Heikki Kovalainen

16. Februar 2009 by Presi

In unserer Reihe “Rennfahrer/in vorgestellt” heute mal ein Blick auf den Finnen Heikki Kovalainen.
Unsere MML-Truppe war ja 2004 zur Nissan World Series vom 06.-08.August und so erlebten wir schon dort Heikki als Ausnahmetalent und Sieger des Rennens. Die Serie startete ja bekanntlich auf dem klassischen Grand-Prix-Kurs und noch heute hält Heikki den Rundenrekord mit seinem Nissan mit einer Durchschnittsgeschwindigkeit von 177 km/h vor Fahrzeugen der EUROBOSS-Serie, des A1 GP, der DTM und der Formel3.

Hier 2 Bilder Blick in die Box (Heikki ‘s Nr.22)In der Box (Nr.22) Nissan World Series '04 und die Siegerehrung von Heikki.

Siegerehrung,  Heikki gewinnt

Weitere Daten von Heikki aus der Wikipedia:

Karriere

Anfänge im Motorsport

Formel-3-Pilot Kovalainen 2002

Kovalainen startete seine Karriere im Jahre 1999 im Kartsport, wo er auf Anhieb Vize-Meister wurde. Ein Jahr später 2000, machte er sich zum ersten mal einen Namen, indem er gleich vier Titel gewann. Sein größter Triumph war dabei, der Kart Driver of the Year in Finland-Award. 2001 fuhr Kovalainen in der britischen Formel-Renault-Meisterschaft und wurde am Ende der Saison vierter der Gesamtwertung. Dabei sicherte er sich zwei Siege und zwei Pole-Positions. Er wurde zum „Best Rookie“ gewählt. Noch im gleichen Jahr fuhr er ein paar Rennen in der Formel 3. Seinen ersten Grand Prix bestritt er in Macao, wo er Achter wurde.

2002 startete er in der britischen Formel-3-Meisterschaft und beendete die Saison auf dem dritten Platz der Gesamtwertung. Im Formel-3-Grand-Prix von Macao wurde er nach dem achten Platz im Jahr zuvor diesmal Zweiter. Nach den beiden Jahren in England ging Heikki Kovalainen 2003 nach Japan, wo er in die Nissan World Series einstieg und auf Anhieb Vize-Meister wurde. Ein Jahr später 2004 gewann er dann die Serie. Im Dezember 2004 konnte Heikki Kovalainen das Race of Champions gewinnen. 2005 startete Heikki in der neu gegründeten GP2-Serie, der Nachwuchsserie der Formel 1. Er beendete die Saison als Vize-Meister. Noch im selben Jahr fuhr er erste Tests für das Formel-1-Team von Renault. 2006 wurde er dann von Renault als offizieller Testfahrer verpflichtet.

Für die Formel-1-Saison 2007 wurde Kovalainen bei Renault als Stammfahrer und Nachfolger von Weltmeister Fernando Alonso verpflichtet. In seinem ersten Rennen am 18. März 2007 in Australien belegte er den 13. Platz. Beim zweiten Saisonrennen in Malaysia am 8. März 2007 sicherte sich Kovalainen mit dem achten Platz den ersten WM-Punkt seiner Karriere. Beim “Chaos”-Rennen am 10. Juni 2007 in Kanada belegte der Finne den vierten Platz (von Startplatz 22 aus) und hatte bis kurz vor Schluss sogar die Chance, aufs Podest zu kommen. Damit klappte es aber beim Großen Preis von Japan in Fuji am 30. September 2007, als er hinter dem Briten Lewis Hamilton und vor dem späteren Weltmeister und Landsmann Kimi Räikkönen ins Ziel kam.

Am 10. Dezember 2007 gab das Renault-Team offiziell bekannt, dass der Spanier Fernando Alonso 2008 zum Team zurückkehren wird. Da das zweite Cockpit an den Brasilianer Nelson Piquet Jr. vergeben wurde, war Kovalainen vorübergehend ohne Vertrag für die nächste Saison. Vier Tage später aber verpflichtete Alonsos ehemaliger Arbeitgeber McLaren den Finnen als zweiten Fahrer neben Lewis Hamilton für die Saison 2008.

McLaren (seit 2008)

In den ersten Saisonrennen fuhr der Finne auf einem Niveau mit dem favorisierten Hamilton und lag nach drei Rennen gleichauf mit dem Briten in der Weltmeisterschaft. Beim Großen Preis von Spanien fuhr Kovalainen dann in der 22. Runde nahezu ungebremst in die Reifenstapel, nachdem die Felge am linken Vorderrad seines McLaren gebrochen war.[1] Der Finne blieb bei dem Unfall unverletzt und ging zwei Wochen danach beim Grand Prix der Türkei wieder an den Start. Im Vorfeld des Großen Preises von Ungarn gab McLaren-Mercedes bekannt, dass Kovalainen auch 2009 an der Seite von Lewis Hamilton für die „Silberpfeile“ an den Start gehen wird.[2] Am Rennsonntag feierte Kovalainen dann seinen ersten Grand-Prix-Sieg, den er nach dem Ausfall des führenden Felipe Massa drei Runden vor Schluss geerbt hatte. Damit ist er der insgesamt 100. Fahrer, der sich in die Siegerliste der Formel 1 einträg

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