Archiv für die Kategorie ‘Fotos’

Bericht W’endfahrt MMLeV nach Mildenberg zum 7. Traktoren und Oldtimertreffen

Dienstag, 16. August 2011

Den Ausflug noch frisch in Erinnerung macht sich der Presi sogleich auf die ihm hängengebliebenen Gedanken für Alle niederzuschreiben und somit der Nachwelt zu erhalten.
Als Not- und Ersatzveranstaltung für das ins Wasser gefallenen WTCC-Event in Oschersleben festgelegt, konnte das Treffen in Mildenberg übers W’ende immerhin 7 MML-ler , 6 Gäste und 2 Hunde locken.
Die Anreisenden wurden belohnt mit unendlicher Natur, für diesen Sommer sehr zufriedenstellendem Wetter und einer Menge Kultur und Action, auf die ich noch eingehe. Zunächst hatte ich ja mit dem Campingplatz ‘n bischen bedenken, da er ja in unmittelbarer Nähe zur reichlich Wasser tragenden Havel liegt, aber dort war alles Bestens, Strom war auch i.o. und die Betreiber des “Alten Hafen” wie immer sehr freundlich und hilfsbereit. .
Unsere Vorhut aus Berni, Mario und Frank hatten unser Camp mit Partyzelt schon aufgebaut, als nach und nach die weiteren Teilnehmer eintrudelten und so nahm unser Claim immer mehr Gestalt an.
Abends gabs wunderbaren Eintopf aus der Minigulaschkanone (Kartoffelsuppe+Wiener), später machten Kirsch- und Gerstensaft die Runde und nach dem uns der Kneipenchef erfolgreich zur Ruhe ermahnt hatte, gabs von ihm sogar noch ne Runde Bier. In der Nacht gurrten dann die Wildtauben und sicherlich wurden einige Kubikmeter Holz zumindest akustisch versägt. Vereinzelt glaubt der Presi auch “Ulfrufe” gehört zu haben ;-) .
Am Samstag brachen wir nach ausführlichem und guten Frühstück bei bestem Wetter zum lärmmäßig schon deutlich zu vernehmenden Event auf und kamen nach Abdrücken eines Entree’s von 5 Euro genau richtig zum ersten Höhepunkt: die Motorradstundshow von Horst Hoffmann . Gegliedert in 3 Teile zeigte der Amateurmannschaftsweltmeister sein Können auf einer Trialmaschine, einem Quad und einer 1400ccm  Suzuki mit 186 PS.
Fahrten über Balken, Wippe und fahrendem Auto wechselten sich ab mit Pirouetten , Gummidonuts und Fahrten nur auf Vorder oder Hinterreifen. Das Quad wurde natürlich auch in Schräglage bewegt und als Sahnehäubchen nahm er eine mutige junge Bikerin mit auf seine Fahrten. So war donnernder Applaus angesagt und danach drehten wir eine ausführliche Runde über die auf mehreren Wiesen ausgestellten Traktoren, Motorräder und Oldtimer. Des Presi’s Hihglight war das Starten oder die Inbetriebnahme eines Lanz Bulldog. Vorglühen mit Lötlampe, ein Tröpfchen hier und da und nach gefühlten 10 Minuten wurde der Treckerlenker zum Anwerfen des Motors seitlich aufgesteckt und gedreht: Und siehe da nach 2-3 Versuchen machte es tatsächlich Tuck……Tuck..Tuck..Tuck Tuck . Diese Maschinen sind für einen klassischen Le Mans Start nicht geeignet. Aber wie sie laufen, wenn sie laufen, ist schon sehr beeindruckend.

Publikumslieblinge bei den Autos wurden 1.Platz Citroen C 6 F  2.Platz IFA F9 Cabrio  3. Platz Wartburg Camping; bei den Motorrädern gewann (vom Presi auch schon fast erwartet) eine Herkules mit Wankelmotor .
Aufgelockert wurden die statischen Displays mit Traktorenparaden und Oldtimerausfahrten, auch trödeltechnisch und kulinarisch waren jede Menge Stände da und alle lockten die Gäste mit ihrem Angebot.
Von soviel Eindrücken überwältigt, zogen wir uns dann am Nachmittag in unser Camp zurück und mussten erst mal ein wenig Ausruhen. Abends wurde der neue Vereinsgrill von Berni angeschmissen und gestärkt mit Fleisch und Wurst waren wir breit für den nächsten Höhepunkt: Ein Live Konzert der “Nightflight Pilots” aus Berlin, die uns laut Flyer  “in die sphärischen Weiten des nördlichen Abendhimmels entführten”. Die Musik war eine Mischung aus “Ambient und loungigen Grooves ” und erinnerten den Presi stark an Passagen aus Werken von Tangerine Dream oder Pink Floyd . Optisch untermalt wurde das Ganze durch mittels Beamer an Leinwand geworfenen Nordlichtbildern, Wasserfällen o.ä. Alles sehr schön und zum lauen Sommerabend sehr passend. Vielen Dank für diese Kultureinlage. Da sollte jeder denken ‘Alles in Harmonie’, aber leider hatten Zeltnachbarn  aus Berlin-Treptow diplomatisch ausgedrückt andere Vorstellungen von Nachtruhe und Ordnung. Vielleicht waren Sie einfach zur falschen Zeit am schönen Ort.
Am Sonntag trudelten wir dann in Ruhe aus, frühstückten, packten und räumten auf, nicht ohne uns bei den Gastgebern im “Alten Hafen” zu bedanken (mit Geld ;-) ) und zu verabschieden . Da ein herrlicher Duft von frisch gebratenen Pfifferlinge übers Gelände zog, konnten Einige von uns nicht widerstehen und nahmen eine Kostprobe. Zur Abreise mußten wir dann ein Zeitfenster zwischen 2 Stuntshows nutzen , um vom Gelände zu kommen. An Hand der auf vielen Wiesen abgestellten Autos konnten wir ungefähr erahnen, wieviele Tausende noch außer uns den Weg nach Mildenberg geschafft hatten. Es hat sehr viel Spaß gemacht, vielen Dank für die schöne Zeit sagt der Presi der noch ein paar Bilder anfügt:

Horst Hoffmann auf der Suzuki

 

Die Herkules mit Wankelmotor

 

Karlchens Urahn :-)

Wartburg

Tuck Tuck Tuck

Lanz Bulldog

Die Tonlorenbahn unter Dampf !!

Übernachten auch im Federbett und ohne Zelt möglich ! ;-)

Bericht Seelow EM-Lauf Autocross 2011

Dienstag, 31. Mai 2011

Solange die Eindrücke noch frisch sind, hier sogleich der Erlebnisbericht vom Besuch des Europameisterschaftslaufes im Autocross in Seelow.

Habt Ihr eigentlich schon gewußt, daß Seelow die kleinste Kreisstadt Deutschlands (MOL) und die einzige Stadt Deutschlands ist, die eine ständige Rennstrecke im Stadtgebiet hat ? Mit diesen Infos wurden wir nach einer rund einstündigen Fahrt bei herrlichem Wetter durch unsere schöne märkische Landschaft begrüßt.

Knallrote Hinweispfeile ließen uns problemlos den Parkplatz finden und gegen das Entre’ von 12 Euro bekamen wir unser Eintrittsbändchen ums Handgelenk.

Die Strecke selbst liegt in einem Talkessel. Wir als Zuschauer bauten schön oben am Tellerrand unsere Stühle auf und hatten damit einen wunderbaren Blick auf das gesamte Renngeschehen (is’ ja wie auf’m Lausitzring würde Schaepi da sagen :-) ) Akustisch hervorragend und deutlich beschallt bekamen wir vom Rennsprecher ständig (niveauvoll!) Infos über Alles. Aber auch das unmittelbare Renngeschehen ließ nie Langeweile aufkommen. Man sah schon in den ersten Qualiläufen, daß hier internationale Asse am Werk waren, die sich anständig aber fair beharkten. Insgesamt waren Fahrer aus 15 Nationen am Start. Unterschieden wurde in 4 Rennklassen: Touring AX (Rallyetourenwagen) und die 3 Buggyklassen Super, 1600 und Junior. Zwischen den Läufen mussten fleißige Helfer bewässern, Strecke glattziehen oder auch mal ‘nen liegengebliebenen Wagen abschleppen. Soviel pausenlose Action und das schöne Frühlingswetter ließen uns natürlich durstig und später auch hungrig werden. Aber auch daran hatten die Veranstalter gedacht. So gab es Wernesgrüner, Radler oder auch super-schmackhafte rote Himbeerbrause vom Fass oder auch Bratwurst, Kesselgulasch oder Erbseneintopf. Genug Dixis und ein Sanitärwagen für die Frauen waren auch da, es war alles organisiert; man hatte an Alles gedacht.

In der Mittagspause wurden die Offiziellen aufm Hänger um die Strecke gekarrt (u.a. der brandenburgische Landtagspräsident) und die besten Fahrer der einzelnen Nationen mit ihren Fahrzeugen vorgestellt. Das erinnerte so’n bischen an’s Teterower-Bergringrennen, wo auch der Ministerpräsident rumgeschaukelt wurde.

Weiter gings danach mit den letzten Vorläufen in allen Klassen. Besonders in der Superbuggyklasse schenkten sich die Rivalen nichts und lieferten sich sehr spannende Positionskämpfe.

Bei den Finalläufen waren wir schon wieder auf dem Heimweg , denn der nächste Höhepunkt eines wunderbaren Sonntages rückte immer näher: Swing & Jazz im Summter Hofladen . Da wollten wir unbedingt dabei sein und beweisen, daß man Sport UND Kultur an EINEM Tag schafft und erträgt :-) !

Die fleißigen Organisatoren des MC Seelow haben sogleich alle Resultate auf ihrer Homepage www.mc-seelow.de veröffentlicht.

Die Sieger der Finalläufe kamen aus Tschechien (Tourenwagen, Junior), Luxemburg (1600) und Deutschland! (Super).

Der Presi kann ja nun schon mit Biesenthal und Altlandsberg vergleichen, diese beiden Veranstaltungen haben auch viel Spaß gemacht, aber Seelow war echt ‘ne Klasse für sich und sehr niveauvoll. Vielen Dank an die Organisatoren für diesen EM-Lauf und den schönen Tag.

Lausitzring 2010 GT Masters

Dienstag, 24. August 2010

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Da sich keiner hier im Blog nach vorn drängelt und ein Resümee zu unserer diesjährigen MML-Fahrt zum Lausitzring notiert, wird sich mal wieder der Presi opfern und ein paar Zeilen für die Nachwelt daniederlegen.

Freitag, der 13. August:

Nüscht für Abergläubige, die Ankündigungen der Wettergötter konnte man drehen und wenden wie man wollte;  irgendwas Nasses sollte immer von Oben kommen fürs WE. In Summt war beim Einladen noch Primewetter und in gemütlicher Kolonnenfahrt (Unser Transporter hatte Bummys Anhänger hinten dran) ging es mit rockigen Musikstücken aus dem Autoradio gen Lausitzring. So gegen 15.30 Uhr angekommen nahmen wir mit unserer Vorhut Schaepi, Crissi und Julien unsere beliebte Ecke hinter dem Grill in Besitz .

Ruckzuck war unser Camp aufgebaut, die Fahne gehisst und die Gemütlichkeit setze schlagartig ein, zumal auch Schaepi mit seinem Wurfzelt nach kurzer Zeit Richtfest feiern konnte. Nachdem die Ersten eine für den Tag noch kostenlose Stippvisite zum Trainings- und Qualifizierungsbetrieb beendeten, fieberten wir alle dem kulinarischen Höhepunkt entgegen: Kesselgulasch aus dem Suppenofen, lecker lecker kann ich da nur sagen, schönes Brötchen dazu und so gestärkt überstanden wir den abendlichen Regen.

Samstag, der 14. August:

Frühs ab um 04.00 wars vorbei, abgesehen von dem Dieselaggregat, der die ganze Nacht tourte, setze dann auch noch ein 6-stündiger kräftiger Regen ein. Das liebt jeder Kurzzeltler, dieses gleichmäßige rhythmische Prasseln der Tropfen untermalt von heulenden Windböen oder war es doch schon die aufheulenden Rennmotoren ? So gegen 08.00 gings dann aber endgültig los mit dem Rennbetrieb und wir fanden uns so nach und nach alle unter unserem Pavillion (noch trocken) ein. Jetzt was zum Durchwärmen: Kaffee, Tee und Cappuccino fanden reißenden Absatz und unsere Frau Wirtin ließ mal wieder auf sich warten.

Kurz vor Guben sind Andreas, Mario und Gabi aufgewacht und bemerkten, daß sie am Dreieck Spreewald hätten abbiegen müssen. So hielt sich dann der Absatz von Hackepeter (diesmal leider ungewürzt) und Eiersalat in Grenzen, weil alle schon gefrühstückt hatten.
Irgendwie ließ dann aber der Regen nach, Schwimmschäden wurde begutachtet und kommentiert und endlich konnten wir uns dem Rennbetrieb widmen.

Die noch nasse Strecke ließ die Akteure doch vorsichtig agieren, wär auch schade um die schönen Autos gewesen. Am besten kam der Lambo mit unserer Hoheit zurecht (Oder umgekehrt?) : Jedenfalls T.u.T/Kox gewannen , aber wo war mein Held auf dem Ascari?
Am Freitag noch 14.Startposition (in Q2) geholt und heute nicht dabei ?? Das Verharren des Autos in der Box ließ nichts Gutes ahnen und nachdem RR auch noch sein Rennoverall auszog, wußte ich schon: das Ding ist gelaufen.

Während der nachfolgenden Formelrennen tigerten wir übers Gelände und siehe da: Hinter den Boxen sah ich auf einmal Roland Rehfeld im Gespräch. Ziemlich aufgeregt ergatterte ich ein Autogramm auf dem Programmheft und !!! es gibt ein gemeinsamen Foto Presi mit dem Rennfahrer freundlicherweise von Katrin geschossen. Er war aber ziemlich sauer und niedergeschlagen, daß er nicht hier fahren konnte. Hatte aber für seinen Fan einen kurzen heiteren Moment. Danke Roland! Ich hoffe mein Trostgestammel ist trotzdem angekommen und er und Norman greifen wieder voll an. Tscha DEN Höhepunkt konnte man nicht mehr toppen, selbst Detta’s Fototrophäe mit Checker-Lina ließ mich diesmal kalt.
Schönster Rennbetrieb macht irgendwann durstig und hungrig und so klang der Samstag mit Grillen, Bierchen  und Präsidentenschale bei bestem !! Wetter aus.

Sonntag, der 15. August:

Das Sternenklare der Nacht wich zwar am Morgen einer trüben Brühe, aber wenigstens war es trocken!!  Nach Campauflösen und Fahnenappell nahmen wir die sonntäglichen Rennen in Angriff: das GT Masters Rennen war von mutigen Manövern geprägt (klar bei trockener Strecke) aber unsere Hoheit verteidigte tapfer seine erste Position und holte sich mit P.K. seinen 2. WE-Sieg. Und dann war sie wieder da die Wetterwand !!

Drohend baute sie sich während des Formel 3 Rennens auf, um bei Formel Master für Land unter zu sorgen. Da sind dann doch ein Teil unsrer Mannschaft schon heimwärts geflüchtet, aber auch auf der Autobahn wars sintflutartig . Alle sind gut nach Haus gekommen und nun haben wir wieder Wochen und Monate Stoff zum Auswerten und Bildertauschen.
Ein paar noch zur Illustration angehangen:

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Harley & Indian – Ausstellung im Berliner Ostbahnhof

Donnerstag, 20. Mai 2010

Liebe MML-ler,

der Presi hat sich gestern, durch rechtzeitige Plakatierung der DB aufmerksam geworden, zum Ostbahnhof aufgemacht.  Durch Bündelung der Kräfte von DB, Classic-Bikes und Star-FM gelang es hiermal ein paar echte Raritäten auszustellen und der Öffentlichkeit (kostenlos!) zu präsentieren. Da schlug natürlich des Presi’s Herz höher, als er diese wunderbar restaurierten und präparierten Motorräder sah. Hier noch ein paar Links zum Nachforschen:

http://www.classic-bikes.com/bikes.php   (prima hochaufgelöste Hintergrundbilder für den PC mit technischen Daten der gezeigten Modelle)

http://de.wikipedia.org/wiki/Indian (Firmenbiografie)

http://de.wikipedia.org/wiki/Harley-Davidson (Firmenbiografie)

Also hatte der Presi den Photoapperat gezückt und hier sind ein paar Beispiele dieser zeitlos schönen Technik:

Übrigens: Die Exponate können noch bis 30.05.2010 besichtigt werden !! :-)  

 

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Besuch auf der Motorwelt Berlin

Montag, 22. Februar 2010

Heute nun einen Bericht von meinem Besuch auf der 5. Motorwelt unterm Funkturm am 20.2.2010.

Kurzentschlossen machte ich mich am letzten Samstag auf, die 6 voll mit Ausstellungsstücken gefüllten Hallen  zu erobern.
Neben der Motorwelt (Neu und Gebrauchtwagen) gab es auch noch die Tuningwelt und die Oldtimerwelt zu bewundern.
Motorwelt: Einige Berliner Autohäuser nutzten die Plattform, um aktuelle Modelle zu zeigen. Besonders angetan war ich von Yeti und Venga. Schöne praktische Autos. Die angetretenen Coupes(Scirocco, Megane, Kia) enttäuschten mich durch mikrige Kofferräume. Leider waren einige Japaner, Ford, BMW und Mercedes nicht am Start, hatten es wohl nicht nötig.
Zur Präsentation erneuerbarer Energien war in einer Halle eine Elektrokartbahn aufgebaut, eine Mitfahrt hab ich mir verkniffen, meine Jungfernfahrt wird im Kartland sein !! :-)
Tuningwelt: Hochachtung vor den Leistungen aller Bastler, feine Arbeiten waren zu sehen. Egal ob Lackgestaltung, Innenveredelung oder Motortuning , es waren echte Schmuckstücke dabei. In einer Ecke war auch der Hockenheimring präsent und wies auf Formel 1 und Nitrolympics hin, letzteres gut illustriert durch einige Original-Dragster. Aber da fragt sich doch der geneigte Lausitzringbesucher, wo waren DIE denn, gehört nicht auch bei den Lausitzern Klappern zum Handwerk? Schade, Chance vertan ! @ Vize : das wäre auch was für Dich gewesen, jede Menge Pferdchen und Pony’s auf der Weide, soviele Mustangs hab ich seit JimClark letztes Jahr nicht mehr auf einen “Haufen” gesehen.
Oldtimerwelt: Angefangen von einem Opel von 1911 , weiter über herrliche Modelle der 40-50 Jahre, waren auch wunderbare Amischlitten aus der Zeit der geschwungenen Kotflügel zu sehen. Interessant auch die Sonderausstellung der BVG – Busse .
Mein Highlight: Ein Doppeldecker-Ausflugsbus (Dreiecker), der hat den Presi als Kind immer von Pankow nach Summt befördert. Und am Besten, man konnte auch reinkrabbeln und ins Oberdeck klettern. (Vielleicht motiviert das den Chrissi, die Malta-Bus-Story zu vollenden?!)
Fazit: Für 8 Euro gut gesehen, ‘ne Menge Bilder gemacht und nach 3 Stunden müde Füße gehabt.
Hier noch ein paar Bilder:

 

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Danica Patrick

Freitag, 13. Februar 2009

In unserer beliebten Reihe “Rennfahrer/in vorgestellt” lesen wir heute:

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie

Danica Patrick (2008)

Danica Sue Patrick (* 25.März 1982 in Beloit, Wisconsin, USA) ist eine Rennfahrerin in der IndyCar Series. Am 20. April 2008 gewann sie als erste Frau überhaupt ein Rennen der IndyCar Series in Motegi, Japan.

Patrick ist erst die vierte Frau, die sich für die legendären Indianapolis 500 überhaupt qualifizieren konnte, bereits bei ihrem ersten Rennen dort führte sie bis wenige Runden vor Schluss, musste dann jedoch zum Spritsparen ihr Tempo drosseln und landete schließlich auf dem vierten Platz. Dazu kommen drei Pole-Positions in ihrer ersten Saison, der Titel Rookie of the Year und diverse Top-5-Platzierungen.

Da angenommen wurde, dass Patrick durch ihr im Vergleich zu den männlichen Konkurrenten niedriges Körpergewicht von ca. 46 kg einen erheblichen Wettbewerbsvorteil hat, wurde für die Saison 2008 das Reglement geändert. Das Gewicht wird nun durch Wiegen des Fahrzeuges inklusive Fahrer/in ermittelt, bei leichteren Kombinationen ist das Gewicht entsprechend durch Zusatzgewichte auszugleichen.

Dazu ganz aktuell:

http://sportsillustrated.cnn.com/2009_swimsuit/models/danica-patrick/

So kommt man doch über den kalten Winter, bei den Fotos!!!

LG Presi

Dragster Rennen Luckau 2007

Sonntag, 01. Juli 2007

19. GRAND NATIONAL DRAGRACE in Luckau

Männer mit Benzin im Blut zieht es zu allen möglichen Rennveranstaltungen. Der Vize (Detlef) und sein Junior (Dénes) fuhren am 30.06.07 zum 19. Grand National Dragster Rennen, veranstaltet auf der MZA-Luckau (Mehrzweckanlage), das Motor-, Action- and Musik Areal im südlichen Brandenburg.

Wer den Duft von Benzin und brennenden Reifen mag der ist hier absolut richtig, denn davon gibt es nirgends so viel wie beim Dragrace. Und erst die Autos, sorry Dragster, keiner unter 500 PS und mit NOS (Lachgaseinspritzung) noch mal 500 PS dazu, also Power ohne Ende.

Einige fragen sich sicher, was ist der Reiz jemandem zuzusehen, der die 1/4 Meile in 9 Sekunden fährt? Ich kann nur sagen, schaut euch das selbst einmal an. Das Ganze ist eine Augen- und Ohrenweide für Motorsport-Fans. Du kannst hautnah bei den Teams sein, mit den Fahrern und Mechanikern fachsimpeln und die “Big Blocks” bewundern. Dragster kann man nicht mit “normalen” Rennwagen vergleichen.

Für uns war dieser Tag jedenfalls ein Rennerlebnis erster Sahne. Ein Lob an die MZA Crew für die Organisation.

Nachfolgend Videos und Fotos für euch:

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Link zum Thema:
http://www.mza-luckau.com
http://de.wikipedia.org/wiki/Dragster

Deutsche Meisterschaften im Tractor Pulling 2006

Montag, 28. August 2006

Es ganz normaler Tag in einem ganz normalen Dorf in Brandenburg. Normal – nein – normal war das nicht.

Tractor Pulling 2006 - Schmachtenhagen - Bild 1

Tractor Pulling 2006 - Schmachtenhagen - Bild 1

Einmal im Jahr ist Schmachtenhagen ganz und gar nicht schmächtig, sondern kann mit einem Motorsport-Ereignis aufwarten, welches einmalig in der Oberhavelländischen Region ist – dem Tractor Pulling. Dieses Jahr fand hier der letzte Lauf der dt. Meisterschaft statt – was bei den Siegerehrungen bedeutete, dass sowohl die Laufsieger als auch die dt. Meister geehrt wurden.

Tractor Pulling 2006 - Schmachtenhagen - Bild 2

Tractor Pulling 2006 - Schmachtenhagen - Bild 2

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Acht Motorsportfreunde des MML konnten sich an diesem Sonntag (20.8.06) dem dröhnenden Klang der verschiedenen Pulling-Klassen erfreuen. Von zehn bis vier wurde ein volles Programm geboten und regelmäßig hallten – angefeuert durch den Streckensprecher – die Worte “FULL PULL” durch die Zuschauermassen, wenn mal wieder ein Traktor-Gefährt den Bremswagen über die 100 Meter lange Strecke durch den brandenburgischen Sand gezogen hatte.

Tractor Pulling 2006 - Schmachtenhagen - Bild 4

Tractor Pulling 2006 - Schmachtenhagen - Bild 4

Besondere Aufmerksamkeit erlangten die Traktoren der Freien Klasse, hier war der Vergleich mit einem “normalen” Ackertraktor kaum noch zu ziehen. Airbrush-gestylte Verkleidungen, Flugzeugturbinen und Hubschraubermotoren aus ehemaligen Armee-Beständen ließen die Traktoren zu futuristisch-anmutenden Kraftpaketen verwandeln.

Tractor Pulling 2006 - Schmachtenhagen - Bild 5

Tractor Pulling 2006 - Schmachtenhagen - Bild 5

Ganz nah kam man den Akteuren und ihren Traktoren in der halbstündigen Mittagspause, wo die “Boxengasse” (ein weiterer Wiesen/Ackerabschnitt) für alle frei zugänglich war. Auch die Anhänger des leiblichen Wohls kamen zu ihrem Genuss. Der benachbarte Bauernmarkt hatte ein großes (Fr-)Esszelt aufgebaut, das neben etlichen Ständen die Motorsportfans sättigen konnte.

Alles in allem ein Event, das jeder (mit oder ohne Ohrstöpsel) mal gehört und gesehen haben sollte, der sich ein wenig für den Motorsport in Deutschland interessiert.

Eastside 100 – Lausitzring 2006

Dienstag, 01. August 2006

Vom 28.-30. Juli 06 hieß es für die Motorsportfreunde Mühlenbecker Land und Konsorten wieder Antreten zum alljährlichen Eurospeedway-Lausitz-Treffen. Dieses Mal gab es richtig was zu feiern: Ein MML-Mitglied wurde eine Woche vorher ein Vierteljahrhundert alt und das wollte und sollte gebührend gefeiert werden. Doch das Rennspektakel, welches an diesem Wochenende geboten wurde, war wohl – neben dem Fernglas – das tollste Geschenk.

Zum wiederholten Male schafften wir, eine große Truppe(15) zum Mitkommen zu begeistern. Nach einigen Anlaufschwierigkeiten vollbrachten wir es trotz des staubtrockenen Bodens unsere Zelte mit den Heringen zu befestigen. So waren alle Zelte aufgebaut und es konnte losgegrillt werden. Neben Bratwürsten, Fleisch, Tzatziki und Schweinespeck gab es auch jede Menge alkoholische Getränke, die den Abend lustig machten. Es gab noch eine erfreuliche Nachricht: Die Anzahl der Dixieklos hatte sich im Gegensatz zum Vorjahr verdoppelt! Nun waren es 4. Leider hatte man mit etwas Einschlafproblemen zu kämpfen, da auf dem Nebengelände (DEKRA) ein Opeltreffen mit Technokopfschmerzmusik stattfand, doch auch das überstand man irgendwie.

Käfer des Uniroyal Funcup

Käfer des Uniroyal Funcup

Am Samstag begann nun das Renngeschehen. Spätestens um 8:00 wurde man von den Motoren der Käfer der Uniroyal Funcup-Serie geweckt, welche bis 12:00 ihr Rennen fuhren. Da das Interesse von Seiten unseres Vereins daran nicht so groß war (“the same procedure as last year”), entschieden wir uns erst gegen 12:15 die Tribünen zu betreten, denn dann begann das erste Zeittraining der RECARO Formel 3 im Oval. Darauf folgten Trainingssessions der FORMEL Lista, der Sports Car Challenge und der ADAC Historic Formel. Doch eigentlich warteten wir nur gespannt auf das erste Rennen im Oval und das zurecht.

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Jägermeister Trabbi von Heiko Gaida

Jägermeister Trabbi von Heiko Gaida

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Als Favoriten gingen der Chinese Ho-Pin Tung und der Niederländer Ferdinand Kool aus dem belgischen Team JB Motorsport sowie die Schweizerin Cyndie Allemann an den Start. Schon vor diesem zeigte sich, wie siegessicher die Fahrer von JB Motorsports waren: Sie ließen das Warm-up aus. Doch die anderen bewahrten die Ruhe und zeigten Nerven.

Dieses Rennen war Motorsport vom Feinsten, die genannten Favoriten zogen eine Wahnsinns-Show ab. Das Feld war dicht zusammen; meist zu zweit oder zu dritt nebeneinander flogen sie fast durch die Kurven. Der Fahrer der auf der Start- und Zielgeraden führte, konnte im ersten Turn schon wieder Sechster sein. Zum Schluss setzte sich der Chinese Ho-Pin Tung durch und gewann ohne Hilfe seines Teamkameraden, dem eine Durchfahrtsstrafe wegen Überfahren der weißen Linie im ersten Turn verpasst wurde. Cyndie Allemann wurde grandiose Zweite.

Cyndie Allemann mit ihren Pokalen

Cyndie Allemann mit ihren Pokalen

Ho-Pin Tung

Ho-Pin Tung

Bis in den Abend schauten wir uns noch die restlichen Zeittrainings an und ließen den Tag bei einem gemütlichen Lagerfeuer in der Feuerschale auslaufen.

Am Sonntag hatten wir weniger Glück. Aus den Lautsprechern des Eurospeedways drangen um 7:00 aufgenommene Motorengeräusche mit anschließender Werbung von Radeberger aus den Lautsprecherboxen. So trabten wir noch nicht ganz wach zu den Duschen. Dann gab es das wohl verdiente Frühstück und alle waren fit zum Zeltabbau, was sehr schnell vollzogen war. Nun ging es ans Eingemachte. Wir suchten uns Plätze auf der gestern nur spärlich besetzten Haupttribüne, welche schon um 8:00 dieses Tages prall gefüllt war, da die Bewohner aus Senftenberg und Schipkau freien Eintritt bekamen. Nach 6 spannenden Rennen auf dem Grand-Prix-Kurs begann ein Spektakel der Superlative.

Das leider wegen tröpfelnden Regens ausgefallene Warm-Up trübte auch nicht die Vorfreude auf das, was uns jetzt erwartete: Der ehemalige deutsche Formel-1 Rennfahrer Jochen Mass fuhr 5 Runden in einem original 750 PS(!!) NASCAR-Boliden. Die Zuschauer waren begeistert und der Moderator holte kaum Luft. Das Gefühl war “saugeil” (O-Ton Streckensprecher), wenn das Auto die Start- und Zielgerade entlang fuhr und das Motorengeräusch den Eurospeedway zum Beben brachte. Man kann sich kaum vorstellen, wie sich das Rennfahrerherz freuen würde, wenn irgendwann 30 bis 40 solcher Oval-Kolosse den Lausitzring mit einem Rennen beglücken könnten.

Jochen Mass und der NASCAR Bolide am Lausitzring

Jochen Mass und der NASCAR Bolide am Lausitzring

Es folgte eine Vorstartzeremonie mit anscheinend allen Vereinen und Clubs aus Senftenberg, Schipkau und Umgebung. Von Cheerleadern über Reiseleitern in Jägerkostüm bis hin zum Radrennverein wurde nichts ausgelassen. Abgerundet wurde die Parade mit einem Feuerwerk bei Tag, aber die Veranstalter hatten die Rechnung ohne das trockene Gras gemacht, schon wurde eine riesige schwarze Fläche von verbranntem Gras sichtbar. Die Feuerwehr rückte sofort aus und bekämpfte den Brand. Zum Glück ist weiter nichts passiert. Ein Opernsänger sang die deutsche Nationalhymne und alle 16.000 Zuschauer auf der Haupttribüne standen selbstverständlich auf. Anschließend wurden die Fahrer vorgestellt und gebetet(!), jedoch vergaß der Geistliche das “Amen” am Schluss…er war sicherlich genauso aufgeregt wie wir. Jetzt konnte das heißersehnte 2. Rennen endlich starten.

Die Favoriten waren die gleichen wie am Vortag, doch die Atmosphäre war um das Vielfache gestiegen. Die Autos fuhren wieder eng an eng und zogen sogar zu viert nebeneinander durch die Turns. Nach dem Pech am Samstag führte Ferdinand Kool mit Ho-Pin Tung früh das Feld an. Den Chinesen verschlug es aber in der letzten Runde noch auf den 9. Platz, weil er einen Unfall vermeiden wollte. Somit gewann Kool vor Harald Schlegelmilch und Cyndie Allemann.

Ein paar Zuschauer verließen die Tribüne und machten sich auf den Heimweg. Wir schlossen uns ihnen nach dem nächsten Rennen an und kamen erstaunlich gut weg.

Sabrina Hungerbühler nach dem 2. Platz

Sabrina Hungerbühler nach dem 2. Platz

der lange Schatten von Sabrina Hungerbühler

der lange Schatten von Sabrina Hungerbühler

Es war dieses Jahr wieder ein Fest für Rennsportfans und die, die es noch werden wollen, und wer weiß, vielleicht berichten wir nächstes Jahr von NASCAR am Eurospeedway Lausitz.

Viele Grüsse Pierre

Weitere Bilder:

DTM Präsentation am Brandenburger Tor in Berlin

Dienstag, 01. Juni 2004

Am 29.05.2004 fand in Berlin zwischen Brandenburger Tor und Siegessäule auf der abgesperrten Straße des 17. Juni die Präsentation der DTM für das eine Woche später startende Rennwochenende auf dem Eurospeedway Lausitz statt. Heinz-Harald Frentzen im Opel, Emanuele Pirro im Audi und Lokalmatatdor Stefan Mücke im Mercedes-Benz zeigten ihre Rennautos vor einer gut gelaunten Kulisse bei sommerlichen Hauptstadt-Wetter und fuhren auf einem speziell gestalteten Kurs “mit heißem Reifen” ihre Runden.

Ein Mühlenbecker Motorsportfreund hat die Highlights der Show fotografisch festgehalten: