Archiv für die Kategorie ‘Ausflüge’

Deutsche Meisterschaften im Tractor Pulling 2006

Montag, 28. August 2006

Es ganz normaler Tag in einem ganz normalen Dorf in Brandenburg. Normal – nein – normal war das nicht.

Tractor Pulling 2006 - Schmachtenhagen - Bild 1

Tractor Pulling 2006 - Schmachtenhagen - Bild 1

Einmal im Jahr ist Schmachtenhagen ganz und gar nicht schmächtig, sondern kann mit einem Motorsport-Ereignis aufwarten, welches einmalig in der Oberhavelländischen Region ist – dem Tractor Pulling. Dieses Jahr fand hier der letzte Lauf der dt. Meisterschaft statt – was bei den Siegerehrungen bedeutete, dass sowohl die Laufsieger als auch die dt. Meister geehrt wurden.

Tractor Pulling 2006 - Schmachtenhagen - Bild 2

Tractor Pulling 2006 - Schmachtenhagen - Bild 2

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Acht Motorsportfreunde des MML konnten sich an diesem Sonntag (20.8.06) dem dröhnenden Klang der verschiedenen Pulling-Klassen erfreuen. Von zehn bis vier wurde ein volles Programm geboten und regelmäßig hallten – angefeuert durch den Streckensprecher – die Worte “FULL PULL” durch die Zuschauermassen, wenn mal wieder ein Traktor-Gefährt den Bremswagen über die 100 Meter lange Strecke durch den brandenburgischen Sand gezogen hatte.

Tractor Pulling 2006 - Schmachtenhagen - Bild 4

Tractor Pulling 2006 - Schmachtenhagen - Bild 4

Besondere Aufmerksamkeit erlangten die Traktoren der Freien Klasse, hier war der Vergleich mit einem “normalen” Ackertraktor kaum noch zu ziehen. Airbrush-gestylte Verkleidungen, Flugzeugturbinen und Hubschraubermotoren aus ehemaligen Armee-Beständen ließen die Traktoren zu futuristisch-anmutenden Kraftpaketen verwandeln.

Tractor Pulling 2006 - Schmachtenhagen - Bild 5

Tractor Pulling 2006 - Schmachtenhagen - Bild 5

Ganz nah kam man den Akteuren und ihren Traktoren in der halbstündigen Mittagspause, wo die “Boxengasse” (ein weiterer Wiesen/Ackerabschnitt) für alle frei zugänglich war. Auch die Anhänger des leiblichen Wohls kamen zu ihrem Genuss. Der benachbarte Bauernmarkt hatte ein großes (Fr-)Esszelt aufgebaut, das neben etlichen Ständen die Motorsportfans sättigen konnte.

Alles in allem ein Event, das jeder (mit oder ohne Ohrstöpsel) mal gehört und gesehen haben sollte, der sich ein wenig für den Motorsport in Deutschland interessiert.

Eastside 100 – Lausitzring 2006

Dienstag, 01. August 2006

Vom 28.-30. Juli 06 hieß es für die Motorsportfreunde Mühlenbecker Land und Konsorten wieder Antreten zum alljährlichen Eurospeedway-Lausitz-Treffen. Dieses Mal gab es richtig was zu feiern: Ein MML-Mitglied wurde eine Woche vorher ein Vierteljahrhundert alt und das wollte und sollte gebührend gefeiert werden. Doch das Rennspektakel, welches an diesem Wochenende geboten wurde, war wohl – neben dem Fernglas – das tollste Geschenk.

Zum wiederholten Male schafften wir, eine große Truppe(15) zum Mitkommen zu begeistern. Nach einigen Anlaufschwierigkeiten vollbrachten wir es trotz des staubtrockenen Bodens unsere Zelte mit den Heringen zu befestigen. So waren alle Zelte aufgebaut und es konnte losgegrillt werden. Neben Bratwürsten, Fleisch, Tzatziki und Schweinespeck gab es auch jede Menge alkoholische Getränke, die den Abend lustig machten. Es gab noch eine erfreuliche Nachricht: Die Anzahl der Dixieklos hatte sich im Gegensatz zum Vorjahr verdoppelt! Nun waren es 4. Leider hatte man mit etwas Einschlafproblemen zu kämpfen, da auf dem Nebengelände (DEKRA) ein Opeltreffen mit Technokopfschmerzmusik stattfand, doch auch das überstand man irgendwie.

