Archiv für die Kategorie ‘Fotos’

Besuch auf der Motorwelt Berlin

Montag, 22. Februar 2010

Heute nun einen Bericht von meinem Besuch auf der 5. Motorwelt unterm Funkturm am 20.2.2010.

Kurzentschlossen machte ich mich am letzten Samstag auf, die 6 voll mit Ausstellungsstücken gefüllten Hallen  zu erobern.
Neben der Motorwelt (Neu und Gebrauchtwagen) gab es auch noch die Tuningwelt und die Oldtimerwelt zu bewundern.
Motorwelt: Einige Berliner Autohäuser nutzten die Plattform, um aktuelle Modelle zu zeigen. Besonders angetan war ich von Yeti und Venga. Schöne praktische Autos. Die angetretenen Coupes(Scirocco, Megane, Kia) enttäuschten mich durch mikrige Kofferräume. Leider waren einige Japaner, Ford, BMW und Mercedes nicht am Start, hatten es wohl nicht nötig.
Zur Präsentation erneuerbarer Energien war in einer Halle eine Elektrokartbahn aufgebaut, eine Mitfahrt hab ich mir verkniffen, meine Jungfernfahrt wird im Kartland sein !! :-)
Tuningwelt: Hochachtung vor den Leistungen aller Bastler, feine Arbeiten waren zu sehen. Egal ob Lackgestaltung, Innenveredelung oder Motortuning , es waren echte Schmuckstücke dabei. In einer Ecke war auch der Hockenheimring präsent und wies auf Formel 1 und Nitrolympics hin, letzteres gut illustriert durch einige Original-Dragster. Aber da fragt sich doch der geneigte Lausitzringbesucher, wo waren DIE denn, gehört nicht auch bei den Lausitzern Klappern zum Handwerk? Schade, Chance vertan ! @ Vize : das wäre auch was für Dich gewesen, jede Menge Pferdchen und Pony’s auf der Weide, soviele Mustangs hab ich seit JimClark letztes Jahr nicht mehr auf einen “Haufen” gesehen.
Oldtimerwelt: Angefangen von einem Opel von 1911 , weiter über herrliche Modelle der 40-50 Jahre, waren auch wunderbare Amischlitten aus der Zeit der geschwungenen Kotflügel zu sehen. Interessant auch die Sonderausstellung der BVG - Busse .
Mein Highlight: Ein Doppeldecker-Ausflugsbus (Dreiecker), der hat den Presi als Kind immer von Pankow nach Summt befördert. Und am Besten, man konnte auch reinkrabbeln und ins Oberdeck klettern. (Vielleicht motiviert das den Chrissi, die Malta-Bus-Story zu vollenden?!)
Fazit: Für 8 Euro gut gesehen, ‘ne Menge Bilder gemacht und nach 3 Stunden müde Füße gehabt.
Hier noch ein paar Bilder:

 

Motorwelt 1

 

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motorwelt 3

 

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Danica Patrick

Freitag, 13. Februar 2009

In unserer beliebten Reihe “Rennfahrer/in vorgestellt” lesen wir heute:

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie

Danica Patrick (2008)

Danica Sue Patrick (* 25.März 1982 in Beloit, Wisconsin, USA) ist eine Rennfahrerin in der IndyCar Series. Am 20. April 2008 gewann sie als erste Frau überhaupt ein Rennen der IndyCar Series in Motegi, Japan.

Patrick ist erst die vierte Frau, die sich für die legendären Indianapolis 500 überhaupt qualifizieren konnte, bereits bei ihrem ersten Rennen dort führte sie bis wenige Runden vor Schluss, musste dann jedoch zum Spritsparen ihr Tempo drosseln und landete schließlich auf dem vierten Platz. Dazu kommen drei Pole-Positions in ihrer ersten Saison, der Titel Rookie of the Year und diverse Top-5-Platzierungen.

Da angenommen wurde, dass Patrick durch ihr im Vergleich zu den männlichen Konkurrenten niedriges Körpergewicht von ca. 46 kg einen erheblichen Wettbewerbsvorteil hat, wurde für die Saison 2008 das Reglement geändert. Das Gewicht wird nun durch Wiegen des Fahrzeuges inklusive Fahrer/in ermittelt, bei leichteren Kombinationen ist das Gewicht entsprechend durch Zusatzgewichte auszugleichen.

Dazu ganz aktuell:

http://sportsillustrated.cnn.com/2009_swimsuit/models/danica-patrick/

So kommt man doch über den kalten Winter, bei den Fotos!!!

LG Presi

Dragster Rennen Luckau 2007

Sonntag, 01. Juli 2007

19. GRAND NATIONAL DRAGRACE in Luckau

Männer mit Benzin im Blut zieht es zu allen möglichen Rennveranstaltungen. Der Vize (Detlef) und sein Junior (Dénes) fuhren am 30.06.07 zum 19. Grand National Dragster Rennen, veranstaltet auf der MZA-Luckau (Mehrzweckanlage), das Motor-, Action- and Musik Areal im südlichen Brandenburg.

Wer den Duft von Benzin und brennenden Reifen mag der ist hier absolut richtig, denn davon gibt es nirgends so viel wie beim Dragrace. Und erst die Autos, sorry Dragster, keiner unter 500 PS und mit NOS (Lachgaseinspritzung) noch mal 500 PS dazu, also Power ohne Ende.

Einige fragen sich sicher, was ist der Reiz jemandem zuzusehen, der die 1/4 Meile in 9 Sekunden fährt? Ich kann nur sagen, schaut euch das selbst einmal an. Das Ganze ist eine Augen- und Ohrenweide für Motorsport-Fans. Du kannst hautnah bei den Teams sein, mit den Fahrern und Mechanikern fachsimpeln und die “Big Blocks” bewundern. Dragster kann man nicht mit “normalen” Rennwagen vergleichen.

Für uns war dieser Tag jedenfalls ein Rennerlebnis erster Sahne. Ein Lob an die MZA Crew für die Organisation.

Nachfolgend Videos und Fotos für euch:

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Link zum Thema:
http://www.mza-luckau.com
http://de.wikipedia.org/wiki/Dragster

Deutsche Meisterschaften im Tractor Pulling 2006

Montag, 28. August 2006

Es ganz normaler Tag in einem ganz normalen Dorf in Brandenburg. Normal - nein - normal war das nicht.

Tractor Pulling 2006 - Schmachtenhagen - Bild 1

Tractor Pulling 2006 - Schmachtenhagen - Bild 1

Einmal im Jahr ist Schmachtenhagen ganz und gar nicht schmächtig, sondern kann mit einem Motorsport-Ereignis aufwarten, welches einmalig in der Oberhavelländischen Region ist - dem Tractor Pulling. Dieses Jahr fand hier der letzte Lauf der dt. Meisterschaft statt - was bei den Siegerehrungen bedeutete, dass sowohl die Laufsieger als auch die dt. Meister geehrt wurden.

Tractor Pulling 2006 - Schmachtenhagen - Bild 2

Tractor Pulling 2006 - Schmachtenhagen - Bild 2

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Acht Motorsportfreunde des MML konnten sich an diesem Sonntag (20.8.06) dem dröhnenden Klang der verschiedenen Pulling-Klassen erfreuen. Von zehn bis vier wurde ein volles Programm geboten und regelmäßig hallten - angefeuert durch den Streckensprecher - die Worte “FULL PULL” durch die Zuschauermassen, wenn mal wieder ein Traktor-Gefährt den Bremswagen über die 100 Meter lange Strecke durch den brandenburgischen Sand gezogen hatte.

Tractor Pulling 2006 - Schmachtenhagen - Bild 4

Tractor Pulling 2006 - Schmachtenhagen - Bild 4

Besondere Aufmerksamkeit erlangten die Traktoren der Freien Klasse, hier war der Vergleich mit einem “normalen” Ackertraktor kaum noch zu ziehen. Airbrush-gestylte Verkleidungen, Flugzeugturbinen und Hubschraubermotoren aus ehemaligen Armee-Beständen ließen die Traktoren zu futuristisch-anmutenden Kraftpaketen verwandeln.

Tractor Pulling 2006 - Schmachtenhagen - Bild 5

Tractor Pulling 2006 - Schmachtenhagen - Bild 5

Ganz nah kam man den Akteuren und ihren Traktoren in der halbstündigen Mittagspause, wo die “Boxengasse” (ein weiterer Wiesen/Ackerabschnitt) für alle frei zugänglich war. Auch die Anhänger des leiblichen Wohls kamen zu ihrem Genuss. Der benachbarte Bauernmarkt hatte ein großes (Fr-)Esszelt aufgebaut, das neben etlichen Ständen die Motorsportfans sättigen konnte.

Alles in allem ein Event, das jeder (mit oder ohne Ohrstöpsel) mal gehört und gesehen haben sollte, der sich ein wenig für den Motorsport in Deutschland interessiert.

Eastside 100 - Lausitzring 2006

Dienstag, 01. August 2006

Vom 28.-30. Juli 06 hieß es für die Motorsportfreunde Mühlenbecker Land und Konsorten wieder Antreten zum alljährlichen Eurospeedway-Lausitz-Treffen. Dieses Mal gab es richtig was zu feiern: Ein MML-Mitglied wurde eine Woche vorher ein Vierteljahrhundert alt und das wollte und sollte gebührend gefeiert werden. Doch das Rennspektakel, welches an diesem Wochenende geboten wurde, war wohl - neben dem Fernglas - das tollste Geschenk.

Zum wiederholten Male schafften wir, eine große Truppe(15) zum Mitkommen zu begeistern. Nach einigen Anlaufschwierigkeiten vollbrachten wir es trotz des staubtrockenen Bodens unsere Zelte mit den Heringen zu befestigen. So waren alle Zelte aufgebaut und es konnte losgegrillt werden. Neben Bratwürsten, Fleisch, Tzatziki und Schweinespeck gab es auch jede Menge alkoholische Getränke, die den Abend lustig machten. Es gab noch eine erfreuliche Nachricht: Die Anzahl der Dixieklos hatte sich im Gegensatz zum Vorjahr verdoppelt! Nun waren es 4. Leider hatte man mit etwas Einschlafproblemen zu kämpfen, da auf dem Nebengelände (DEKRA) ein Opeltreffen mit Technokopfschmerzmusik stattfand, doch auch das überstand man irgendwie.

Käfer des Uniroyal Funcup

Käfer des Uniroyal Funcup

Am Samstag begann nun das Renngeschehen. Spätestens um 8:00 wurde man von den Motoren der Käfer der Uniroyal Funcup-Serie geweckt, welche bis 12:00 ihr Rennen fuhren. Da das Interesse von Seiten unseres Vereins daran nicht so groß war (”the same procedure as last year”), entschieden wir uns erst gegen 12:15 die Tribünen zu betreten, denn dann begann das erste Zeittraining der RECARO Formel 3 im Oval. Darauf folgten Trainingssessions der FORMEL Lista, der Sports Car Challenge und der ADAC Historic Formel. Doch eigentlich warteten wir nur gespannt auf das erste Rennen im Oval und das zurecht.

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Jägermeister Trabbi von Heiko Gaida

Jägermeister Trabbi von Heiko Gaida

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Als Favoriten gingen der Chinese Ho-Pin Tung und der Niederländer Ferdinand Kool aus dem belgischen Team JB Motorsport sowie die Schweizerin Cyndie Allemann an den Start. Schon vor diesem zeigte sich, wie siegessicher die Fahrer von JB Motorsports waren: Sie ließen das Warm-up aus. Doch die anderen bewahrten die Ruhe und zeigten Nerven.

Dieses Rennen war Motorsport vom Feinsten, die genannten Favoriten zogen eine Wahnsinns-Show ab. Das Feld war dicht zusammen; meist zu zweit oder zu dritt nebeneinander flogen sie fast durch die Kurven. Der Fahrer der auf der Start- und Zielgeraden führte, konnte im ersten Turn schon wieder Sechster sein. Zum Schluss setzte sich der Chinese Ho-Pin Tung durch und gewann ohne Hilfe seines Teamkameraden, dem eine Durchfahrtsstrafe wegen Überfahren der weißen Linie im ersten Turn verpasst wurde. Cyndie Allemann wurde grandiose Zweite.

Cyndie Allemann mit ihren Pokalen

Cyndie Allemann mit ihren Pokalen

Ho-Pin Tung

Ho-Pin Tung

Bis in den Abend schauten wir uns noch die restlichen Zeittrainings an und ließen den Tag bei einem gemütlichen Lagerfeuer in der Feuerschale auslaufen.

Am Sonntag hatten wir weniger Glück. Aus den Lautsprechern des Eurospeedways drangen um 7:00 aufgenommene Motorengeräusche mit anschließender Werbung von Radeberger aus den Lautsprecherboxen. So trabten wir noch nicht ganz wach zu den Duschen. Dann gab es das wohl verdiente Frühstück und alle waren fit zum Zeltabbau, was sehr schnell vollzogen war. Nun ging es ans Eingemachte. Wir suchten uns Plätze auf der gestern nur spärlich besetzten Haupttribüne, welche schon um 8:00 dieses Tages prall gefüllt war, da die Bewohner aus Senftenberg und Schipkau freien Eintritt bekamen. Nach 6 spannenden Rennen auf dem Grand-Prix-Kurs begann ein Spektakel der Superlative.

Das leider wegen tröpfelnden Regens ausgefallene Warm-Up trübte auch nicht die Vorfreude auf das, was uns jetzt erwartete: Der ehemalige deutsche Formel-1 Rennfahrer Jochen Mass fuhr 5 Runden in einem original 750 PS(!!) NASCAR-Boliden. Die Zuschauer waren begeistert und der Moderator holte kaum Luft. Das Gefühl war “saugeil” (O-Ton Streckensprecher), wenn das Auto die Start- und Zielgerade entlang fuhr und das Motorengeräusch den Eurospeedway zum Beben brachte. Man kann sich kaum vorstellen, wie sich das Rennfahrerherz freuen würde, wenn irgendwann 30 bis 40 solcher Oval-Kolosse den Lausitzring mit einem Rennen beglücken könnten.

Jochen Mass und der NASCAR Bolide am Lausitzring

Jochen Mass und der NASCAR Bolide am Lausitzring

Es folgte eine Vorstartzeremonie mit anscheinend allen Vereinen und Clubs aus Senftenberg, Schipkau und Umgebung. Von Cheerleadern über Reiseleitern in Jägerkostüm bis hin zum Radrennverein wurde nichts ausgelassen. Abgerundet wurde die Parade mit einem Feuerwerk bei Tag, aber die Veranstalter hatten die Rechnung ohne das trockene Gras gemacht, schon wurde eine riesige schwarze Fläche von verbranntem Gras sichtbar. Die Feuerwehr rückte sofort aus und bekämpfte den Brand. Zum Glück ist weiter nichts passiert. Ein Opernsänger sang die deutsche Nationalhymne und alle 16.000 Zuschauer auf der Haupttribüne standen selbstverständlich auf. Anschließend wurden die Fahrer vorgestellt und gebetet(!), jedoch vergaß der Geistliche das “Amen” am Schluss…er war sicherlich genauso aufgeregt wie wir. Jetzt konnte das heißersehnte 2. Rennen endlich starten.

Die Favoriten waren die gleichen wie am Vortag, doch die Atmosphäre war um das Vielfache gestiegen. Die Autos fuhren wieder eng an eng und zogen sogar zu viert nebeneinander durch die Turns. Nach dem Pech am Samstag führte Ferdinand Kool mit Ho-Pin Tung früh das Feld an. Den Chinesen verschlug es aber in der letzten Runde noch auf den 9. Platz, weil er einen Unfall vermeiden wollte. Somit gewann Kool vor Harald Schlegelmilch und Cyndie Allemann.

Ein paar Zuschauer verließen die Tribüne und machten sich auf den Heimweg. Wir schlossen uns ihnen nach dem nächsten Rennen an und kamen erstaunlich gut weg.

Sabrina Hungerbühler nach dem 2. Platz

Sabrina Hungerbühler nach dem 2. Platz

der lange Schatten von Sabrina Hungerbühler

der lange Schatten von Sabrina Hungerbühler

Es war dieses Jahr wieder ein Fest für Rennsportfans und die, die es noch werden wollen, und wer weiß, vielleicht berichten wir nächstes Jahr von NASCAR am Eurospeedway Lausitz.

Viele Grüsse Pierre

Weitere Bilder:

DTM Präsentation am Brandenburger Tor in Berlin

Dienstag, 01. Juni 2004

Am 29.05.2004 fand in Berlin zwischen Brandenburger Tor und Siegessäule auf der abgesperrten Straße des 17. Juni die Präsentation der DTM für das eine Woche später startende Rennwochenende auf dem Eurospeedway Lausitz statt. Heinz-Harald Frentzen im Opel, Emanuele Pirro im Audi und Lokalmatatdor Stefan Mücke im Mercedes-Benz zeigten ihre Rennautos vor einer gut gelaunten Kulisse bei sommerlichen Hauptstadt-Wetter und fuhren auf einem speziell gestalteten Kurs “mit heißem Reifen” ihre Runden.

Ein Mühlenbecker Motorsportfreund hat die Highlights der Show fotografisch festgehalten: