Archiv für die Kategorie ‘Ausflüge’

Oldtimertreffen Ziegeleipark Mildenberg 2008

Mittwoch, 19. November 2008

Das Veranstaltungsjahr 2008 stand für die Motorsportfreunde Mühlenbecker Land seit Jahresbeginn unter keinem guten Stern. Erst fiel im Juni das “Internationale DragRace” in Wittstock aus und dann noch im August die “24H Series” auf dem Eurospeedway Lausitzring. Doch gestandene Männer werfen die Flinte nicht ins Korn und so haben der Presi und der Vize eine neue Veranstaltung organisiert……

Der 1997 eröffnete große “Ziegeleipark” in Mildenberg veranstaltete vom 16.08 / 17.08.08 das 4.Traktoren und Oldtimertreffen. Der “Ziegeleipark” in Mildenberg ist eine der bedeutendsten Industrie-Kultur-Stätten Europas. Zu Gründerzeiten wurden hier Milliarden von Ziegeln hergestellt, aus denen Berlin und große Teile der Mark erbaut wurden. Für den Transport von Rohstoffen und Ziegeln gab es ein weit verzweigtes Schienennetz auf denen Feldbahnen in Dampf- oder Dieselbetrieb fuhren. Heute fahren diese Feldbahnen Besucher durch den Park oder durch die umliegende Tonstichlandschaft.

Das 4.Traktoren und Oldtimertreffen auf dem historischen Gelände wurde dieses Jahr das Highlight des Vereins. Die Zelte schlugen wir ganz idyllisch auf einer grünen Wiese auf direkt an einem Havelarm. Das Wetter, anfangs regnerisch, entwickelte sich prächtig mit viel Sonne. Mit der Feldbahn fuhren wir in die umliegenden Tonstich und Christian konnte sich sogar zum Lockführer qualifizieren. Der alte Hafen ist heute Stützpunkt für Hobbyschiffer, hier hat sich die “Marina & Yachtcharter” angesiedelt und auch ein sehr schönes Lokal “Alter Hafen”. An diesem Wochenende wurde sogar eine “Light-Aussen-Bar” aufgebaut und es gab live Musik mit den “Cousinen”. Der Chef der “Marina & Yachtcharter” veranstaltete außerdem ein Kanuwettpaddeln im Hafen, dass Stefanie mit einem zweiten Platz für sich entscheiden konnte und eine zweitägige Bootstour gewann. Oldtimer gab es reichlich zu bestaunen, vom Traktor, über Mustang und Wartburg war alles vertreten. Vereinskamerad Denes war mir seinem Trabant Bj:64 “Ratte” auch dabei und sorgte für Aufsehen.

Alle Vereinskameraden waren sich einig, dass war ein super Ausflug und wieder ein tolles Vereinserlebnis.

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2. Altlandsberger Stockcar Rennen am 31.05.2008

Mittwoch, 04. Juni 2008

Man glaubt es gar nicht, was so für Motorsport in unserem schönen Brandenburg geboten wird. Durch Plakatwerbung aufmerksam geworden, machte sich der Presi mit Sohnemann Pierre auf, endlich mal wieder Rennluft zu schnuppern. Wenige Kilometer von der Autobahnabfahrt Marzahn Richtung Strausberg haben viele fleißige Hände einen 700 Meter Rundkurs in den Sand gefräßt, der jedes Stockcar-Fan-Herz höher schlagen lässt. Gut ausgeschildert war die Anreise problemlos, Eintritt mit 5 Euro (Tagesticket) sehr moderat.

Nach Abstellen des Fahrzeuges ging es zu Fuß durch das Fahrerlager zur Strecke, wobei sofort echte Mad-Max-Stimmung aufkam, wenn man sich die hervorragend präparierten Rennboliden ansah. Im Gegensatz zum Biesentahler Autocross (wo wir 2005 waren) waren hier die Stock Cars weitgehend unter sich. Angetreten wurde in den verschiedensten Rennklassen je nach Alter, Geschlecht, Leistung. Zwischendurch musste ein John Dere ran, um mal wieder alles zu bewässern. Danach konnten die Boliden wieder wunderbar durch den Sand driften. Alle Rennen wurden moderiert, Stände mit Essen, Getränke und Eis hielten die Leute bei Laune und Dixies zum Abgeben waren auch genug da.

Die Rennläufe wurden Schlag auf Schlag durch geführt, so daß es sehr kurzweilig war, wenn ja wenn da nicht die mörderische Hitze gewesen wäre (bestimmt gefühlte 50 Grad in der Sonne). Gut, dass wir wenigstens Sitzhocker und genug zum Trinken mit hatten.

Ein paar Bilder:

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Der Link zum Nachlesen:
Homepage des Veranstalters: http://www.candymanteam.de/

der PRESI

Renn-Clio-Selber-Fahren auf dem Sachsenring 2007

Donnerstag, 23. August 2007

Einmal…Rennfahrer sein!

Dieser Traum ist letzten Freitag (15.06.) in Erfüllung gegangen.