Käfer des Uniroyal Funcup

Käfer des Uniroyal Funcup

Am Samstag begann nun das Renngeschehen. Spätestens um 8:00 wurde man von den Motoren der Käfer der Uniroyal Funcup-Serie geweckt, welche bis 12:00 ihr Rennen fuhren. Da das Interesse von Seiten unseres Vereins daran nicht so groß war (“the same procedure as last year”), entschieden wir uns erst gegen 12:15 die Tribünen zu betreten, denn dann begann das erste Zeittraining der RECARO Formel 3 im Oval. Darauf folgten Trainingssessions der FORMEL Lista, der Sports Car Challenge und der ADAC Historic Formel. Doch eigentlich warteten wir nur gespannt auf das erste Rennen im Oval und das zurecht.

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Jägermeister Trabbi von Heiko Gaida

Jägermeister Trabbi von Heiko Gaida

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Als Favoriten gingen der Chinese Ho-Pin Tung und der Niederländer Ferdinand Kool aus dem belgischen Team JB Motorsport sowie die Schweizerin Cyndie Allemann an den Start. Schon vor diesem zeigte sich, wie siegessicher die Fahrer von JB Motorsports waren: Sie ließen das Warm-up aus. Doch die anderen bewahrten die Ruhe und zeigten Nerven.

Dieses Rennen war Motorsport vom Feinsten, die genannten Favoriten zogen eine Wahnsinns-Show ab. Das Feld war dicht zusammen; meist zu zweit oder zu dritt nebeneinander flogen sie fast durch die Kurven. Der Fahrer der auf der Start- und Zielgeraden führte, konnte im ersten Turn schon wieder Sechster sein. Zum Schluss setzte sich der Chinese Ho-Pin Tung durch und gewann ohne Hilfe seines Teamkameraden, dem eine Durchfahrtsstrafe wegen Überfahren der weißen Linie im ersten Turn verpasst wurde. Cyndie Allemann wurde grandiose Zweite.

Cyndie Allemann mit ihren Pokalen

Cyndie Allemann mit ihren Pokalen

Ho-Pin Tung

Ho-Pin Tung

Bis in den Abend schauten wir uns noch die restlichen Zeittrainings an und ließen den Tag bei einem gemütlichen Lagerfeuer in der Feuerschale auslaufen.

Am Sonntag hatten wir weniger Glück. Aus den Lautsprechern des Eurospeedways drangen um 7:00 aufgenommene Motorengeräusche mit anschließender Werbung von Radeberger aus den Lautsprecherboxen. So trabten wir noch nicht ganz wach zu den Duschen. Dann gab es das wohl verdiente Frühstück und alle waren fit zum Zeltabbau, was sehr schnell vollzogen war. Nun ging es ans Eingemachte. Wir suchten uns Plätze auf der gestern nur spärlich besetzten Haupttribüne, welche schon um 8:00 dieses Tages prall gefüllt war, da die Bewohner aus Senftenberg und Schipkau freien Eintritt bekamen. Nach 6 spannenden Rennen auf dem Grand-Prix-Kurs begann ein Spektakel der Superlative.

Das leider wegen tröpfelnden Regens ausgefallene Warm-Up trübte auch nicht die Vorfreude auf das, was uns jetzt erwartete: Der ehemalige deutsche Formel-1 Rennfahrer Jochen Mass fuhr 5 Runden in einem original 750 PS(!!) NASCAR-Boliden. Die Zuschauer waren begeistert und der Moderator holte kaum Luft. Das Gefühl war “saugeil” (O-Ton Streckensprecher), wenn das Auto die Start- und Zielgerade entlang fuhr und das Motorengeräusch den Eurospeedway zum Beben brachte. Man kann sich kaum vorstellen, wie sich das Rennfahrerherz freuen würde, wenn irgendwann 30 bis 40 solcher Oval-Kolosse den Lausitzring mit einem Rennen beglücken könnten.

Jochen Mass und der NASCAR Bolide am Lausitzring

Jochen Mass und der NASCAR Bolide am Lausitzring

Es folgte eine Vorstartzeremonie mit anscheinend allen Vereinen und Clubs aus Senftenberg, Schipkau und Umgebung. Von Cheerleadern über Reiseleitern in Jägerkostüm bis hin zum Radrennverein wurde nichts ausgelassen. Abgerundet wurde die Parade mit einem Feuerwerk bei Tag, aber die Veranstalter hatten die Rechnung ohne das trockene Gras gemacht, schon wurde eine riesige schwarze Fläche von verbranntem Gras sichtbar. Die Feuerwehr rückte sofort aus und bekämpfte den Brand. Zum Glück ist weiter nichts passiert. Ein Opernsänger sang die deutsche Nationalhymne und alle 16.000 Zuschauer auf der Haupttribüne standen selbstverständlich auf. Anschließend wurden die Fahrer vorgestellt und gebetet(!), jedoch vergaß der Geistliche das “Amen” am Schluss…er war sicherlich genauso aufgeregt wie wir. Jetzt konnte das heißersehnte 2. Rennen endlich starten.

Die Favoriten waren die gleichen wie am Vortag, doch die Atmosphäre war um das Vielfache gestiegen. Die Autos fuhren wieder eng an eng und zogen sogar zu viert nebeneinander durch die Turns. Nach dem Pech am Samstag führte Ferdinand Kool mit Ho-Pin Tung früh das Feld an. Den Chinesen verschlug es aber in der letzten Runde noch auf den 9. Platz, weil er einen Unfall vermeiden wollte. Somit gewann Kool vor Harald Schlegelmilch und Cyndie Allemann.

Ein paar Zuschauer verließen die Tribüne und machten sich auf den Heimweg. Wir schlossen uns ihnen nach dem nächsten Rennen an und kamen erstaunlich gut weg.

Sabrina Hungerbühler nach dem 2. Platz

Sabrina Hungerbühler nach dem 2. Platz

der lange Schatten von Sabrina Hungerbühler

der lange Schatten von Sabrina Hungerbühler

Es war dieses Jahr wieder ein Fest für Rennsportfans und die, die es noch werden wollen, und wer weiß, vielleicht berichten wir nächstes Jahr von NASCAR am Eurospeedway Lausitz.

Viele Grüsse Pierre

Weitere Bilder:

A1 – Grand Prix Of Nations 2005

Mittwoch, 19. Oktober 2005

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A1 – das stand vor dem 09. Oktober 2005 in Deutschland eher als Synonym für ein Feld eines Schachbrettes; seit diesem Sonntag wissen weitere 50.999 Fans, dass A1 für rasante Motorsport-Action steht.

Die A1-Boliden gastierten zu ihrem einzigen Deutschland-Gastspiel vom 8. bis 9. Oktober 2005 auf dem Lausitzring. Es war das zweite Rennen überhaupt für diese von Scheich Maktoum Hasher Maktoum Al Maktoumneu gegründeten Motorsportrennserie.

Das Konzept dieser Serie ist schlüssig und zukunftsorientiert. 24 Nationalteams treten gegeneinander an – in baugleichen Autos. Der Fokus liegt also auf Fahrer, Strategie und Abstimmung der Rennwagen, um vor den anderen Nationen als erster die Zielflagge sehen zu können.

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Ein ganz besonderes Higlight steckt hinter der Power-Boost Taste, das den Rennfahrern für ein paar Mal im Rennen kurzfristig 30 PS mehr Motorkraft zur Verfügung stellt.

Die Fans können sich mit ihrem Nationalteam identifizieren. Dazu trägt auch die Lackierung der Boliden bei, die jeweils an den Nationalfarben des jeweiligen Landes orientiert ist. Das leuchtend-orangene A1-Auto wurde z.B. lautstark von den vielen holländischen Fans angefeuert und angetrieben.

Der ehemalige DTM-Pilot Timo Scheider fuhr für das deutsche Team (“A1 – Team Germany”), das von Willi Weber geleitet wurde, der u.a. die Schumacher-Brüder zu Weltstars managte.

Die Fahrervorstellung war äußerst professionell. Showreif und akkustisch sehr gelungen, durch Schlagzeug und Drums begleitet, wurden alle Fahrer vom deutschen und englischen Streckensprecher präsentiert.

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Sowohl das Sprintrennen als auch das einstündige Hauptrennen wurden danach vom französischen Rennfahrer Nicolas Lapierre soverän “nach Hause” gefahren. Timo Scheider wurde im Sprintrennen fünfter; das Hauptrennen beendete er leider nach einem verpatzten Boxenstopp auf Platz 10, nachdem er zwischenzeitlich im Rennen schon an dritter Position lag.

Neben dem A1 Grand Prix of Nations wurde der Eurospeedway Lausitz im Rahmenprogramm vom Trabant Lada Racing Cup und der Interserie Sprint Challenge befahren.

Bei traumhaften äußeren Bedingungen mit strahlendem Sonnenschein hatten vier MML-Mitglieder einen äußerst angenehmen Tag – zumal die Eintrittskarten von der deutschen Tageszeitung mit den vier großen Buchstaben per Verlosung gesponsert wurden.

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Links zum Thema: http://www.a1gp.com/

Eastside 100 – Lausitzring 2005

Donnerstag, 01. September 2005
Eurospeedway Lausitz Logo mit MML e.V. Vereinslogo

Eurospeedway Lausitz Logo mit MML e.V. Vereinslogo

Das Wochenende vom 26. – 28. August 2005 bot eine doppelte Premiere: Zum einen war die Oval-Premiere einer europäischen Formel-Serie (RECARO Formel-3-Cup) zu bestaunen; zum anderen waren die Motorsportfreunde Mühlenbecker Land erstmalig über zwei Nächte von Freitag bis Sonntag anwesend.

Campen war angesagt. Insgesamt neun Autos und acht Zelte bildeten eine windschützende Wagenburg für unseren Aufenthalt. Mit 16 (!) Personen bildeten wir eindeutig die stärkste Kraft auf dem Camping-Platz und ließen uns auch nicht von unmotivierten Techno/Sido/50Cent-Jüngern stören.

Zelten hinter der Haupttribüne Eurospeedway Lausitz

Zelten hinter der Haupttribüne Eurospeedway Lausitz

MML e.V. Vereinsmitglieder auf der Haupttribüne Eurospeedway Lausitz

MML e.V. Vereinsmitglieder auf der Haupttribüne Eurospeedway Lausitz

Nach der „häuslichen“ Einrichtung am Freitag abend und einem Spätgrillen wurden wir samstags früh um kurz nach sieben stilgerecht von Motorensound geweckt. Es wurde ein langer Tag, der für viele ohne Morgendusche in den Tribünenkatakomben nicht ohne Kopfschmerzen zu ertragen gewesen wäre.

Boxenaufstellung RECARO Formel 3 Cup vor dem Ovalrennen

Boxenaufstellung RECARO Formel 3 Cup vor dem Ovalrennen

Das Highlight des Tages wurde das Rennen der Formel 3 im 2-Meilen Trioval. Die Rennfahrer dieser Serie zeigten den Zuschauern großen Sport. Spannende Windschattenduelle, viele Überholmanöver, disziplinierte Attacken und ein ganz knappes Fotofinish. Am Ende konnte Jan Seyffarth das Rennen knapp vor für sich entscheiden.

Die flotten Käfer des Uniroyal Fun Cups rundeten den Renntag mit einem deftigen 2h Training ab.

Käfer des Uniroyal Funcup in der Boxengasse Eurospeedway Lausitz

Käfer des Uniroyal Funcup in der Boxengasse Eurospeedway Lausitz

Abends wieder lecker Grillen und Bierchen trinken. Unser Kühlschrank – kühles Bier ist immer wichtig! – wurde durch ein kleines Strom-Aggregat angetrieben, im Gegensatz zum letzten Jahr stand diesmal kein Stromanschluss auf dem Zeltplatz zur Verfügung.

Kümmerling-Trioval

Kümmerling-Trioval

So schön auch die sanitären Anlagen in der Tribüne sind, so unangenehm war es zum wiederholten Male, wenn nachts der Zugang zu diesen verwehrt ist und der ganze Zeltplatz mit zwei Dixie-Klo’s Vorlieb nehmen muss.

Der Sonntag begann mit einem vier Stunden Renn-Marathon des Uniroyal Fun Cups. In Teams mit 2 bis 6 Fahrern pro Auto (Käfer) musste diese Zeitdistanz mit inkl. 5 Pflichtboxenstopps absolviert werden.

Käfer des Uniroyal Funcup beim Boxenstopp

Käfer des Uniroyal Funcup beim Boxenstopp

Am Nachmittag stand dann wieder das zweite große Oval-Rennen der Formel 3 auf dem Programm. Wieder spannend, wieder aufregend – auf dem Treppchen standen dann nach dem Schwenken der Zielflagge zwei Teamkollegen von JB Motorsport auf Platz 1 und 2: Ferdinand Kool und Ho-Pin Tung in ihren gelben Opel-Spiess Dallara F304.

MML e.V. Vereinsmitglieder beim "Auftanken"

MML e.V. Vereinsmitglieder beim "Auftanken"

Alle Teilnehmer empfanden beide oben genannten Premieren sicherlich als vollen Erfolg und sind gespannt, ob im nächsten Jahr ebenfalls eine Eastside 100 Veranstaltung stattfinden wird.

Kinobesuch Nascar 3D

Sonntag, 28. August 2005
IMAX Filmplakat für Nascar 3D

IMAX Filmplakat für Nascar 3D

Die außergewöhnlichen Kommunikationsfähigkeiten unseres Vereinspräsidenten hatten uns am Donnerstag, den 18.August 2005 die Möglichkeit gegeben, bei der Premiere des Films “NASCAR 3D” dabei zu sein. Mit dem Sponsor der Veranstaltung, der Firma Arndt Motorsport Tuning, hatte unser “Presi” Kontakt aufgenommen und Karten “ergattern” können. Insgesamt 5 Personen von uns standen auf der Gästeliste, die jeweils mit einer Begleitperson das CineStar IMAX Kino im Sony-Center am Potsdamer Platz in Berlin betreten durften.

Im wie immer völlig überlaufenden Sony-Center trudelten wir alle so zwischen 18.00 und 20.00 Uhr ein, um in voller Vorfreude auf den Einlass zu warten. Die vor dem Kino ausgestellten Wagen (ASCAR, NASCAR, u.a.) verkürzten die Wartezeit.

Die letzte halbe Stunde vor Filmbeginn verbrachten wir in der oberen Etage des Kinos mit Blick auf den Innenbereich des Sony Centers. Der direkte Zugang zum VIP-Bereich wurde uns leider verwehrt, Snacks und Getränke durften wir also nicht verköstigen, aber unsere Vereins-T-Shirts fanden trotzdem bei den “normalen” Gästen Beachtung.

MML e.V. Mitglieder beim Ausflug zum IMAX für "Nascar 3D"

Nach einer kurzen Ansprache der Veranstalter konnte der Film beginnen – gezeigt übrigens in der englischen Originalversion mit dem Kommentar von Kiefer Sutherland. Die 3D-Brillen wurden aufgesetzt und wir ließen uns von den Bild- und Soundeffekten begeistern. Für 45min waren alle Menschen im gut gefüllten IMAX-Saal von den gezeigten Bildern gefesselt.

Thematisch wurde im Film alles abgehandelt: Geschichte, Technik, Strecken, Ablauf eines Renntages. Ehemalige und aktuelle NASCAR-Persönlichkeiten kamen zu Wort. Am spektakulärsten waren jedoch die 3D-Mitfahrten in den Autos. Da ist man mittendrin statt nur dabei. “Ahhhs” und “Ohhhhs” wurden dem Publikum entlockt als z. B. bei einem Crash mit Hilfe der 3D-Technik direkt ein Reifen in die Menge “geschleudert” wurde.

Alles in allem ein sehr gelungener Abend für den MML Verein.

Nascar Bolide bei der Film Präsentation "Nascar 3D" im Sony-Center Berlin

Nürburgring 2005 – Mein Formel 1 Highlight

Mittwoch, 01. Juni 2005

Eintrittskarte Formel 1 Rennen Nürburgring 2005

Spontane Entschlüsse sind oft die Besten. Als Michael Schumacher FAN musste es irgendwann mal sein. Der Nürburgring, die deutsche Rennstreckenlegende mit der Nordschleife, ist allein schon eine Reise wert, aber mit der Formel 1 zusammen unschlagbar.

So habe ich spontan bei einem Busreiseunternehmen eine F1-Tour zum „Großen Preis von Europa 2005“ am Nürburgring gebucht. Abfahrt war am 27.05.05 um 19:00 Uhr vom ZOB-Berlin. Die ganze Nacht wurde durchgefahren mit einigen Zwischenstopps. Am Samstag gegen 10 Uhr war ich dann am Ring. Das Wetter konnte nicht besser sein, mit 30 Grad und Sonne total.

Die Müdigkeit verflog sofort, als die ersten „Rennklänge“ an das Ohr drangen. Ich hatte einen Stehplatz gebucht an der letzen Kurve (Coca Cola) vor dem Ziel. Von dort hatte ich auch freien Blick auf die Veedol Schikane und konnte somit den Kampf auf den letzten Metern beobachten. Samstagvormittag war Training und am Nachmittag ging es um die Startplatzierungen. Michael erreichte nur den 10. Startplatz. Für mich etwas enttäuschend, aber der Lokalmatador Nick Heidfeld, vom dem ich auch ein Autogramm erhielt, hatte zur Überraschung aller die Pole geschafft. So war doch noch ein Deutscher auf dem ersten Startplatz.

Autogrammkarte Nick Heidfeld - Formel 1 - Nürburgring 2005

Das Rennen am Sonntag war natürlich das Highlight. Gleich in der ersten Kurve krachte es und die gelben Flaggen wurden geschwenkt. Als das Startfeld dann bei mir vorbeifuhr war die Gänsehaut da. Dann ging es über 59 Runden. In der letzten Runde der spektakuläre Unfall vom Führenden Montoya. Bei Tempo 300 riss das rechte Vorderrad ab. Michael kämpfte sich von Platz 10 auf Platz 5 vor und Nick Heidfeld erreichte den zweiten Platz, hinter dem Sieger und späteren Weltmeister der Saison 2005/06 Fernando Alonso. Glücklich über das tolle Formel 1 Wochenende, aber total müde, erreichte ich wieder die Heimat.

Der rote Formel 1 Ferrari 2005

Blick auf die Schikane - Formel 1 Rennen Nürburgring 2005

Formel 1 Safety Car am Nürburgring 2005

Auto Cross in Biesentahl 2005

Mittwoch, 01. Juni 2005

Autocross Biesentahl

Es war der 29. Mai 2005 und es war heiß. Sehr heiß. Vier Vereinsmitglieder und ein Vereinsmitgliedsanhängsel machten sich an diesem Tag auf die Reise. Eigentlich auf einen Kurztrip, denn unser Motorsportziel war die Autocross-Strecke Biesentahl “in den Wukuhlen”. Kurzfristig als Ersatz für den verregneten Pfingstsonntag wollten wir wenigstens nun einmal das Dröhnen der Motoren in unseren Ohren sausen hören.

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Die Anreise zur Strecke nach Biesentahl wurde gleich zu einem Abenteuer. Auf der Fahrt zum Parkplatz hatten wir uns schon wie auf der richtigen Piste gefühlt. Über Stock und Stein ging es auf einem schmalen Streifen zur großen “Park”-wiese.

Pünktlich zum ersten Rennen waren wir da und konnten dann im Laufe des Tages folgende Autoklassen beobachten:

  • Autocross
  • Spezialfahrzeuge
  • Tourenwagen
  • Cross-Karts
  • Trabant-Sonderlauf

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Es wurde sehr interessanter Motorsport geliefert. Die Wukuhlen verlangten von Mensch und Maschine alles ab. Ganz besonders beeindruckend war, wie sich die Rennpappen über die Hügelpiste schleppten. Sand und Erde wurde in die Luft geschleudert, Motoren heulten, Autos überschlugen sich oder blieben auf der Strecke liegen. Beulen und Karosserie-Schäden konnten dann ganz genau im Fahrerlager unter die Lupe genommen werden.

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Das Ereignis wurde vom gastgebenden Verein MC Klosterfelde hervoragend organisiert. Helfer wiesen die Autos ein, Helfer sicherten die Strecke, Helfer machten die Strecke mit schwerem Baugerät wieder einigermaßen befahrbar, Helfer befeuchteten die Strecke mit viel Wasser, so dass der aufgewirbelte Staub sich in Grenzen hielt. Einzig allein die “Beschallung” fiel teilweise etwas merkwürdig aus. Der Herr am Mikrofon – in der Mitte der Strecke auf einem Podest mit dem besten Blick auf die Rennen ausgestattet – fand Formulierungen und Sätze, die die Zuschauer eher belustigten statt informierten.

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Links zum Thema: http://www.autocross-deutschland.de/

DTM Präsentation am Brandenburger Tor in Berlin

Dienstag, 01. Juni 2004

Am 29.05.2004 fand in Berlin zwischen Brandenburger Tor und Siegessäule auf der abgesperrten Straße des 17. Juni die Präsentation der DTM für das eine Woche später startende Rennwochenende auf dem Eurospeedway Lausitz statt. Heinz-Harald Frentzen im Opel, Emanuele Pirro im Audi und Lokalmatatdor Stefan Mücke im Mercedes-Benz zeigten ihre Rennautos vor einer gut gelaunten Kulisse bei sommerlichen Hauptstadt-Wetter und fuhren auf einem speziell gestalteten Kurs “mit heißem Reifen” ihre Runden.

Ein Mühlenbecker Motorsportfreund hat die Highlights der Show fotografisch festgehalten: