabe, wir besprachen uns gut und diesmal lagen wir auch mit den Stempelkontrollen richtig! Frisch motiviert ging es nun zur vorletzten Aufgabe. Diesmal führte uns ein Trampelpfad mitten auf den Acker und der Kuhwiese von Bauer “Lindemann”. Das konnte nicht stimmen! Wir machten Kehrt und fanden schließlich den Weg! Nachdem wir durch Waldwege dreimal im Kreis, zweimal die gleiche Nummer notiert, meinten endlich am Ziel zu sein, hielten wir unsere Sollzeit mit sechs Minuten Verspätung fast ein.

Nachdem wir nun in der Gaststätte „Zur Fähre“ mit Livemusik empfangen wurden, gab es beim Verzehr von kleinen Gerichten heiße Debatten wie man auf einzelne Lösungen kommen sollte. In der Klasse C verlief dies sehr herzlich und informativ, während in den Klassen A und B mit Zirkel und Lineal argumentiert und gefeilscht wurde.

Nach sehr langen Diskussionen zur Auswertung in den Klassen B und C konnte dann um ca. 20.30 Uhr die Siegerehrung beginnen. In der Klasse C bekamen die ersten vier Teams einen Pokal. Da nur vier Teams angetreten sind, bekamen glücklicherweise alle einen Pokal. Das erste und zweite Team war punktgleich, danach kamen wir mit einem deutlichen Abstand zum letztplazierten Team.

Wir zogen, nachdem alle Klassen geehrt wurden, überglücklich und geschafft mit unserem Pokal wieder Richtung Berlin.

Pokale der Orientierungsrally 2000 + 10 Tücken

Pokale der Orientierungsrally 2000 + 10 Tücken

Gewonnene Pokale für den MML e.V. - Platz 3 Klasse C

Gewonnene Pokale für den MML e.V. - Platz 3 Klasse C

Unser Fazit: Wir kennen nun ziemlich viele Ecken in und um Zehdenick, haben für ca. 70 km eine Fahrzeit von 3h 36min gebraucht und wurden liebevoll betreut und für die nächsten Teilnahmen motiviert. Nachdem wir in die Fahraufträge der Klassen A und B geschaut haben, ist uns klar: Wir fahren lieber wieder in der C-Klasse und hoffen auf den nächsten Pokal für den MML e.V.

Als kleines Highlight stellen wir nachfolgend noch unseren aufgezeichneten GPS-Track (per Garmin Forerunner 305) der abgefahrenen Strecke zur Verfügung. Dies kann zum Schmunzeln und Nachvollziehen dienen, da unsere “Orientierungsfehler” sehr gut erkennbar sind.

Übersicht abgefahrene Strecke Klasse C als GPS-Track

Übersicht abgefahrene Strecke Klasse C als GPS-Track

Teil 1 GPS Track im Detail
Teil 2 GPS Track im Detail
Teil 3 GPS Track im Detail
Teil 4 GPS Track im Detail
Teil 5 GPS Track im Detail
Teil 6 GPS Track im Detail
Teil 7 GPS Track im Detail

Ankündigung Orientierungsfahrt: Zweitausend+10 Tücken

Dienstag, 06. April 2010
1. Mai 2010

Am 01. Mai 2010 findet in brandenburgischen Gefilden - Start in Zehdenick OT Burgwall - eine für Einsteiger geeignete Orientierungsfahrt statt. Sie wird vom ARGE Ostsee-Rallye e.V. nach der Grundausschreibung des ADMV veranstaltet. Die ausführliche Auschreibung ist als PDF-Dokument abzurufen. Weitere Informationen zu dieser ORI finden sich auch auf der Seite www.orientierungsport.de

zu den Fakten:
Länge - ca. 75km in der Klasse C
Anmeldegebühr 12 EUR
Anmeldeschluss - 26. April (Online bis 30.04.)

Zur Vorbereitung habe ich einige interessante Links herausgesucht:
Orientierungssportportal
http://www.admv-orientierungssport.de/
Wikipedia Orientierungsfahrt

Am Veranstaltungstag findet zusätzlich gegen 10 Uhr eine kurze Schulungseinführung für die Schnupperklasse C statt. Nähere Infos in dann in den Kommentaren zu diesem Artikel.

Alle MMLer sind herzlich zur Teilnahme aufgerufen. Das Team 1 steht bereits fest: Christian, Julia und Pierre. Wer fährt in Team 2 mit - Freiwillige gesucht!? (Hinweis: bei Einsteigerklassen ist es erlaubt, einen zusätzlichen Beifahrer mitzunehmen und zu dritt an den Start zu gehen)

Go-Kart Bruderduell - Part II

Donnerstag, 01. April 2010

Ein kleiner Nachtrag zum Go-Kart-Duell der Presi-Söhne:

Nachdem am 6. März diesen Jahres, das Bruderduell Pierre gegen Christian 1:0 für den jüngeren von uns ausging, sollte es gerade mal drei Wochen später zur Revanche kommen. Austragungsort war derselbe wie beim ersten Rennen, allerdings war das Fahrerfeld bis auf die Protagonisten dieses Zweikampfes ein völlig anderes. So setzte sich die Truppe, welche alterstechnisch weniger weit gefächert war, als beim letzten Mal, aus acht Männern und einer Frau zusammen.

Während die MML-Kart-Meisterschaft für die schnellsten nach insgesamt 44 Runden beendet war, kamen am 29. März zehn Runden dazu, was noch mal eine extra Portion an Konzentration verlangte. Bevor es aber auf die Strecke ging, gab es natürlich die obligatorische Einführung in das Reglement. Danach wurden aber sofort die Helme aufgesetzt und mit den persönlichen Bestzeiten (Christian: 30.848 & Pierre: 29.711) im Hinterkopf ins Warm-Up/Qualifying gestartet. Jene persönlichen Bestzeiten wurden genauso schnell pulverisiert, wie die Hoffnung auf dem Podium landen zu können. Nach den Qualifikationsrunden ergab sich im Prinzip ein ähnliches Startbild, wie bei der MML-Meisterschaft, nämlich Pierre mit äußerst knappem Vorsprung (Pierre: 29.5xx s & Christian 29.7xx s) eine Startposition vor Christian, welcher diesmal von Platz 5 aus in das eigentliche Rennen startete. Die außer-familiäre Konkurrenz war also ebenfalls enorm.

Die ersten 27 Runden verliefen genauso wie erhofft, voller Spannung und Verbissenheit um jenen 4. Platz. Trotz zeitentechnischer Überlegenheit von Christian, verteidigte Pierre Runde für Runde, Kurve für Kurve seinen Platz und hielt dem Druck stand. Konsequent wurden mögliche Lücken zum Überholen geschlossen. Jedes Reifenquietschen des Hintermannes sorgte für kurzweilige Zufriedenheit über das erneut vereitelte Überholmanöver. Doch zu Beginn der Runde Nummer 28 endete all dies schlagartig – im wahrsten Sinne des Wortes. Pierre raste mit seinem Kart Nr. 5 in die Reifenstapel. Zwar war der Einschlagswinkel noch niedrig genug, um ohne Probleme weiterfahren zu können, doch die mehr als 20-minütige Führung vor Christian fand damit ein abruptes und gleichzeitig schmerzhaftes Ende. Die übrigen 11/12 Runden galten der Schadensbegrenzung und es reichte tatsächlich noch für das Halten des 5. Platzes seitens Pierre. Auch Christian war nicht in der Lage seinen 4. Platz weiter auszubauen, was aufgrund der starken Mitfahrer allerdings keine Schande ist.

So ergab sich folgende Zieleinfahrt beim Race 55:

Platz 1 - Andreas - 40 Runden (Rundenbestzeit 28.485)
mit der Kart-Nr. 7
Platz 2 - Manuel - 40 Runden (Rundenbestzeit 28.361 - schnellste Rennrunde)
mit der Kart-Nr. 1
Platz 3 - Heiko - 40 Runden (Rundenbestzeit 28.744)
mit der Kart-Nr. 9
Platz 4 - Christian - 40 Runden (Rundenbestzeit 28.603)
mit der Kart-Nr. 4
Platz 5 - Pierre - 39 Runden (Rundenbestzeit 29.208)
mit der Kart-Nr. 5
Platz 6 - Daniel- 39 Runden (Rundenbestzeit 28.841)
mit der Kart-Nr. 2
Platz 7 - Florian - 39 Runden (Rundenbestzeit 29.123)
mit der Kart-Nr. 10
Platz 8 – Holger - 35 Runden (Rundenbestzeit 30.316)
mit der Kart-Nr. 6
Platz 9 - Kristina - 24 Runden (Rundenbestzeit 45.650)
mit der Kart-Nr. 3

Man beachte Christians Bestzeitenverbesserung um mehr als 2 Sekunden!

Go-Kart Bruderduell Stand nach 2 absolvierten Rennen: Pierre vs. Christian 1 : 1

Bericht zur 1. Kart-Vereinsmeisterschaft des MML e.V.

Sonntag, 07. März 2010

Es ist vollbracht. Die erste Vereinskartmeisterschaft ist Vergangenheit und wir können voller Stolz den 1. Titelträger verkünden. Souveräner Kart-Sieger im Jahre 2010 wurde Denes Reiner. Gratulation!

Natürlich muss an dieser Stelle auch allen weiteren teilnehmenden Fahrern und Fahrerinnen gratuliert werden, denn der olympische Gedanke stand an erster Stelle - dabei sein war alles! :-)

Doch sei nachfolgend das Event im Detail berichtet:

Gegen 15.30 Uhr trafen sich am gestrigen Samstag auf der Kartstrecke in Berlin Reinickendorf (www.kartland.de) die MML e.V. Mitglieder, um echtes Motorsport-Feeling zu erleben und Racing-Luft zu schnuppern. Ursprünglich war die Veranstaltung mit 12 Teilnehmern geplant, doch wegen diverser Gründe reduzierte sich das Fahrerfeld auf neun Starter in unterschiedlichen Alters- und Gewichtsklassen. Leider haben sich auch keine weiteren Zuschauer und Fotografen eingefunden, so dass wir ohne Bildmaterial unsere Renn-Runden vollbringen mussten.

Grundsätzlich muss gesagt werden, dass sich die bisherige Karterfahrung der anwesenden Vereinsmitglieder in Grenzen hielt - mit Ausnahme des späteren Siegers. Die meisten von uns saßen zum ersten Mal in den kleinen Rennboliden.

Nach der Anmeldung für das TopRace 44 und Bezahlung (24 EUR pro Person) sowie einer gewissen Wartezeit mit entsprechender Aufregung und Nervosität ging es mit der Einweisung durch das Kartland Personal los. Die Bahnordnung sowie Flaggensignale wurden erklärt; Tipps und Sicherheitshinweise zum Fahren und zum Ablauf der Veranstaltung wurden gegeben. Die Sturmhauben und Helme wurden aufgesetzt, die Karts den einzelnen Fahrern zugewiesen. Warm-Up und Qualifying konnten somit starten.

In den ersten Runden galt es die kurvenreiche Strecke zu erkunden und die Ideallinie sowie Bremspunkte zu beurteilen. Es stellte sich schnell heraus, dass das Fahrerfeld mit unterschiedlichem (Risiko)-Fahrniveau unterwegs war.

Nach 14 Runden Warm-Up und Qualifying bei kalten 0° C mit extrem eingefrorenden und versteiften Fingern zeigte sich folgende Startreihenfolge: Denes, Pierre, Christian, Schaepi, Presi, Crissi, Julia, Katrin und Bernd. Die Karts wurden auf die entsprechenden Plätze auf der Start-/Zielgeraden eingewiesen und ein stilechter Ampelstart ließ das 30-Runden-Rennen beginnen.

Diese Renn-Runden waren spannend und aufregend. Nicht so sehr aufgrund der Platzierungskämpfe - diese kristallisierten sich schnell heraus - sondern eher wegen dem Kampf gegen die Uhr und dem jeweils persönlichen Ziel, Rundenbestzeit zu fahren und den Abstand zur Spitze in Grenzen zu halten. Die blaue Flagge war ein ständiger Begleiter der Verfolger.

Für mich persönlich ging es insbesondere darum Runde für Runde die Grenzen des Karts und der Strecke kennenzulernen und auszureizen. Das hatte leider in zwei Runden die Folge, dass eine Bandenberührung und leichte Quersteher mit dem Kart nicht ganz auszuschließen waren.

Der Zieleinlauf sah nach 30 Spitzenrunden wie folgt aus:

Platz 1 - Denes - 30 Runden (Rundenbestzeit 28.831)
mit der Kart-Nr. 8

Platz 2 - Pierre - 29 Runden (Rundenbestzeit 29.711)
mit der Kart-Nr. 3

Platz 3 - Christian - 29 Runden (Rundenbestzeit 30.848)
mit der Kart-Nr. 4

Platz 4 - Schaepi - 28 Runden (Rundenbestzeit 31.155)
mit der Kart-Nr. 2

Platz 5 - Presi - 27 Runden (Rundenbestzeit 32.823)
mit der Kart-Nr. 12

Platz 6 - Crissi - 26 Runden (Rundenbestzeit 32.612)
mit der Kart-Nr. 1

Platz 7 - Julia - 23 Runden (Rundenbestzeit 37.074)
mit der Kart-Nr. 6

Platz 8 - Katrin - 18 Runden (Rundenbestzeit 43.951)
mit der Kart-Nr. 5

Platz 9 - Bernd - 18 Runden (Rundenbestzeit 45.479)
mit der Kart-Nr. 11

Alle Teilnehmer wurden im Anschluss vom Kartland-Veranstalter in aufsteigender Reihenfolge gebührend geehrt. Bernd bekam als Letzter - wie vom Presi versprochen - ein persönliches Geschenk: ein Route-66 Thermometer. Die drei Jungs auf dem Siegertreppechen wurden mit Bronze-, Silber- und Goldmedaillie versehen.

Eine wärmende Getränkerunde - sponsored by Presi - rundeten das MML e.V. Erlebnis ab.

Grundsätzlich fand die Veranstaltung bei fast allen Teilnehmern sehr guten Anklang. Für nächstes Jahr, also für die 2. MML e.V. Vereinskartmeisterschaft haben wir uns zumindest schon den Vorsatz vorgenommen: die Temperaturen sollten um mind. 10°C höher liegen, um wenigstens ein bißchen mehr “Fingerspitzengefühl” an den Tag zu legen.

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Ankündigung der 1. MML-Vereinskartmeisterschaft (2010)

Donnerstag, 11. Februar 2010

Warum?

Als Ersatz für unser eigentlich geplantes Wellness- und Sportwochenende wurde die Idee entwickelt, eine MML e.V. Vereinskartmeisterschaft ins Leben zu rufen und diese erstmalig am ersten März Wochenende 2010 stattfinden zu lassen.

Bei entsprechender Begeisterung der Vereinsmitglieder werden wir dieses Event sicherlich regelmäßig (z.B. jährlich) stattfinden lassen.

Wann?

Das Event findet am Samstag, den 06. März 2010 statt. Start ist um 16.00 Uhr. Wir treffen uns somit spätestens um 15.30 Uhr vor der Halle, um in Ruhe alle Vorbereitungen durchzugehen und ein bißchen Rennhallenluft zu schnuppern.

Die Veranstaltung wird ca. 1 Stunde dauern.

Im Anschluss können wir – je nachdem wer will - gerne gemeinsam Essen gehen.

Wo?

Kartland Berlin
Miraustraße 62-66
13509 Berlin-Reinickendorf

Wer?

Da maximal 12 Fahrer gleichzeitig auf der Strecke fahren dürfen, steht momentan folgende Teilnehmerliste fest (updated):

- Christian
- Pierre
- Crissi
- Schaepi
- Cloodi
- Presi
- Kassenmaus
- Vize
- Denes
- Heike
- Bernd
- Julia (noch unsicher, muss überredet werden) oder Berni

Gäste, Zuschauer, Ersatzfahrer und Fotografen sind:

- Sonja
- Patte
- Anhang Cloodi

Was sind die Kosten?

Das Startgeld beträgt verbindlich 24 EUR pro Teilnehmer.

Wie ist der Ablauf?

Training – 4 Runden
Qualifikation – 10 Runden
Rennen – 30 Runden mit Ampel-Start in Rennaufstellung

Eine Runde dauert je nach Fahrergeschwindigkeit ca. 30-40 Sekunden.

Im Anschluss gibt es eine Siegerehrung und Medallienvergabe.

Zusätzliche Informationen und Bahnordnung

Von Kartland werden kostenlos Helm und Sturmhaube leihweise zur Verfügung gestellt.

Zum Abschluss bitte ich darum sowohl die Bahnordnung als auch Flaggensignale und Hinweise zur Sicherheit auf der Kartland Homepage zu lesen und zu beachten.