Posing zwischen den Tourenwagen Clios vom Sachsenring

Mein Geburtstagsgeschenk vom letzten Jahr sollte endlich eingelöst werden. Fast alle Freunde/innen hatten damals gesammelt und mir eine Selber-Fahrt im Renault Clio auf dem Sachsenring geschenkt. Danke euch nochmal, hier nun mein Bericht von diesem fantastischen Erlebnis:

Die 298km lange Anreise zum Sachsenring (ca. 20km von Chemnitz entfernt) ging zügig vorüber. Mein Kumpel Manuel und ich machten uns gegen 10 Uhr auf die Reise und wählten entgegen dem BMW-Navigationsvorschlag die Route über A115, A10, A9 und A4. Nahezu staufrei und gut-klima-gekühlt kamen wir bei sonnigem Wetter überpünktlich an, so dass wir noch 1-2h Zeit für einen Bummel durch die Chemnitzer Altstadt hatten - inkl. Käffchen und Eis am Marktplatz vor dem Rathaus.

Um 15.15 Uhr war dann Anmelden und Gutschein-einlösen am Empfangsbereich der Rennstrecke angesagt. Es versammelten sich eine Menge Leute vor dem Gebäude, so dass ich schon die schlimmsten Befürchtungen hatte, wie das Selber-fahren von statten gehen soll. Werden alle gemeinsam auf die Strecke gelassen? Wie schnell kann man fahren? Bekommt man wirklich ein Geschwindigkeits-/Rennfahrergefühl?

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Alle Teilnehmer und zugehörige Begleitpersonen stiegen zuallerst einmal wieder in ihre eigenen Wagen ein, um die kurze aber abenteuerliche Strecke mitten durch die Nebenstraßen des Sachsenringes zur Boxengasse zu bewältigen. Dort angekommen, ging es für alle in den Race-Control-Room - einen dunklen Raum mit sehr, sehr vielen Bildschirmen und Monitoren. Hier sitzen im Rennen die verantwortlichen Marshalls und beobachten jede noch so winzige Rennsituation.

Race Control Room Sachsenring

Wir bekamen einen kurzen Abriss durch die aufregende Geschichte des Sachsenringes, der vor allem als langsame, aber dafür sehr anspruchsvolle und kurvenreiche Rennstrecke gilt. Insbesondere die Motorrad-WMs aller Klassen locken hier jährlich bis zu 250.000 Zuschauer an den Streckenrand.

Mehr zur Geschichte gibt es für Interessierte hier zu erfahren.

Von Minute zu Minute wurden die angehenden Rennfahrer - inkl. mir selbst natürlich - nun immer nervöser und aufgeregter. Der durch den Nachmittag führende Verantwortliche vom Sachenring kam nun zu den Rennwagen selbst. Er erzählte viel über Handling, Kurvenlage und Schaltung von Renn-Clio und Formel BMW. Und kurze Zeit später ging es dann auch endlich in eine Box der gleichnamigen Gasse.

Hier standen mehrere Umkleideschränke und es wurde einem Rennoveroll, Helm und Sturmhaube, Handschuhe und Rennschuhe in die Hände gedrückt.

beim Anziehen der Schuhe vor der Fahrt auf dem Sachsenring

beim Anziehen der Schuhe vor der Fahrt auf dem Sachsenring

beim Überziehen der Sturmhaube vor der Fahrt auf dem Sachsenring

Schnell umgezogen ging es dann mit dem Gruppenfoto der jeweiligen Gruppen weiter. Die Clio-Gruppe kurz vor dem Start:

Gruppenbild Clio Rennfahrer

Als dann plötzlich gesagt wurde: “Hier stehen zwei Clios bereit - wer will denn anfangen?” schauten alle schüchtern in die Luft und “drückten” sich vor dem “Erster-Sein”. Ich erklärte mich dann bereit zu ersten Fahrt aller Teilnehmer und wurde in die Bedienung des Rennclios eingewiesen.

Einführung in die Bedienung und Fahrweise des Renault Clio

190 PSsequentielles 6-Gang-Getriebe … keine Innenausstattung außer zwei Rennsitze mit 6-Punkt-Gurt und Überrollkäfig

Lenkrad Renault Clio Tourenwagen Sachsenring
Rennsitze bzw. Schalensitze im Renault Clio

Die vielen Informationen konnte ich in der kurzen Zeit kaum aufnehmen. Trotzdem - los gings. Das Führungsfahrzeug rollte langsam vor mir los und ich ließ erstmal schön vor allen Zuschauern den Motor absaufen. Und nochmal den “Starter” drücken. Dann hat’s geklappt und es ging geradewegs in gemächlichen Tempo die Boxenausfahrt hinaus.

Das Selber-fahren wurden auf der Triangel-Nordschleife des Sachensrings durchgeführt. Für jeden Teilnehmer hieß das 6 Runden über die kurze hügelige Strecke - immer einem vorausfahrenden PS-starken Führungsfahrzeug hinterher, welches von einem Sachsenring-Verantwortlichen gefahren wurde.

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Das Fahren klappte eigentlich ganz gut. Nur der Ideallinie inkl. Tempo und Bremspunkt konnte ich nicht einmal annähernd folgen. Die Grenzen des Clios habe ich jedenfalls nicht ausgelotet. Kein Quietschen in den Kurven - nur enorme Beschleunigung und ein stark-ansprechendes Bremsverhalten.

In der Mitte meines Turns gab es plötzlich nach einer Kurve einen lauten Knall und der Motor ging aus. Man habe ich einen Schreck bekommen. Nach 3 Runden gleich den Renn-Clio zerstört - na toll :-(

Langsam rollte ich aus - wobei ausrollen leicht untertrieben ist, denn der Streckenverlauf an dieser Stelle wurde durch ein 13% Gefälle gekennzeichnet. Mein persönliches Führungsfahrzeug war weit voraus und nicht mehr zu sehen. Ich ließ den Wagen auf der linken Fahrbahnseite anhalten, weg von der Ideallinie um den anderen beiden Fahrer-Pärchen, die auf der Strecke waren, Platz zu machen. Verzweifelt wurde immer wieder der Starter-Knopf auf dem Bedienfeld betätigt, doch nichts passierte. Alles blieb ruhig.

Kontrollpult Mittelkonsole im Renault Clio auf dem Sachsenring

Kurze Zeit später kam dann endlich mein Führungsfahrzeug rückwärts den Berg hinaufgeschlichen. Der Fahrer stieg aus, kam zu mir rüber und schaute durch die Beifahrertür zu mir rein. Ich blickte ihn nur mit heftigen Schulterzucken an und verwies auf dem Starter-Knopf. Er fand die Ursache doch sehr schnell. Ich hatte scheinbar in der Kurve mit meinem Ellenbogen beim Geradelenken den großen roten Knopf getroffen. Rot und groß - das war das Batterie-Not-Aus. Kein Wunder, dass nichts mehr funktioniert. Mit einem klitzekleinen Schalter ging dieser Zustand wieder umzukehren und der Motor heulte schön auf. Es ging weiter.

Renault Clio auf dem Sachsenring zum Selbst-Fahren

Die weiteren drei Runden vergingen dann wie im Fluge. Ich experimentierte auf den Geraden mit der sequentiellen Hochschaltung der Gänge unter Volllast, d.h. die Kupplung brauchte beim Hochschalten über 4500 U/min nicht mehr benutzt werden - einfach den Ganghebel zu sich heran ziehen und schon war man einen Gang höher. Beim Herunterschalten oder im niedrigen Drehzahlbereich war das Kuppeln natürlich noch angesagt.

Ein wenig später war das Rennerlebnis dann auch schon zu Ende. Es ging zurück in die Boxengasse, wo der Clio ordnungsgemäß für den nächsten Fahrer abgestellt wurde. In so einem Rennanzug kann es ganz schön heiß werden, durchgeschwitzt stieg ich aus und war des Lebens froh….

Begeisterung nach der Fahrt auf dem Sachsenring

Nun konnte ich zusammen mit Manuel in Ruhe die anderen Fahrer beobachten bzw. Manuel selbst zuschauen, wie er vorne als Beifahrer in einem Führungsfahrzeug die 6 Runden absolvierte. Leider erwischte er einen ziemlich langsamen Turn - der nachfolgende Selber-Fahrer war ziemlich langsam, so dass das Führungsfahrzeug sich entsprechend auf das Tempo einstelle.

Führungsfahrzeug Sachsenring

Am Ende hatte wir dann beide jedoch endlich nochmal die Möglichkeit in einem hochgetunten Mitsubishi mitzufahren. Das war dann aber der absolute Ober-Hammer und der krönende Abschluss. Der Fahrer reizte das Auto komplett aus, jede Kurve in Extremsituation. G-Kräfte, die man bisher nicht wirklich erlebt hatte. Das Blut schoss regelrecht von einer Körperseite zur anderen.

Schließlich waren gegen kurz vor 18.00 Uhr alle Selber-Fahrer fertig. Man schlüpfte wieder in seine normale Freizeit-Kleidung und es gab Urkunden, Erinnerungsfotos und Sachsenring-Lesematerial. Insgesamt ein sehr toller Service der Sachsenring-Verantworlichen und jedem einfach nur weiterzuempfehlen.

Urkunde für die erfolgreiche Rennfahrt auf dem Sachsenring

Dann fing auch schon der Regen an. Aus dem Süden zog schon seit einiger Zeit eine dunkele Wolkenwand heran, die jedoch gnädigerweise bis zum Abschluss der Fahrten wartete. Die Autobahnrückfahrt gestaltete sich sehr abwechslungsreich - viel Regen, viel Sonne, bunter Mix. Insgesamt kamen wir gut durch und übermüdet und KO wieder hier in Berlin an.

Danke nochmal an alle - und natürlich insbesondere Dank an Manuel für die Begleitung und Fahrerei!

vor dem Renault Clio

Gruß
Christian

Link: http://www.sachsenring.de

Dragster Rennen Luckau 2007

Sonntag, 01. Juli 2007

19. GRAND NATIONAL DRAGRACE in Luckau

Männer mit Benzin im Blut zieht es zu allen möglichen Rennveranstaltungen. Der Vize (Detlef) und sein Junior (Dénes) fuhren am 30.06.07 zum 19. Grand National Dragster Rennen, veranstaltet auf der MZA-Luckau (Mehrzweckanlage), das Motor-, Action- and Musik Areal im südlichen Brandenburg.

Wer den Duft von Benzin und brennenden Reifen mag der ist hier absolut richtig, denn davon gibt es nirgends so viel wie beim Dragrace. Und erst die Autos, sorry Dragster, keiner unter 500 PS und mit NOS (Lachgaseinspritzung) noch mal 500 PS dazu, also Power ohne Ende.

Einige fragen sich sicher, was ist der Reiz jemandem zuzusehen, der die 1/4 Meile in 9 Sekunden fährt? Ich kann nur sagen, schaut euch das selbst einmal an. Das Ganze ist eine Augen- und Ohrenweide für Motorsport-Fans. Du kannst hautnah bei den Teams sein, mit den Fahrern und Mechanikern fachsimpeln und die “Big Blocks” bewundern. Dragster kann man nicht mit “normalen” Rennwagen vergleichen.

Für uns war dieser Tag jedenfalls ein Rennerlebnis erster Sahne. Ein Lob an die MZA Crew für die Organisation.

Nachfolgend Videos und Fotos für euch:

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Link zum Thema:
http://www.mza-luckau.com
http://de.wikipedia.org/wiki/Dragster

Deutsche Meisterschaften im Tractor Pulling 2006

Montag, 28. August 2006

Es ganz normaler Tag in einem ganz normalen Dorf in Brandenburg. Normal - nein - normal war das nicht.

Tractor Pulling 2006 - Schmachtenhagen - Bild 1

Tractor Pulling 2006 - Schmachtenhagen - Bild 1

Einmal im Jahr ist Schmachtenhagen ganz und gar nicht schmächtig, sondern kann mit einem Motorsport-Ereignis aufwarten, welches einmalig in der Oberhavelländischen Region ist - dem Tractor Pulling. Dieses Jahr fand hier der letzte Lauf der dt. Meisterschaft statt - was bei den Siegerehrungen bedeutete, dass sowohl die Laufsieger als auch die dt. Meister geehrt wurden.

Tractor Pulling 2006 - Schmachtenhagen - Bild 2

Tractor Pulling 2006 - Schmachtenhagen - Bild 2

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Acht Motorsportfreunde des MML konnten sich an diesem Sonntag (20.8.06) dem dröhnenden Klang der verschiedenen Pulling-Klassen erfreuen. Von zehn bis vier wurde ein volles Programm geboten und regelmäßig hallten - angefeuert durch den Streckensprecher - die Worte “FULL PULL” durch die Zuschauermassen, wenn mal wieder ein Traktor-Gefährt den Bremswagen über die 100 Meter lange Strecke durch den brandenburgischen Sand gezogen hatte.

Tractor Pulling 2006 - Schmachtenhagen - Bild 4

Tractor Pulling 2006 - Schmachtenhagen - Bild 4

Besondere Aufmerksamkeit erlangten die Traktoren der Freien Klasse, hier war der Vergleich mit einem “normalen” Ackertraktor kaum noch zu ziehen. Airbrush-gestylte Verkleidungen, Flugzeugturbinen und Hubschraubermotoren aus ehemaligen Armee-Beständen ließen die Traktoren zu futuristisch-anmutenden Kraftpaketen verwandeln.

Tractor Pulling 2006 - Schmachtenhagen - Bild 5

Tractor Pulling 2006 - Schmachtenhagen - Bild 5

Ganz nah kam man den Akteuren und ihren Traktoren in der halbstündigen Mittagspause, wo die “Boxengasse” (ein weiterer Wiesen/Ackerabschnitt) für alle frei zugänglich war. Auch die Anhänger des leiblichen Wohls kamen zu ihrem Genuss. Der benachbarte Bauernmarkt hatte ein großes (Fr-)Esszelt aufgebaut, das neben etlichen Ständen die Motorsportfans sättigen konnte.

Alles in allem ein Event, das jeder (mit oder ohne Ohrstöpsel) mal gehört und gesehen haben sollte, der sich ein wenig für den Motorsport in Deutschland interessiert.

Eastside 100 - Lausitzring 2006

Dienstag, 01. August 2006

Vom 28.-30. Juli 06 hieß es für die Motorsportfreunde Mühlenbecker Land und Konsorten wieder Antreten zum alljährlichen Eurospeedway-Lausitz-Treffen. Dieses Mal gab es richtig was zu feiern: Ein MML-Mitglied wurde eine Woche vorher ein Vierteljahrhundert alt und das wollte und sollte gebührend gefeiert werden. Doch das Rennspektakel, welches an diesem Wochenende geboten wurde, war wohl - neben dem Fernglas - das tollste Geschenk.

Zum wiederholten Male schafften wir, eine große Truppe(15) zum Mitkommen zu begeistern. Nach einigen Anlaufschwierigkeiten vollbrachten wir es trotz des staubtrockenen Bodens unsere Zelte mit den Heringen zu befestigen. So waren alle Zelte aufgebaut und es konnte losgegrillt werden. Neben Bratwürsten, Fleisch, Tzatziki und Schweinespeck gab es auch jede Menge alkoholische Getränke, die den Abend lustig machten. Es gab noch eine erfreuliche Nachricht: Die Anzahl der Dixieklos hatte sich im Gegensatz zum Vorjahr verdoppelt! Nun waren es 4. Leider hatte man mit etwas Einschlafproblemen zu kämpfen, da auf dem Nebengelände (DEKRA) ein Opeltreffen mit Technokopfschmerzmusik stattfand, doch auch das überstand man irgendwie.

Käfer des Uniroyal Funcup

Käfer des Uniroyal Funcup

Am Samstag begann nun das Renngeschehen. Spätestens um 8:00 wurde man von den Motoren der Käfer der Uniroyal Funcup-Serie geweckt, welche bis 12:00 ihr Rennen fuhren. Da das Interesse von Seiten unseres Vereins daran nicht so groß war (”the same procedure as last year”), entschieden wir uns erst gegen 12:15 die Tribünen zu betreten, denn dann begann das erste Zeittraining der RECARO Formel 3 im Oval. Darauf folgten Trainingssessions der FORMEL Lista, der Sports Car Challenge und der ADAC Historic Formel. Doch eigentlich warteten wir nur gespannt auf das erste Rennen im Oval und das zurecht.

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Jägermeister Trabbi von Heiko Gaida

Jägermeister Trabbi von Heiko Gaida

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Als Favoriten gingen der Chinese Ho-Pin Tung und der Niederländer Ferdinand Kool aus dem belgischen Team JB Motorsport sowie die Schweizerin Cyndie Allemann an den Start. Schon vor diesem zeigte sich, wie siegessicher die Fahrer von JB Motorsports waren: Sie ließen das Warm-up aus. Doch die anderen bewahrten die Ruhe und zeigten Nerven.

Dieses Rennen war Motorsport vom Feinsten, die genannten Favoriten zogen eine Wahnsinns-Show ab. Das Feld war dicht zusammen; meist zu zweit oder zu dritt nebeneinander flogen sie fast durch die Kurven. Der Fahrer der auf der Start- und Zielgeraden führte, konnte im ersten Turn schon wieder Sechster sein. Zum Schluss setzte sich der Chinese Ho-Pin Tung durch und gewann ohne Hilfe seines Teamkameraden, dem eine Durchfahrtsstrafe wegen Überfahren der weißen Linie im ersten Turn verpasst wurde. Cyndie Allemann wurde grandiose Zweite.

Cyndie Allemann mit ihren Pokalen

Cyndie Allemann mit ihren Pokalen

Ho-Pin Tung

Ho-Pin Tung

Bis in den Abend schauten wir uns noch die restlichen Zeittrainings an und ließen den Tag bei einem gemütlichen Lagerfeuer in der Feuerschale auslaufen.

Am Sonntag hatten wir weniger Glück. Aus den Lautsprechern des Eurospeedways drangen um 7:00 aufgenommene Motorengeräusche mit anschließender Werbung von Radeberger aus den Lautsprecherboxen. So trabten wir noch nicht ganz wach zu den Duschen. Dann gab es das wohl verdiente Frühstück und alle waren fit zum Zeltabbau, was sehr schnell vollzogen war. Nun ging es ans Eingemachte. Wir suchten uns Plätze auf der gestern nur spärlich besetzten Haupttribüne, welche schon um 8:00 dieses Tages prall gefüllt war, da die Bewohner aus Senftenberg und Schipkau freien Eintritt bekamen. Nach 6 spannenden Rennen auf dem Grand-Prix-Kurs begann ein Spektakel der Superlative.

Das leider wegen tröpfelnden Regens ausgefallene Warm-Up trübte auch nicht die Vorfreude auf das, was uns jetzt erwartete: Der ehemalige deutsche Formel-1 Rennfahrer Jochen Mass fuhr 5 Runden in einem original 750 PS(!!) NASCAR-Boliden. Die Zuschauer waren begeistert und der Moderator holte kaum Luft. Das Gefühl war “saugeil” (O-Ton Streckensprecher), wenn das Auto die Start- und Zielgerade entlang fuhr und das Motorengeräusch den Eurospeedway zum Beben brachte. Man kann sich kaum vorstellen, wie sich das Rennfahrerherz freuen würde, wenn irgendwann 30 bis 40 solcher Oval-Kolosse den Lausitzring mit einem Rennen beglücken könnten.

Jochen Mass und der NASCAR Bolide am Lausitzring

Jochen Mass und der NASCAR Bolide am Lausitzring

Es folgte eine Vorstartzeremonie mit anscheinend allen Vereinen und Clubs aus Senftenberg, Schipkau und Umgebung. Von Cheerleadern über Reiseleitern in Jägerkostüm bis hin zum Radrennverein wurde nichts ausgelassen. Abgerundet wurde die Parade mit einem Feuerwerk bei Tag, aber die Veranstalter hatten die Rechnung ohne das trockene Gras gemacht, schon wurde eine riesige schwarze Fläche von verbranntem Gras sichtbar. Die Feuerwehr rückte sofort aus und bekämpfte den Brand. Zum Glück ist weiter nichts passiert. Ein Opernsänger sang die deutsche Nationalhymne und alle 16.000 Zuschauer auf der Haupttribüne standen selbstverständlich auf. Anschließend wurden die Fahrer vorgestellt und gebetet(!), jedoch vergaß der Geistliche das “Amen” am Schluss…er war sicherlich genauso aufgeregt wie wir. Jetzt konnte das heißersehnte 2. Rennen endlich starten.

Die Favoriten waren die gleichen wie am Vortag, doch die Atmosphäre war um das Vielfache gestiegen. Die Autos fuhren wieder eng an eng und zogen sogar zu viert nebeneinander durch die Turns. Nach dem Pech am Samstag führte Ferdinand Kool mit Ho-Pin Tung früh das Feld an. Den Chinesen verschlug es aber in der letzten Runde noch auf den 9. Platz, weil er einen Unfall vermeiden wollte. Somit gewann Kool vor Harald Schlegelmilch und Cyndie Allemann.

Ein paar Zuschauer verließen die Tribüne und machten sich auf den Heimweg. Wir schlossen uns ihnen nach dem nächsten Rennen an und kamen erstaunlich gut weg.

Sabrina Hungerbühler nach dem 2. Platz

Sabrina Hungerbühler nach dem 2. Platz

der lange Schatten von Sabrina Hungerbühler

der lange Schatten von Sabrina Hungerbühler

Es war dieses Jahr wieder ein Fest für Rennsportfans und die, die es noch werden wollen, und wer weiß, vielleicht berichten wir nächstes Jahr von NASCAR am Eurospeedway Lausitz.

Viele Grüsse Pierre

Weitere Bilder:

A1 - Grand Prix Of Nations 2005

Mittwoch, 19. Oktober 2005

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A1 - das stand vor dem 09. Oktober 2005 in Deutschland eher als Synonym für ein Feld eines Schachbrettes; seit diesem Sonntag wissen weitere 50.999 Fans, dass A1 für rasante Motorsport-Action steht.

Die A1-Boliden gastierten zu ihrem einzigen Deutschland-Gastspiel vom 8. bis 9. Oktober 2005 auf dem Lausitzring. Es war das zweite Rennen überhaupt für diese von Scheich Maktoum Hasher Maktoum Al Maktoumneu gegründeten Motorsportrennserie.

Das Konzept dieser Serie ist schlüssig und zukunftsorientiert. 24 Nationalteams treten gegeneinander an - in baugleichen Autos. Der Fokus liegt also auf Fahrer, Strategie und Abstimmung der Rennwagen, um vor den anderen Nationen als erster die Zielflagge sehen zu können.

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Ein ganz besonderes Higlight steckt hinter der Power-Boost Taste, das den Rennfahrern für ein paar Mal im Rennen kurzfristig 30 PS mehr Motorkraft zur Verfügung stellt.

Die Fans können sich mit ihrem Nationalteam identifizieren. Dazu trägt auch die Lackierung der Boliden bei, die jeweils an den Nationalfarben des jeweiligen Landes orientiert ist. Das leuchtend-orangene A1-Auto wurde z.B. lautstark von den vielen holländischen Fans angefeuert und angetrieben.

Der ehemalige DTM-Pilot Timo Scheider fuhr für das deutsche Team (”A1 - Team Germany”), das von Willi Weber geleitet wurde, der u.a. die Schumacher-Brüder zu Weltstars managte.

Die Fahrervorstellung war äußerst professionell. Showreif und akkustisch sehr gelungen, durch Schlagzeug und Drums begleitet, wurden alle Fahrer vom deutschen und englischen Streckensprecher präsentiert.

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Sowohl das Sprintrennen als auch das einstündige Hauptrennen wurden danach vom französischen Rennfahrer Nicolas Lapierre soverän “nach Hause” gefahren. Timo Scheider wurde im Sprintrennen fünfter; das Hauptrennen beendete er leider nach einem verpatzten Boxenstopp auf Platz 10, nachdem er zwischenzeitlich im Rennen schon an dritter Position lag.

Neben dem A1 Grand Prix of Nations wurde der Eurospeedway Lausitz im Rahmenprogramm vom Trabant Lada Racing Cup und der Interserie Sprint Challenge befahren.

Bei traumhaften äußeren Bedingungen mit strahlendem Sonnenschein hatten vier MML-Mitglieder einen äußerst angenehmen Tag - zumal die Eintrittskarten von der deutschen Tageszeitung mit den vier großen Buchstaben per Verlosung gesponsert wurden.

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Links zum Thema: http://www.a1gp.com/

Eastside 100 - Lausitzring 2005

Donnerstag, 01. September 2005
Eurospeedway Lausitz Logo mit MML e.V. Vereinslogo

Eurospeedway Lausitz Logo mit MML e.V. Vereinslogo

Das Wochenende vom 26. – 28. August 2005 bot eine doppelte Premiere: Zum einen war die Oval-Premiere einer europäischen Formel-Serie (RECARO Formel-3-Cup) zu bestaunen; zum anderen waren die Motorsportfreunde Mühlenbecker Land erstmalig über zwei Nächte von Freitag bis Sonntag anwesend.

Campen war angesagt. Insgesamt neun Autos und acht Zelte bildeten eine windschützende Wagenburg für unseren Aufenthalt. Mit 16 (!) Personen bildeten wir eindeutig die stärkste Kraft auf dem Camping-Platz und ließen uns auch nicht von unmotivierten Techno/Sido/50Cent-Jüngern stören.

Zelten hinter der Haupttribüne Eurospeedway Lausitz

Zelten hinter der Haupttribüne Eurospeedway Lausitz

MML e.V. Vereinsmitglieder auf der Haupttribüne Eurospeedway Lausitz

MML e.V. Vereinsmitglieder auf der Haupttribüne Eurospeedway Lausitz

Nach der „häuslichen“ Einrichtung am Freitag abend und einem Spätgrillen wurden wir samstags früh um kurz nach sieben stilgerecht von Motorensound geweckt. Es wurde ein langer Tag, der für viele ohne Morgendusche in den Tribünenkatakomben nicht ohne Kopfschmerzen zu ertragen gewesen wäre.

Boxenaufstellung RECARO Formel 3 Cup vor dem Ovalrennen

Boxenaufstellung RECARO Formel 3 Cup vor dem Ovalrennen

Das Highlight des Tages wurde das Rennen der Formel 3 im 2-Meilen Trioval. Die Rennfahrer dieser Serie zeigten den Zuschauern großen Sport. Spannende Windschattenduelle, viele Überholmanöver, disziplinierte Attacken und ein ganz knappes Fotofinish. Am Ende konnte Jan Seyffarth das Rennen knapp vor für sich entscheiden.

Die flotten Käfer des Uniroyal Fun Cups rundeten den Renntag mit einem deftigen 2h Training ab.

Käfer des Uniroyal Funcup in der Boxengasse Eurospeedway Lausitz

Käfer des Uniroyal Funcup in der Boxengasse Eurospeedway Lausitz

Abends wieder lecker Grillen und Bierchen trinken. Unser Kühlschrank - kühles Bier ist immer wichtig! - wurde durch ein kleines Strom-Aggregat angetrieben, im Gegensatz zum letzten Jahr stand diesmal kein Stromanschluss auf dem Zeltplatz zur Verfügung.

Kümmerling-Trioval

Kümmerling-Trioval

So schön auch die sanitären Anlagen in der Tribüne sind, so unangenehm war es zum wiederholten Male, wenn nachts der Zugang zu diesen verwehrt ist und der ganze Zeltplatz mit zwei Dixie-Klo’s Vorlieb nehmen muss.

Der Sonntag begann mit einem vier Stunden Renn-Marathon des Uniroyal Fun Cups. In Teams mit 2 bis 6 Fahrern pro Auto (Käfer) musste diese Zeitdistanz mit inkl. 5 Pflichtboxenstopps absolviert werden.

Käfer des Uniroyal Funcup beim Boxenstopp

Käfer des Uniroyal Funcup beim Boxenstopp

Am Nachmittag stand dann wieder das zweite große Oval-Rennen der Formel 3 auf dem Programm. Wieder spannend, wieder aufregend - auf dem Treppchen standen dann nach dem Schwenken der Zielflagge zwei Teamkollegen von JB Motorsport auf Platz 1 und 2: Ferdinand Kool und Ho-Pin Tung in ihren gelben Opel-Spiess Dallara F304.

MML e.V. Vereinsmitglieder beim "Auftanken"

MML e.V. Vereinsmitglieder beim "Auftanken"

Alle Teilnehmer empfanden beide oben genannten Premieren sicherlich als vollen Erfolg und sind gespannt, ob im nächsten Jahr ebenfalls eine Eastside 100 Veranstaltung stattfinden wird.

Kinobesuch Nascar 3D

Sonntag, 28. August 2005
IMAX Filmplakat für Nascar 3D

IMAX Filmplakat für Nascar 3D

Die außergewöhnlichen Kommunikationsfähigkeiten unseres Vereinspräsidenten hatten uns am Donnerstag, den 18.August 2005 die Möglichkeit gegeben, bei der Premiere des Films “NASCAR 3D” dabei zu sein. Mit dem Sponsor der Veranstaltung, der Firma Arndt Motorsport Tuning, hatte unser “Presi” Kontakt aufgenommen und Karten “ergattern” können. Insgesamt 5 Personen von uns standen auf der Gästeliste, die jeweils mit einer Begleitperson das CineStar IMAX Kino im Sony-Center am Potsdamer Platz in Berlin betreten durften.

Im wie immer völlig überlaufenden Sony-Center trudelten wir alle so zwischen 18.00 und 20.00 Uhr ein, um in voller Vorfreude auf den Einlass zu warten. Die vor dem Kino ausgestellten Wagen (ASCAR, NASCAR, u.a.) verkürzten die Wartezeit.

Die letzte halbe Stunde vor Filmbeginn verbrachten wir in der oberen Etage des Kinos mit Blick auf den Innenbereich des Sony Centers. Der direkte Zugang zum VIP-Bereich wurde uns leider verwehrt, Snacks und Getränke durften wir also nicht verköstigen, aber unsere Vereins-T-Shirts fanden trotzdem bei den “normalen” Gästen Beachtung.

MML e.V. Mitglieder beim Ausflug zum IMAX für "Nascar 3D"

Nach einer kurzen Ansprache der Veranstalter konnte der Film beginnen - gezeigt übrigens in der englischen Originalversion mit dem Kommentar von Kiefer Sutherland. Die 3D-Brillen wurden aufgesetzt und wir ließen uns von den Bild- und Soundeffekten begeistern. Für 45min waren alle Menschen im gut gefüllten IMAX-Saal von den gezeigten Bildern gefesselt.

Thematisch wurde im Film alles abgehandelt: Geschichte, Technik, Strecken, Ablauf eines Renntages. Ehemalige und aktuelle NASCAR-Persönlichkeiten kamen zu Wort. Am spektakulärsten waren jedoch die 3D-Mitfahrten in den Autos. Da ist man mittendrin statt nur dabei. “Ahhhs” und “Ohhhhs” wurden dem Publikum entlockt als z. B. bei einem Crash mit Hilfe der 3D-Technik direkt ein Reifen in die Menge “geschleudert” wurde.

Alles in allem ein sehr gelungener Abend für den MML Verein.

Nascar Bolide bei der Film Präsentation "Nascar 3D" im Sony-Center Berlin

Nürburgring 2005 - Mein Formel 1 Highlight

Mittwoch, 01. Juni 2005

Eintrittskarte Formel 1 Rennen Nürburgring 2005

Spontane Entschlüsse sind oft die Besten. Als Michael Schumacher FAN musste es irgendwann mal sein. Der Nürburgring, die deutsche Rennstreckenlegende mit der Nordschleife, ist allein schon eine Reise wert, aber mit der Formel 1 zusammen unschlagbar.

So habe ich spontan bei einem Busreiseunternehmen eine F1-Tour zum „Großen Preis von Europa 2005“ am Nürburgring gebucht. Abfahrt war am 27.05.05 um 19:00 Uhr vom ZOB-Berlin. Die ganze Nacht wurde durchgefahren mit einigen Zwischenstopps. Am Samstag gegen 10 Uhr war ich dann am Ring. Das Wetter konnte nicht besser sein, mit 30 Grad und Sonne total.

Die Müdigkeit verflog sofort, als die ersten „Rennklänge“ an das Ohr drangen. Ich hatte einen Stehplatz gebucht an der letzen Kurve (Coca Cola) vor dem Ziel. Von dort hatte ich auch freien Blick auf die Veedol Schikane und konnte somit den Kampf auf den letzten Metern beobachten. Samstagvormittag war Training und am Nachmittag ging es um die Startplatzierungen. Michael erreichte nur den 10. Startplatz. Für mich etwas enttäuschend, aber der Lokalmatador Nick Heidfeld, vom dem ich auch ein Autogramm erhielt, hatte zur Überraschung aller die Pole geschafft. So war doch noch ein Deutscher auf dem ersten Startplatz.

Autogrammkarte Nick Heidfeld - Formel 1 - Nürburgring 2005

Das Rennen am Sonntag war natürlich das Highlight. Gleich in der ersten Kurve krachte es und die gelben Flaggen wurden geschwenkt. Als das Startfeld dann bei mir vorbeifuhr war die Gänsehaut da. Dann ging es über 59 Runden. In der letzten Runde der spektakuläre Unfall vom Führenden Montoya. Bei Tempo 300 riss das rechte Vorderrad ab. Michael kämpfte sich von Platz 10 auf Platz 5 vor und Nick Heidfeld erreichte den zweiten Platz, hinter dem Sieger und späteren Weltmeister der Saison 2005/06 Fernando Alonso. Glücklich über das tolle Formel 1 Wochenende, aber total müde, erreichte ich wieder die Heimat.

Der rote Formel 1 Ferrari 2005

Blick auf die Schikane - Formel 1 Rennen Nürburgring 2005

Formel 1 Safety Car am Nürburgring 2005