Archiv für die Kategorie ‘Ausflüge’

Besuch im 1.Berliner DDR Motorrad-Museum

Mittwoch, 06. Januar 2010

Heute berichte ich mal von meinem Ausflug ins 1. Berliner DDR Motorradmuseum.

Resturlaub und ein Bericht im öffentlich-rechtlichen TV als Anschub ausnutzend führte mich gestern kurzentschlossen mein Weg nach Berlin zum Alex, in dessen unmittelbarer Nähe in der Rochstr. 14c ungeahnte Motorgeschichtsschätze auf mich warteten.

Der Eintritt von 5,50 EUR + Sonderausstellung 2,50 EUR + Fotoerlaubnis 1,00 EUR abgedrückt , so war ich mit 9 Euronen dabei und stürzte mich ins museale Geschehen. Zuerst also in die Sonderausstellung: Mercedes Benz SL Classic – 7 wunderbare Autos warteten auf meine Bewunderung – sahen alle prima aus , gut restauriert, war ein schöner Einstieg. Dann im Eingangsbereich des Museums ein weiteres Schmuckstück : Melkus RS 1000 (Fällt da nicht jedem geneigten MML-Ler die HAIGO Serie ein mit dem grünen MELKUS in Aktion am ESW?)
Nun aber zu den Motorradschätzen: lt. Museumsflyer sind über 100 Motorräder, Roller und Mopeds versammelt von den bekannten Herstellern: MZ, Simson, Ludwigsfelde ,EMW, Jawa.

Ja, bei diesem Anblick der schön herausgeputzten Exponate schlug das Herz höher und Erinnerungen wurden wach: Der Roller Wiesel, den mein Papa fuhr, das Moped SR 2 , welches meine Oma gelenkt hatte, die MZ’s TS 150 vom VIZE und vom Kulturatache (durfte ich auch mal fahren), die ETS 250 mit Büffeltank vom VIZE , die TS 250 vom Transporter, die ES 150 von Andi W., der Habicht VOM VIZE (mein Fahrschulmoped ;-) da gibt es heute noch die Detlef-Reiner-Allee) , die BK von Wolfi Langenhauen (wir in Teterow zum Bergringrennen mit Stahlhelm!!!) oder war es doch die EMW ?, die RT 125/1 von Onkel Gustav, der Troll, den ich auch mal gefahren hatte (fährt sich wie ein Stuhl), oder das S50 als quasi Standardmoped, welches ich auch mal lenken durfte.

Berührt steht man dann vor den Karren und denkt : Ach ja, das waren Zeiten, weißte noch als wir…..!! Und dann die Sport-AWO oder die DreiFünfer Jawa: Träume unserer Jugend.

Fazit: Sehr empfehlenswert, Geht hin , wenn ihr am Alex seid, die bessere Hälfte shoppt und ihr eine Stunde Zeit habt.

Liebe Grüße sagt der ganz ergriffene Presi
Link des Museums: www.erstesberliner-ddr-motorradmuseum.de

Hier noch ein paar Bilder:

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ADAC GT-Masters 2009

Dienstag, 04. August 2009

Die “Saure-Gurkenzeit” und die Schreibfaulheit der anderen MML-ler ausnutzend, werde ich als Presi mal wieder Vorbild sein und nach einem Monat vom ADAC GT-Masters berichten.

Nach dem wunderbaren JCR im Mai als unser 2. und damit diesjährigem Haupttreffen am Lausitzring ausgelegt, verbrachten wir vom 3.-5. Juli unsere Zeit bei den GT Masters. Die Anreise unserer Truppe zog sich am Freitag den ganzen Nachmittag hin, mancher mußte noch Arbeiten oder sammelte jemanden ein, aber nach und nach füllte sich unsere Ecke auf dem Zeltplatz.

Schaepi überraschte uns mit einem nigelnagelneuen Popup-Zelt und konnte damit die rote Laterne des langsamsten Aufbauers endlich abgeben.

Der Anreiseabend gestaltete sich mit Grillen, Fässchen und Blutorange hervorragend, unsere Jugend fand beim Frisbeen lauter Frösche und unser Bernie legte wie immer als erster sein Haupt danieder. Samstag früh war die große Frage Kommen Gabi und Andreas ???

Vorsichtshalber hatten wir schon etwas gefrühstückt aber dann kam der erlösende Anruf per Handy: Wir sind gleich da! Leider war ein extrem übervorsichtiger und desorientierter Ordnungsmann nicht gewillt, die beiden auf den Campingplatz zu lassen. nachdem auch dieses Hinderniss überwunden war und Sie gelotst mit frischen Brötchen, Hackepeter und Eiersalat eintrafen war das Hallo groß!!!
So sehr gut gestärkt , konnten wir uns endlich dem Renngeschehen widmen. Sehr freundlich vom ADAC uns die Tribünen kostenlos zu überlassen. Insgesamt gesehen wäre aber ein kostenfreundliches W’endticket besser gewesen als dieser “Boxengassen hickhack noch ein Bändchen und jetzt sind 10 Euro fällig“.

Im großen und ganzen hat uns aber die Organisation durch den ADAC gut gefallen, auch die Umfrage war ok.

Bange Blicke galten am gesamten Samstag Vormittag dem Himmel. Dunkle bis sehr bedrohliche Gewitterwolken zogen immer engere Kreise um den Laustzring , bis dann zu Mittag sich alles in einem Inferno entlud.Sturm, Dunkelheit, Hagel und Regen fegten in großer Intensität über das Gelände.  Ahnungsvolle Blicke durch das Fernglas Richtung Zeltplatz ließen unseren Pavillon vermissen. Von Unruhe geplagt, machte ich mich mit Berni auf zum Lager: Da hatten wir den Salat: Pavillon zerfetzt, Kühlschränke , Bänke, Stühle durcheinander gewürfelt, aber der Notströmer lief wie ‘ne Eins und die Zelte standen auch noch alle. Als Aufbauhelfer trudelten dann noch Bummi, der Vize und Dennis ein und gemeinsam wurde alles aufgeräumt und für den Abend zusammengeflickt. Strapse und Stock sei Dank. So haben wir dann nach einer gut gemixten Aufmunterung unseres Kulturatache’s leider nur die 2. Hälfte des Masters Rennen gesehen. War ja am Samstag fest in “Audi R8 Hand”.

Sehr gefreut habe ich mich über unsere “Tagesgäste” Jacki, Hendrik und Anhang, die auch unseren Abend beim Grillen schön bereichert haben.

Der Abend klang bei Blutorange vernichten und Schaepis Blinklichtspielen aus, die Nacht hätte schön ruhig sein können, wenn nicht ein paar Technojünger unbedingt ihren Rausch mit Hämmern aus einem Fiat 500 untermalen mussten. Das war echt nervig, nur Julia wachte quietschvergnügt aus ihrem Tiefschlaf auf und hatte nichts bemerkt.

Nach Frühstücken, Aufräumen und Fahne einholen, gings ans Zelte einpacken und Alle waren gespannt und wollten in der ersten Reihe sitzen, als Schaepi sein Zelt zusammenfaltete. Ja Popup ist nicht Popdown und so konnten wir der Fortsetzungsreihe “Schaepi und die Zelte” wieder ein lustiges Kapitel hinzufügen. Der Rest des Tages galt natürlich dem Masters ,das Wetter spielte mit und jeder blieb solange wie es der persönliche Zeitplan zulies .

Schön, daß beim Rennen am Sonntag mal andere Marken auf dem Podium waren (Corvette, Ford und Ascari).

Resümee: Begeistert verfolgten wir mit den anderen 14.500 Zuschauern auf dem Lausitzring das Masters.

Neben dem ADAC GT Masters, sahen wir noch den ATS Formel-3-Cup, die ADAC Formel Masters und ADAC Procar.

Und nicht vergessen den Haigo ADAC Historic Cup (Schön mal wieder die Trabbis zu erleben).

Hier noch den Link des Masters: http://www.gtmasters.org/index.php

Bilder folgen diesmal hoffentlich von anderen MML-Mitgliedern

meint der Presi, der nicht Alleinunterhalter sein will

Vorschau ADAC GT Masters Weekend

Freitag, 05. Juni 2009

Vom 03.-05. Juli haben wir auf dem Lausitzring die ADAC GT Masters zu Gast.
Damit alle, die am “Vereinssommerausflug” teilnehmen wollen , wissen, was Sie erwartet hier eine kleine Vorschau:
Folgende Rennserien nehmen teil:
ADAC GT Masters (Sportwagen nach FIA GT3)
Hier werden zwei 1-Stundenrennen geboten mit Fahrerwechsel.
Fahrzeugmarken:Ascari, Aston Martin, Audi R8, BMW Alpina, Corvette, Ferrari 430,
Ford GT, Lamborghini Gallardo, Porsche 997.
ATS Formel 3 Cup
Chassis von Dallara, Lola, oder Mygall und Motoren von Mercedes,Honda,Opel, Renault, Volkswagen oder OPC-Challenge
versprechen mit einem interessanten Fahrermix von Rookies bis zu erfahrenen Cracks spannende Rennen.
Die Rennen dauern je 30 Minuten.
ADAC Formel Masters
Nachwuchsformelserie mit 1600 ccm Volkswagenmotor (145 PS)
ADAC Procar
Torenwagenrennserie mit 3 Divisionen
Division 1 2 Liter Hubraum 280 PS
Division 2 1,6 Liter Hubraum 185 PS
Division 3 Benziner mit bis zu 2 Liter und 210 PS

Hier der Link zum Nachlesen: www.adac-gt-masters.de

Sehr zuschauerfreundlich ist diesmal der Eintritt : er ist frei.  Nur der Zugang zum Fahrerlager kostet 10 Euro, natürlich zuzüglich Campinggebühren für jeden.

Da ja unser Platz zum Campen beim JCR so genial war, sollten wir auch diesmal versuchen, dort unsere Zelte aufzubauen.
Wenn der Zeitplan raus ist, kommt nochmal ein Update.

Update vom 24.06.09 ,  Zeitplan ist ONLINE:

Der Link zum Nachlesen unter  www.eurospeedway.de/upload/datenbanken/veranstaltungen/zeitplan/2009-07-05_Zeitplan_ADAC_Masters_Weekend.pdf

Zusätzlich zu o.g. Rennserien ist wieder der ADAC Historic Cup dabei (Touren- und Formelfahrzeuge).

MFG der Presi

Bericht vom Ausflug nach Mildenberg – 09.05.09

Dienstag, 12. Mai 2009

So, unser erster Ausflug 2009 ist nun Geschichte. Ehe die Erinnerungen verfliegen, hier ein kurzer Erlebnisbericht:

Eigentlich begann der Ausflug schon am Vorabend des 9. Mai in unserem Vereinslokal. Wir hatten uns dort zu letzten Absprachen zu Mildenberg und dem noch anstehenden JCR getroffen, das über uns hereinbrechende Gewitter sollte sich als gutes Omen für den nächsten Tag erweisen.

Am Samstagmorgen bei herrlichem Sonnenschein trafen wir uns bei unserem “Alterspräsidenten” vor der Haustür. Nach kurzer Reparatur bei “The Transporters” Vito (Bremslicht) und nach Einfangen von Max und Verstauen in der Transportbox, wurde nach flotter Fahrt schnell das Ziel erreicht. Obwohl schon jede Menge Besucher am Anrollen waren, hatten wir noch in Nähe des Ziegeleiparks unsere Parkplätze ergattert . Mit 9 Euro Eintritt waren wir dabei und sogleich nach Betreten des Geländes wurden wir vom Anblasen, Anpfeifen, Antuten aller Dampfmaschinen begrüßt. Gutes Timing und gleich eine gute Einstimmung auf die nun zu erforschenden Objekte.

Was gab es da nicht alles zu sehen: vom kleinsten funktionstüchtigen Modell über maßstabgerechte verkleinerte Nachbauten bis hin zu original restaurierten Autos, Schlepper, Walzen, Traktoren. Alle mit Dampfantrieb versteht sich. Sogar ein Fahrrad mit Dampfantrieb zischte durch’s Gelände, eine Dampforgel machte Musik und für die Freunde stationärer Anlagen war ein Sägewerk mit Horizontalgatter und Riemenantrieb aufgebaut.

Hut ab vor der Akribie und der Ausdauer bei der Pflege der gezeigten Maschinen. Das ganze Spektakel war auch ziemlich international und so fanden wir Aussteller u.a. aus Polen, Holland, England und USA.

Nach einer ausgiebigen Mittagspause mit Gulaschsuppe im Ziegelbrot,  kamen wir genau zum absoluten Höhepunkt hinzu : Die Parade der Dampfmaschinen.

Wunderbar und humorvoll durch einen Moderator von Antenne Brandenburg begleitet, fuhren im dichten Spalier umtost von viel Beifall die “Großen” Maschinen an uns vorüber.

Nachdem wir uns durch das gesamte Spektakelgelände vorbei an Flohmarkt- und Infostände gekämpft hatten, kamen wir nicht umhin zu unserer Gaststätte “Alter Hafen” zu schauen , wo wir ja im letzten Jahr so ein prima Sommerfest erleben konnten. Herr Tiepmar (der Inhaber) erkannte uns sofort wieder (ich hoffe aus angenehmer Erinnerung heraus) und nach wenigen Augenblicken saßen wir am Wasser bei Kaffee oder Latte, Erdbeer-kuchen und Schlagsahne. Der Dampfer Nordstern  tuckerte da gerade vorbei und wir dachten so bei uns : Herz was willst Du mehr, welche Idylle !!

Natürlich fuhr aus Anlaß des Spektakels auch die Tonlorenbahn unter Dampf und natürlich war Max auf der Rückfahrt so k.o., daß kein Jaulen mehr zu hören war.

Wer sich jetzt fragt wer Max ist: Das ist unser kleiner Vereinshund.

Hier noch ein paar Bilder:p5080011p5080028p5080033

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Mildenberg 2009 – 10.Dampfspektakel

Montag, 27. April 2009

Liebe Freunde,

unser erster Vereinsausflug 2009 steht an :

09.Mai nach Mildenberg zum Dampfspektakel.

Wann wir uns wo treffen und wer mit wem mitfährt, sollten wir auf kurzem telefonischen Wege klären.

Das zu erwartende Programm lässt auf viel Aktion hoffen:

Programm

Samstag, 09. Mai: von 10 bis 18 Uhr

10.00 Uhr – Beginn des „10. Märkischen Dampfspektakels“
Rund 80 Aussteller aus Deutschland, England, Niederlande & Polen präsentieren an diesem Wochenende von riesigen Originalen bis hin zu kleinsten Modellen alles, was dampft- wie beispielsweise Dampfboote, -walzen, -auto & sogar ein Dampffahrrad.

10.30 Uhr – Andampfen
Seien Sie dabei, wenn wir mit den Ausstellern und ihren Dampfmobilen zusammen das diesjährige „Märkische Dampfspektakel“auf der Festwiese gemeinsam „Andampfen“

ab 11.00 Uhr – Havel-Rundfahrten mit dem Dampfschiff „Nordstern“
Erwachsene: 3,00 € – Kinder (bis 14 J.): 1,50 €

11.00 Uhr – Schauvorführung  mit einem Sägewerk von 1935
Erleben Sie, wie zu Großelters Zeiten Holz „in Form“ gebracht wurde und lassen Sie sich die Funktionsweise von den heutigen Besitzern erklären.

12.00 Uhr – Schauvorführung  „Bootskorso“
Nicht nur an Land gibt es beeindruckende dampfbetriebene Maschinen zu sehen. In dem eigens für das „Märkische Dampfspektakel“ gebaute Wasserbecken werden raffinierte Bauweisen  sichtbar.

12.00 Uhr – Schauvorführung „Wasser marsch!“
Eine alte Wasserpumpe wird von einer Lanz Lokomobile aus den 20er Jahren angetrieben.

13.00 Uhr – Parade der Dampfmaschinen
Sichern Sie sich den besten Platz, wenn sich alle fahrbaren Dampfmaschinen bei der Parade präsentieren. Erfahren Sie interessante Details und Hintergründe zu den Maschinen und ihren Besitzern.

15.00 Uhr – Schauvorführung Schmiede
Ein Schmiedeclub aus dem Westerwald zeigt Ihnen, dass die alte Schmiedetechnik nach wie vor Ihren Reiz hat und entlockt dem Schmiedehammer auf dem Amboss wunderbare Klänge.

16.00 Uhr – Schauvorführung mit einem Sägewerk von 1935 (nur Samstag)
wie zu Großvaters Zeiten Holz „in Form“ gebracht wurde und lassen Sie sich die Funktionsweise von den heutigen Besitzern erklären.

Sa 17.00 Uhr & So 16.00 Uhr – „Fototermin“
Nutzen Sie die letzte Chance an diesem Tag, die fahrbaren Dampfmaschinen auf einen Blick zu „erhaschen“. Treffen Sie sich mit uns und den Ausstellern auf der Festwiese

Außerdem:
Mitfahrgelegenheiten für Jedermann, Sonderpostamt (nur Samstag), Münzprägung, Präsentation von Dampf-Modellen im neuen Veranstaltungszentrum „Ringofen II“, Dampflokfahrten in die Tonstichlandschaft

Übrigens spielen ab 21.00 Uhr die Puhdys , da ist jedoch extra Eintritt fällig, nur  zum Spektakel kostet es 9 Euro.

MFG der Presi

13. VW Blasen Lausitzring 2008

Mittwoch, 19. November 2008

Das 13. VW BLASEN fand diese Jahr auf dem Eurospeedway Lausitz für alle VW Fans vom 25.-27.Juli 2008 statt. Die ganze Veranstaltung war eine riesige super Fete mit viel Musik, ¼ Meilen Rennen, Triovalfahren, Show & Shine und viel Bölkstoff.

Da mein Trabbi “Ratte” Baujahr 1964 auch ein “Volkswagen” ist, habe ich mich mit meinen Freunde als “Eastside Rides” auf den Weg gemacht, um an der Party teilzunehmen. Wir hatten die drei Tage mächtig viel Spass und viel Durst bei dem super Wetter. Meine „Ratte“ hatte ich für den Wettbewerb “Show & Shine” angemeldet und den Ersten Platz in der „Sonderkategorie“ gewonnen. Der Juror meinte nur, “So einen Trabbi habe ich noch nie gesehen”.

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Oldtimertreffen Ziegeleipark Mildenberg 2008

Mittwoch, 19. November 2008

Das Veranstaltungsjahr 2008 stand für die Motorsportfreunde Mühlenbecker Land seit Jahresbeginn unter keinem guten Stern. Erst fiel im Juni das “Internationale DragRace” in Wittstock aus und dann noch im August die “24H Series” auf dem Eurospeedway Lausitzring. Doch gestandene Männer werfen die Flinte nicht ins Korn und so haben der Presi und der Vize eine neue Veranstaltung organisiert……

Der 1997 eröffnete große “Ziegeleipark” in Mildenberg veranstaltete vom 16.08 / 17.08.08 das 4.Traktoren und Oldtimertreffen. Der “Ziegeleipark” in Mildenberg ist eine der bedeutendsten Industrie-Kultur-Stätten Europas. Zu Gründerzeiten wurden hier Milliarden von Ziegeln hergestellt, aus denen Berlin und große Teile der Mark erbaut wurden. Für den Transport von Rohstoffen und Ziegeln gab es ein weit verzweigtes Schienennetz auf denen Feldbahnen in Dampf- oder Dieselbetrieb fuhren. Heute fahren diese Feldbahnen Besucher durch den Park oder durch die umliegende Tonstichlandschaft.

Das 4.Traktoren und Oldtimertreffen auf dem historischen Gelände wurde dieses Jahr das Highlight des Vereins. Die Zelte schlugen wir ganz idyllisch auf einer grünen Wiese auf direkt an einem Havelarm. Das Wetter, anfangs regnerisch, entwickelte sich prächtig mit viel Sonne. Mit der Feldbahn fuhren wir in die umliegenden Tonstich und Christian konnte sich sogar zum Lockführer qualifizieren. Der alte Hafen ist heute Stützpunkt für Hobbyschiffer, hier hat sich die “Marina & Yachtcharter” angesiedelt und auch ein sehr schönes Lokal “Alter Hafen”. An diesem Wochenende wurde sogar eine “Light-Aussen-Bar” aufgebaut und es gab live Musik mit den “Cousinen”. Der Chef der “Marina & Yachtcharter” veranstaltete außerdem ein Kanuwettpaddeln im Hafen, dass Stefanie mit einem zweiten Platz für sich entscheiden konnte und eine zweitägige Bootstour gewann. Oldtimer gab es reichlich zu bestaunen, vom Traktor, über Mustang und Wartburg war alles vertreten. Vereinskamerad Denes war mir seinem Trabant Bj:64 “Ratte” auch dabei und sorgte für Aufsehen.

Alle Vereinskameraden waren sich einig, dass war ein super Ausflug und wieder ein tolles Vereinserlebnis.

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2. Altlandsberger Stockcar Rennen am 31.05.2008

Mittwoch, 04. Juni 2008

Man glaubt es gar nicht, was so für Motorsport in unserem schönen Brandenburg geboten wird. Durch Plakatwerbung aufmerksam geworden, machte sich der Presi mit Sohnemann Pierre auf, endlich mal wieder Rennluft zu schnuppern. Wenige Kilometer von der Autobahnabfahrt Marzahn Richtung Strausberg haben viele fleißige Hände einen 700 Meter Rundkurs in den Sand gefräßt, der jedes Stockcar-Fan-Herz höher schlagen lässt. Gut ausgeschildert war die Anreise problemlos, Eintritt mit 5 Euro (Tagesticket) sehr moderat.

Nach Abstellen des Fahrzeuges ging es zu Fuß durch das Fahrerlager zur Strecke, wobei sofort echte Mad-Max-Stimmung aufkam, wenn man sich die hervorragend präparierten Rennboliden ansah. Im Gegensatz zum Biesentahler Autocross (wo wir 2005 waren) waren hier die Stock Cars weitgehend unter sich. Angetreten wurde in den verschiedensten Rennklassen je nach Alter, Geschlecht, Leistung. Zwischendurch musste ein John Dere ran, um mal wieder alles zu bewässern. Danach konnten die Boliden wieder wunderbar durch den Sand driften. Alle Rennen wurden moderiert, Stände mit Essen, Getränke und Eis hielten die Leute bei Laune und Dixies zum Abgeben waren auch genug da.

Die Rennläufe wurden Schlag auf Schlag durch geführt, so daß es sehr kurzweilig war, wenn ja wenn da nicht die mörderische Hitze gewesen wäre (bestimmt gefühlte 50 Grad in der Sonne). Gut, dass wir wenigstens Sitzhocker und genug zum Trinken mit hatten.

Ein paar Bilder:

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Der Link zum Nachlesen:
Homepage des Veranstalters: http://www.candymanteam.de/

der PRESI

Renn-Clio-Selber-Fahren auf dem Sachsenring 2007

Donnerstag, 23. August 2007

Einmal…Rennfahrer sein!

Dieser Traum ist letzten Freitag (15.06.) in Erfüllung gegangen.

Posing zwischen den Tourenwagen Clios vom Sachsenring

Mein Geburtstagsgeschenk vom letzten Jahr sollte endlich eingelöst werden. Fast alle Freunde/innen hatten damals gesammelt und mir eine Selber-Fahrt im Renault Clio auf dem Sachsenring geschenkt. Danke euch nochmal, hier nun mein Bericht von diesem fantastischen Erlebnis:

Die 298km lange Anreise zum Sachsenring (ca. 20km von Chemnitz entfernt) ging zügig vorüber. Mein Kumpel Manuel und ich machten uns gegen 10 Uhr auf die Reise und wählten entgegen dem BMW-Navigationsvorschlag die Route über A115, A10, A9 und A4. Nahezu staufrei und gut-klima-gekühlt kamen wir bei sonnigem Wetter überpünktlich an, so dass wir noch 1-2h Zeit für einen Bummel durch die Chemnitzer Altstadt hatten – inkl. Käffchen und Eis am Marktplatz vor dem Rathaus.

Um 15.15 Uhr war dann Anmelden und Gutschein-einlösen am Empfangsbereich der Rennstrecke angesagt. Es versammelten sich eine Menge Leute vor dem Gebäude, so dass ich schon die schlimmsten Befürchtungen hatte, wie das Selber-fahren von statten gehen soll. Werden alle gemeinsam auf die Strecke gelassen? Wie schnell kann man fahren? Bekommt man wirklich ein Geschwindigkeits-/Rennfahrergefühl?

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Alle Teilnehmer und zugehörige Begleitpersonen stiegen zuallerst einmal wieder in ihre eigenen Wagen ein, um die kurze aber abenteuerliche Strecke mitten durch die Nebenstraßen des Sachsenringes zur Boxengasse zu bewältigen. Dort angekommen, ging es für alle in den Race-Control-Room – einen dunklen Raum mit sehr, sehr vielen Bildschirmen und Monitoren. Hier sitzen im Rennen die verantwortlichen Marshalls und beobachten jede noch so winzige Rennsituation.

Race Control Room Sachsenring

Wir bekamen einen kurzen Abriss durch die aufregende Geschichte des Sachsenringes, der vor allem als langsame, aber dafür sehr anspruchsvolle und kurvenreiche Rennstrecke gilt. Insbesondere die Motorrad-WMs aller Klassen locken hier jährlich bis zu 250.000 Zuschauer an den Streckenrand.

Mehr zur Geschichte gibt es für Interessierte hier zu erfahren.

Von Minute zu Minute wurden die angehenden Rennfahrer – inkl. mir selbst natürlich – nun immer nervöser und aufgeregter. Der durch den Nachmittag führende Verantwortliche vom Sachenring kam nun zu den Rennwagen selbst. Er erzählte viel über Handling, Kurvenlage und Schaltung von Renn-Clio und Formel BMW. Und kurze Zeit später ging es dann auch endlich in eine Box der gleichnamigen Gasse.

Hier standen mehrere Umkleideschränke und es wurde einem Rennoveroll, Helm und Sturmhaube, Handschuhe und Rennschuhe in die Hände gedrückt.

beim Anziehen der Schuhe vor der Fahrt auf dem Sachsenring

beim Anziehen der Schuhe vor der Fahrt auf dem Sachsenring

beim Überziehen der Sturmhaube vor der Fahrt auf dem Sachsenring

Schnell umgezogen ging es dann mit dem Gruppenfoto der jeweiligen Gruppen weiter. Die Clio-Gruppe kurz vor dem Start:

Gruppenbild Clio Rennfahrer

Als dann plötzlich gesagt wurde: “Hier stehen zwei Clios bereit – wer will denn anfangen?” schauten alle schüchtern in die Luft und “drückten” sich vor dem “Erster-Sein”. Ich erklärte mich dann bereit zu ersten Fahrt aller Teilnehmer und wurde in die Bedienung des Rennclios eingewiesen.

Einführung in die Bedienung und Fahrweise des Renault Clio

190 PSsequentielles 6-Gang-Getriebe … keine Innenausstattung außer zwei Rennsitze mit 6-Punkt-Gurt und Überrollkäfig

Lenkrad Renault Clio Tourenwagen Sachsenring
Rennsitze bzw. Schalensitze im Renault Clio

Die vielen Informationen konnte ich in der kurzen Zeit kaum aufnehmen. Trotzdem – los gings. Das Führungsfahrzeug rollte langsam vor mir los und ich ließ erstmal schön vor allen Zuschauern den Motor absaufen. Und nochmal den “Starter” drücken. Dann hat’s geklappt und es ging geradewegs in gemächlichen Tempo die Boxenausfahrt hinaus.

Das Selber-fahren wurden auf der Triangel-Nordschleife des Sachensrings durchgeführt. Für jeden Teilnehmer hieß das 6 Runden über die kurze hügelige Strecke – immer einem vorausfahrenden PS-starken Führungsfahrzeug hinterher, welches von einem Sachsenring-Verantwortlichen gefahren wurde.

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Das Fahren klappte eigentlich ganz gut. Nur der Ideallinie inkl. Tempo und Bremspunkt konnte ich nicht einmal annähernd folgen. Die Grenzen des Clios habe ich jedenfalls nicht ausgelotet. Kein Quietschen in den Kurven – nur enorme Beschleunigung und ein stark-ansprechendes Bremsverhalten.

In der Mitte meines Turns gab es plötzlich nach einer Kurve einen lauten Knall und der Motor ging aus. Man habe ich einen Schreck bekommen. Nach 3 Runden gleich den Renn-Clio zerstört – na toll :-(

Langsam rollte ich aus – wobei ausrollen leicht untertrieben ist, denn der Streckenverlauf an dieser Stelle wurde durch ein 13% Gefälle gekennzeichnet. Mein persönliches Führungsfahrzeug war weit voraus und nicht mehr zu sehen. Ich ließ den Wagen auf der linken Fahrbahnseite anhalten, weg von der Ideallinie um den anderen beiden Fahrer-Pärchen, die auf der Strecke waren, Platz zu machen. Verzweifelt wurde immer wieder der Starter-Knopf auf dem Bedienfeld betätigt, doch nichts passierte. Alles blieb ruhig.

Kontrollpult Mittelkonsole im Renault Clio auf dem Sachsenring

Kurze Zeit später kam dann endlich mein Führungsfahrzeug rückwärts den Berg hinaufgeschlichen. Der Fahrer stieg aus, kam zu mir rüber und schaute durch die Beifahrertür zu mir rein. Ich blickte ihn nur mit heftigen Schulterzucken an und verwies auf dem Starter-Knopf. Er fand die Ursache doch sehr schnell. Ich hatte scheinbar in der Kurve mit meinem Ellenbogen beim Geradelenken den großen roten Knopf getroffen. Rot und groß – das war das Batterie-Not-Aus. Kein Wunder, dass nichts mehr funktioniert. Mit einem klitzekleinen Schalter ging dieser Zustand wieder umzukehren und der Motor heulte schön auf. Es ging weiter.

Renault Clio auf dem Sachsenring zum Selbst-Fahren

Die weiteren drei Runden vergingen dann wie im Fluge. Ich experimentierte auf den Geraden mit der sequentiellen Hochschaltung der Gänge unter Volllast, d.h. die Kupplung brauchte beim Hochschalten über 4500 U/min nicht mehr benutzt werden – einfach den Ganghebel zu sich heran ziehen und schon war man einen Gang höher. Beim Herunterschalten oder im niedrigen Drehzahlbereich war das Kuppeln natürlich noch angesagt.

Ein wenig später war das Rennerlebnis dann auch schon zu Ende. Es ging zurück in die Boxengasse, wo der Clio ordnungsgemäß für den nächsten Fahrer abgestellt wurde. In so einem Rennanzug kann es ganz schön heiß werden, durchgeschwitzt stieg ich aus und war des Lebens froh….

Begeisterung nach der Fahrt auf dem Sachsenring

Nun konnte ich zusammen mit Manuel in Ruhe die anderen Fahrer beobachten bzw. Manuel selbst zuschauen, wie er vorne als Beifahrer in einem Führungsfahrzeug die 6 Runden absolvierte. Leider erwischte er einen ziemlich langsamen Turn – der nachfolgende Selber-Fahrer war ziemlich langsam, so dass das Führungsfahrzeug sich entsprechend auf das Tempo einstelle.

Führungsfahrzeug Sachsenring

Am Ende hatte wir dann beide jedoch endlich nochmal die Möglichkeit in einem hochgetunten Mitsubishi mitzufahren. Das war dann aber der absolute Ober-Hammer und der krönende Abschluss. Der Fahrer reizte das Auto komplett aus, jede Kurve in Extremsituation. G-Kräfte, die man bisher nicht wirklich erlebt hatte. Das Blut schoss regelrecht von einer Körperseite zur anderen.

Schließlich waren gegen kurz vor 18.00 Uhr alle Selber-Fahrer fertig. Man schlüpfte wieder in seine normale Freizeit-Kleidung und es gab Urkunden, Erinnerungsfotos und Sachsenring-Lesematerial. Insgesamt ein sehr toller Service der Sachsenring-Verantworlichen und jedem einfach nur weiterzuempfehlen.

Urkunde für die erfolgreiche Rennfahrt auf dem Sachsenring

Dann fing auch schon der Regen an. Aus dem Süden zog schon seit einiger Zeit eine dunkele Wolkenwand heran, die jedoch gnädigerweise bis zum Abschluss der Fahrten wartete. Die Autobahnrückfahrt gestaltete sich sehr abwechslungsreich – viel Regen, viel Sonne, bunter Mix. Insgesamt kamen wir gut durch und übermüdet und KO wieder hier in Berlin an.

Danke nochmal an alle – und natürlich insbesondere Dank an Manuel für die Begleitung und Fahrerei!

vor dem Renault Clio

Gruß
Christian

Link: http://www.sachsenring.de

Dragster Rennen Luckau 2007

Sonntag, 01. Juli 2007

19. GRAND NATIONAL DRAGRACE in Luckau

Männer mit Benzin im Blut zieht es zu allen möglichen Rennveranstaltungen. Der Vize (Detlef) und sein Junior (Dénes) fuhren am 30.06.07 zum 19. Grand National Dragster Rennen, veranstaltet auf der MZA-Luckau (Mehrzweckanlage), das Motor-, Action- and Musik Areal im südlichen Brandenburg.

Wer den Duft von Benzin und brennenden Reifen mag der ist hier absolut richtig, denn davon gibt es nirgends so viel wie beim Dragrace. Und erst die Autos, sorry Dragster, keiner unter 500 PS und mit NOS (Lachgaseinspritzung) noch mal 500 PS dazu, also Power ohne Ende.

Einige fragen sich sicher, was ist der Reiz jemandem zuzusehen, der die 1/4 Meile in 9 Sekunden fährt? Ich kann nur sagen, schaut euch das selbst einmal an. Das Ganze ist eine Augen- und Ohrenweide für Motorsport-Fans. Du kannst hautnah bei den Teams sein, mit den Fahrern und Mechanikern fachsimpeln und die “Big Blocks” bewundern. Dragster kann man nicht mit “normalen” Rennwagen vergleichen.

Für uns war dieser Tag jedenfalls ein Rennerlebnis erster Sahne. Ein Lob an die MZA Crew für die Organisation.

Nachfolgend Videos und Fotos für euch:

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Link zum Thema:
http://www.mza-luckau.com
http://de.wikipedia.org/wiki/Dragster